Alles anzeigenDer e-tron war mit seinem 64kWh-Akku ja auch in Anbetracht dessen, was er innerhalb der Produktpalette darstellen soll, auch nicht mehr konkurrenzfähig. Und mit einem relativ hohen Verbrauch hat der sich ja immer rumgeschlagen. Da gab es auch viel Verbesserungspotential. Und es kann ja auch nicht sein, dass ein popeliger Q4-etron mit einem größeren Akku (77kWh) und deutlich mehr Reichweite zu einem günstigeren Preis zu haben ist. Zudem wird gewöhnlich von Audi auch kein "bezahlbarer" Familienkombi oder Kleinwagen verlangt. Audi kann zudem den geneigten Kunden auch mit dem e-tron GT dienen.
Zum Enyaq: Nun, Skoda ist hier nun mal auf die MEB-Plattform angewiesen und kann nicht einfach selbst entscheiden, mal eben effizientere Motoren oder größere Akkus einzubauen. Ich denke eher, ob es ein umfangreiches Facelift geben wird, hängt maßgeblich davon ab, ob VW den MEB-Baukasten nochmal updatet oder nicht. Wie schon vor längerer Zeit von VW kommuniziert (Fahrplan zur Entwicklung einer zukünftigen konzernweit einheitlichen E-Plattform) kann man sehen, dass der MEB ein (absehbares) Verfallsdatum hat. Wenn man sich entscheidet, diese Plattform nochmal anzufassen (z.B. Akkumodule mit anderer Zellchemie, ggf. höhere Kapazität) und auch die Schwestermodelle ID.4 usw. eine Facelift bekommen, wird das beim Enyaq auch kommen.
Wenn dem so ist, wird man seitens VW sicher schon daran arbeiten (Vorlaufzeit, wie du schon sagst), wobei sie ja wohl auch noch an dem Kompakt-MEB arbeiten (ID.2, Cupra Rebel, Skoda...). Cariad ist grad eh hoffnungslos überlastet. Daher bin ich mir nicht sicher, welchen Stellenwert ein Facelift/Update der MEB-Fahrzeuge derzeit hat.
der große Akku beim e-tron hat/hatte 96kw/h brutto 86,5 netto