Beiträge von Bladerunner

    Bei mir fand aktuell ein Wechsel nach 4 Jahren vom Enyaq iv60 auf den neuen 85er statt, der auch das Canton-Soundsystem hat.
    Mir fiel bereits bei der Probefahrt im Sommer vor der Bestellung auf, dass das Canton-System zwar sehr audiophil in punkto Höhen

    und Mitten spielt - deutlich besser im Vergleich zum Standard-Soundsystem - , aber die Abstimmung im Bass-Bereich eher
    "englisch audiphil" abgestimmt ist. Im Klartext: recht magerer/dünner Bass. Der teilweise höher erzeugte Druck klingt eher nach

    "Schuhkarton"-Bass. Da fehlt es einfach an "satter Tiefe"
    Da hatte mein alter iv60 mit dem Standard-Soundsystem deutlich mehr "Power" im Bassbereich.
    Nun hatte ich den neuen Enyaq übernommen und es bestätigte sich (leider) der Eindruck aus der Probefahrt.
    Hierzu hatte ich Canton angeschrieben, die allerdings nur die Teile für Skoda produzieren, während Skoda selbst für die

    Abstimmung des Klang's zuständig ist.
    Ich habe noch am selben Tag der Übernahme des neuen Enyaq's den Subwoofer bestellt, der hier und da empfohlen wurde.
    Wenn man das Thema "Enyaq+Canton-Soundsystem+Bass" googelt, kommt sowieso immer der genannte Anbieter und Subwoofer

    ins Spiel.
    Finde es genial, dass es eine verhältnismäßige gut bezahlbare Lösung gibt. Der Einbau scheint denkbar einfach zu sein.

    Das war übrigens mein erstes Soundsystem, wo ich dieses Bass-Problem habe. Davor hatte ich bereits mehrere Autos mit

    höherwertigeren Soundsystemen, wo Alles so war wie es für den Aufpreis sein sollte.

    Hallo in die Runde,

    bei mir fand nun ja 4 Jahren Enyaq iV60 ein Wechsel auf den aktuellsten Enyaq 85 statt.
    Der hat nun auch ein HUD.
    In der Anleitung hatte ich verstanden, dass man mit dem rechten Rädchen am Lenkrad die Ansichten

    wie im normalen Display durchschalten kann. Es gibt neben dem Rädchen auch die 2 kleinen Schalter.
    Hier habe ich (glaube ich) bereits jede Kombination am Rädchen und Schaltern durchprobiert.
    Das Einzige was passierte war entweder den oberen größeren HUD-Anzeige-Bereich zu schließen

    oder den aktuellen Verbrauch auf "0" zu reseten.
    Das ist natürlich nicht das, was ich erwartet hätte :)

    Von daher die Frage an die Experten hier:
    Geht überhaupt ein Durchschalten der HUD-Anzeigen vom Lenkrad aus?
    Oder muss man sich genau in in den HUD-Settings (einmalig) entscheiden, was und wo was angezeigt werden

    soll?

    Stumpoli und Laemat


    Danke für Eure Informationen, was die Ladedauern angeht.


    Damit wäre mein Problem nach ca. 7 Monaten offensichtlich durch die Fehlerprotoll-Löschungen (im Beitrag weiter vorn beschrieben) beim letzten Werkstattbesuch gelöst.


    Die Hersteller-Angaben in punkto kW-Ladeleistung sind in punkto Nutzen zu hinterfragen. Die Angaben sind genauso "abenteuerlich" wie ide Verbrauchsangaben bei Verbrennerautos.

    Letztlich ist - wie schon wiederholt hier diskutiert - nur die Ladedauer von X% auf X% von Belang.


    Mein Learning nach 1,5 Jahren E-Autofahren: wenn in 2,5 Jahren das nächste E-Auto ansteht, werde ich bei der Probefahrt auch die Ladedauer testen.

    Hallo Spencer_

    Generell ist meine Erwartung, dass mein Enyaq (iv60) genauso schnell lädt, wie alle anderen Enyaq's oder VW ID's mit Schnellladefunktion.
    Genau: bei Bestellung 2021 waren es 100kW und nach dem Update letzten Herbst sollten es dann 130kW sein.
    Von daher wäre meine Erwartung weiter, dass ich ab ca. 15% SOC noch einen Ladepeak von mind. 100 wenn nicht gar 120kW sehe.

    Hier nochmal ein paar Details zum Ladeverlauf vorgestern:
    - Startpeak war bei 15% SOC = 88,1kW

    - Bei Ladestand 34% waren es 78,5kW

    - Bei Ladestand 49% waren es 69,4kW

    - Bei Ladestand 63% waren es 54,9kW

    - Bei Ladestand 71% waren es 49,2kW

    - Zum Schluss bei 80% Ladestand waren es 45,1kW


    Ist der Verlauf mit Euren Ladeerfahrungen von der Leistung her vergleichbar?

