Ich ging bei meiner Aussage von der sinvollerweise alle 2 Jahre durchgeführten Wartung und vom Erneuern der kompletten Glykolmischung alle 5-7 Jahre aus.
Zweiteres gibt es bei PV gar nicht. Ersteres kann bei PV durch Fernwartung erfolgen und ist daher weniger kostenintensiv.
Ein Wechselrichter kommt vielleicht alle 10-15 Jahre. Das ist wahr. Glücklicherweise kann ich den als Verlust geltend machen und gege die Gewinne verrechnen, d.h. wirkt sich steuermindernd aus. Hast du für die ST auch ein Gewerbe angemeldet?
Ich bleibe dabei: Solarthermie nur für Warmwasser rechnet sich wirtschaftlich nicht (außer in Hotels, mit Pool oder sonstigem hohem Warmwasserbedarf). Für die Heizungsunterstützung in Häusern die die letzten 20 Jahre gebaut wurden, nicht notwendig.
Mein inzwischen 15 Jahre altes Haus wird seit zwei Wochen ausschließlich von der Sonne geheizt - ganz ohne Solarthermie. Es reicht, dass die Sonne auf das Haus und in das Haus scheint.
Seit Mitte Februar (gut, der war sehr mild) war die Heizung nur morgens für 3h an. Der Rest des Tages wurde sie einfach nicht benötigt.
Das funktioniert in weniger milden Wintern mit weniger Sonne sicherlich nicht so gut, aber ohne Sonne ist auch nichts mit Solarthermie.
Dafür benötigt es kein Passivhaus, sondern ein mit sinnvollen Materialien und mit etwas Köpfchen gebautes Haus. In meinem Fall sind das 32 kWh/m²a ENDenergie. Mit Luft-Wärmepumpe darf man das gerne noch durch 3 teilen.
Darin ist übrigens noch Warmwasser für 5 Personen versteckt.
Wie genau soll man also in einem halbwegs modernen Haus mit Solarthermie irgendetwas einsparen können?
Hier bringt mich eine ordentlich dimensionierte PV sicherlich weiter. Mit Strom kann ich etws anfangen. Wärme benötige ich 9 Monate im Jahr fast gar nicht. In den verbleibenden 3 Monaten rechnet sich eine Heizungsunterstützung bei dem geringen Bedarf nicht.
Das waren meine Gedanken vor 17 Jahren als ich das Haus geplant habe. Die Praxis hat mich seither bestätigt - auch wenn ich heute einiges anders machen würde.
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100% bei dir 👍 Wir haben wenig später gebaut und ca.23kWh/m2 Anno. Plus WP bleiben ca. 1000kWh zum Heizen und 500+ kWh für WW. Schon beim Bauantrag war mir klar, dass sich die Solartermine in diesem Haus finanziell nicht lohnt. Leider gab es ohne keine Baugenehmigung. Sehr gute Lobbyarbeit, würde ich das nennen.
Beim späteren Bau der PV tat es dann nochmals weh, weil wertvolle Fläche verloren war.
Wie auch immer. Angefangen habe ich das Thema mit der Überlegung ein Haus BJ.2000 zu optimieren. Sehr viel weniger Dämmung und Radiatoren statt Fußbodenheizung.
Wie kann ein PV Durchlauferhitzer finanziell einen Vorteil erzeugen? Hat jemand damit Erfahrung?