Da beide Unternehmen einen anderen Ansatz wählen, finde ich einen Vergleich schwierig.
Die deutschen Hersteller (Mercedes, BMW, ...) entwickeln und testen die Systeme ohne die Kunden hierbei einzubinden. Dh. wenn das System einen neuen Meilenstein erreicht (hier die Prüfung für die Stufe 3) wird diese veröffentlicht und damit übernimmt der Hersteller bei einer Fehlfunktion auch die Verantwortung.
Tesla strebt scheinbar keine Meilensteine an und bindet die Kunden frühzeitig und veröffentlicht die Entwicklungs/Beta-Version mit dem Hinweis, dass es nur ein Assistenzsystem ist und die Verantwortung beim Fahrer bleibt. Dadurch lernt das System vermutlich schneller, könnte aber den klassischen Autokäufer abschrecken. Sollte es hierbei zu massiven Problemen kommen, wird das Vertrauen in das System sinken.
Wer ist nun weiter? Da wir den Entwicklungsstand bei den deutschen/europäischen Herstellern nicht kennen, finde ich einen Vergleich schwierig. Immerhin hat sich Mercedes und BMW getraut, ihre Autos prüfen zu lassen und die Stufe 3 (bzw. 2+) freizuschalten und hierfür die Verantwortung zu übernehmen.