    Erreicht man die möglichen 130kW nur anfangs in den ersten Minuten bei SOC z.B. 5%?

    Mit welcher Leistung steigt Ihr ein bei SOC von ca. 15%, 20 Grad Außentemperatur und ca. 100 gefahrene Autobahnkilometer?

    Sind 15% SOC einfach noch zu viel Ladung, um über 100kW zu kommen? (ich fahre bislang auf längeren Strecken gerne auf "Sicherheit", falls Ladestationen defekt oder belegt sein sollten)

    Würde ein SOC von z.B. nur noch 5% dazu führen, dass die Ladeleistung bis z.B. 50% weiter "hoch" bleibt (wieder als Beispiel 20 Grad Außentemperatur und 100 Autobahnkilometer vorher gefahren)?



    Ich habe seit ca. 3 Wochen einen OBD 11 Dongle, da ich nachschauen wollte, ob ein Ladefehler durch eine Ladestation ins Fehlerprotokoll geschrieben wurde.

    Tatsächlich - kurz nach dem Update - gab es einen Fehler, der an verschiedenen Stellen ins Protokoll geschrieben wurde.


    Wie und unter welchem App-Menü des Dongles kann man beim Laden die Akku-Temperatur auslesen?
    Ich bin gestern vor dem Laden ca. 60 Kilometer gefahren bei einer Außentemperatur von 18 Grad.

    Oder meint Ihr, dass ggf. die Temperatur im Enyaq falsch ermittelt wird?

    Pepe


    Mein Enyaq stand im September 2021 bereit. Ich habe ihn aber erst Anfang Dezember 2021 übernommen; also Baujahr 2021.

    Das Software-Update erfolgte bei mir Ende Oktober 2022. Direkt im Kurzurlaub danach Anfang November bemerkte ich, dass mein Enyaq viel zu langsam lädt.

    Ab Anfang November 2022 bis vor einer Woche hatte ich im Schnitt eine Ladeleistung bis 80% von 35-38 kW und darunter. Völlig egal bei welchen Temperaturen.
    Die Ladeleistung (für längere Strecken) bis 100% lag ab 80% teils nur noch bei 20-28 kW.

    Ja, die Vermutung, dass das Update die Schnellade-Leistung nicht übernommen hatte, hatte ich natürlich auch. Hierzu hatte ich seit Anfang November 2022 mehrere Gespräche

    mit meiner Werkstatt als auch Skoda Deutschland. Mir wurde aber lediglich bestätigt, dass mein Enyaq über eine Schnelllade-Funktion verfügen müsste.

    An dem Punkt, ob und wie und wo man prüfen kann, wo in der Software entsprechende Einstellungen vorgenommen werden müssen, bin ich mit Werkstatt und

    Skoda über die letzten 6-7 Monate nie weitergekommen. Mein Gefühl ist längst: die Werkstatt als auch Skoda sind noch in der "Pionier-Phase" in punkto E-Autos.
    Dass mein Enyaq zu langsam lädt, hat die Werkstatt in mehreren Sessions an externen Ladesäulen festgestellt. Die Werkstatt selbst hat keine Schnelladestationen.


    Natürlich weiß ich, dass die Ladeleistung auch von den Außentemperaturen abhängt. Auch die Tatsache, dass sich die Ladeleistung ändert, ob das E-Auto über längere Strecken

    schon "warm gefahren" ist mir bekannt.

    Bei mir war es durchgängig immer die o.g. Ladeleistung und habe das öfter gegenüber Skoda/Werkstatt dokumentiert.


    Wie sich nun Temperatur und "Warmfahren" bei meinem Enyaq im Schnitt auf Dauer auswirkt, kann ich natürlich noch nicht sagen. Die Fehlerprotokolle, die offenbar das

    Schnelladen gedrosselt haben, wurden ja erst letzte Woche gelöscht.

    Gestern beim Laden war der Enyaq "warmgefahren" und die Außentemperatur lag bei 18 Grad. Denke, das waren beste Bedingungen für ein Schnelladen.

    Neben mir stand gestern ein ID 4, der auch nach 25 Minuten mit 127 kW geladen hatte, während ich mit ach und krach auf im Schnitt mit 64,9 kW lud.


    Wir sind hier auch aktuell am diskutieren, ob wir uns einfach mit der schlechteren Ladeleistung, die sich ja immerhin seit letzter Woche etwas verbessert hat, arrangieren.

    In Ordnung ist der ganze Vorgang nicht. Aber, wir sind es auch nach 6-7 Monaten intensiven Kontaktes mit Werkstatt und Skoad leid, stetig Zeit zu investieren.

    So begeistert wir im Grunde vom Enyaq von Anfang sind....ob es in 2,5 Jahren wieder ein Enyaq/Skoda sein wird ist fraglich.