Alles anzeigenDas ist wie mit der neuen Grundsteuer ... unter'm Strich wird es wohl mehr oder weniger gleich bleiben, in Einzelfällen kann es aber teurer oder billiger als zuvor werden.
Beispiel:
Mein Akku hat insgesamt 77 kWh Kapazität und ich möchte von 10-80% laden. Sind also 70% von 77 kWh = 53,9 kWh mit 2% Ladeverlusten sagen wir mal, es fließen 55 kWh von der Säule zum Auto.
Lade ich schön konstant mit 99 kW, brauche ich für die 55 kWh 0,56 Stunden, was 34 Minuten entspricht.
34 Minuten * 0,81 Euro/Minute = 27,54 Euro
Am nächsten Tag gibt es 2° mehr Außentemperatur, ich freue mich und kann mit 101 kW laden. Für die 55 kWh brauche ich also nur noch 0,54 Stunden, was 33 Minuten entspricht.
33 Minuten * 1,27 Euro/Minute = 41,91 Euro
Wohlgemerkt für die selbe Energiemenge und annähernd die selbe Zeit bezahle ich Heute 14,37 Euro mehr als Gestern.
Dafür gibt es am selben Standort an der Station nebenan dann einen anderen Nutzer, der Gestern 14,37 Euro mehr bezahlt hat als Heute.
Unter'm Strich hat sich (für Tesla) also nichts geändert und alle werden glücklich sein.
Ich finde dieses Modell halt maximal intransparent, weil die Preise auf Faktoren basieren, die ich als Kunde nicht beeinflussen kann.
Den Nachteil würde aber nur entstehen, wenn der Preis vom Durchschnitt berechnet würde.
Das scheint noch nicht klar zu sein. Es gibt auch Interpretationen, die gehen davon aus das der Wert jede Minute ermittelt wird. Dann sieht das anders aus.
Ich habe eine Berechnung in einem YouTube Video gesehen, da hat das wenig ausgemacht.
Ich glaube, Tesla musste das grundsätzlich umstellen und hat sich für das Modell entschieden, damit das auch für Autos lohnt, die nur geringe Ladeleistung haben.