Beiträge von Hannes1971

    Also wirst Du vorsichtig, was Du genau tust, bevor Du gegen VW schiesst und dann Deine Karriere riskierst.

    Ich stamme aus der Hildesheimer Gegend, von dort kenne ich ein paar VW-Mitarbeiter (Salzgitter, Braunschweig, Hannover).


    Mit einem von denen habe ich mich bei meinem letzten Besuch in der alten Heimat unterhalten. Der ist stinkesauer. Aber nicht auf VW, weil die die "falschen" Produkte bauen sondern auf Skoda, weil die die "richtigen" bauen. Der Oktavia ist der bessere Golf Variant, der Superb ist (oder war) der bessere Passat und der Enyaq ist der bessere ID.4. Was fällt denen ein, "das steht denen nicht zu". Wenn da ein Teil der Belegschaft (auch in den oberen Etagen) bei VW genauso denkt, oh je...

    Sodele, mein Frunk ist heute gekommen und schon im Auto platziert. Dort werden dann das Ladekabel sowie der Notladeziegel samt Verlängerungskabel seinen Platz finden.

    Die sind dafür da, damit du dir vor dem Laden noch einen Snack kaufen und aufs Klo gehen kannst, bevor du im dunklen Industriegebiet hinter der Tierkörperentsorgung an der Ladestation stehst....

    Oder um Dir auf der verzweifelten Suche nach einem funktionierenden HPC, der auch noch eine Deiner 30 Ladekarten akzeptiert, zu sagen: tja. Hättest Du Dir einen anständigen Verbrenner gekauft, hättest Du hier tanken können...

    Ist dann halt die Frage, ab welcher Anzahl an BEV im Fuhrpark sich der Mehraufwand für ggf. einen zweiten Anbieter rechnet. Aber genau sowas wäre ja Aufgabe der Verantwortlichen für den Fuhrpark bzw. Controlling.

    Wir haben jetzt 8 BEV im Fuhrpark (+ ca. 10 PHEV von ca. 100 insgesamt). Bisher haben wir immer mit privaten Karten geladen und die Ladekosten per Reisekosten abgerechnet. Dem Fuhrparkleiter habe ich aber zwischenzeitlich schon mehrmals die verschiedenen Anbieter gewerblicher zu nutzender Ladekarten vorgestellt. Jetzt haben wir 8 uns zusammengetan und auf eine Firmen-Ladekarte bestanden. Auch die Buchhaltung hat darauf hingewiesen, dass sie mit der Abrechnung per Reisekosten zum einen mehr Arbeit hat und zum anderen die Umsatzsteuer nicht zurückfordern kann.


    Ergebnis:


    Chef hat Fuhrparkleiter angewiesen, eine Firmen-Ladekarte zu beschaffen. Wurde jetzt im September umgesetzt: DKV. Weil wir da ja schon einen Vertrag haben und es mit denen mit den anderen Fahrzeugen problemlos läuft :rolleyes:


    Nächste Woche habe ich (Teamleiter) Einzelgespräch mit dem CEO. Da werde ich das Thema auf den Tisch bringen und vorrechnen, wie viel Geld die Firma die Faulheit der Fuhrparkleitung kostet. Bis dahin (und ggf. auch danach) nutze ich halt DKV, dann soll es mir auch egal sein!


    Mehraufwand für das Controlling: die müssten genau eine Rechnung pro Monat mehr prüfen als vorher, zusätzlich zu DKV für die Verbrenner noch EnBW oder Elli für die BEV. Dürfte überschaubar sein...