Beiträge von Henning

    Ich habe nichts von unterschieden in der Herstellung von R744 oder R1234yf gesprochen, ich habe auf deinen Beitrag Bezug genommen in dem du schreibst dass du eine "umweltfreundliche" Alternative genommen hast, nämlich die WP.

    Ich habe lediglich aufgezeigt, dass das ein Irrtum ist, denn das Glykol im Kühlkreislauf ist nach wie vor auch bei WP im Auto, und auch das R744 ist nicht umweltfreundlich hergestellt...

    Ich merke schon. Hier mangelt es an Aufklärung über die Umweltfolgen sobald R1234yf in die Atmosphäre Gerät.


    CO2: quasi keine negativen Folgen (bei der Menge, die in Klimaanlagen benötigt wird 😉). Durch jede Pflanze abbaubar.

    vs.

    R1234yf: hoch toxisch und die Ökologie von Gewässern zerstörend .


    Glykol ist in beiden Systemen. Über die Probleme bei der Herstellung von technisch reinen CO2 magst du hier sicher noch genauer aufklären. Bis dahin bleibt es ein Fall von"

    Whataboutism

    "

    Mal davon abgesehen, dass die im Treadtitel bezeichneten Aspekte vermutlich schon ziemlich erschöpfend diskutiert wurden.

    Schön wären noch richtige Fakten und Gegenüberstellungen der beiden Klimaanlagen.

    - Wartungskosten, auf Basis echter Werkstattrechnungen

    - Herstellungsverfahren der beiden Medien

    - Umweltfolgen

    - unterschiedliche Glykol Systeme, wenn dem denn so ist

    - weitere Unterschiede der Systeme

    -....

    Es geht doch nicht um die Effizienz der WP als Heizung. Das es im Kurzstreckenbetrieb nicht den erwünschten Nutzen bringt ist unbestritten. Bei der WP geht es vor allem nur noch darum ob es einem der Aufpreis vor allem wert ist, sein Geld für eine Klimaanlage auszugeben, bei der man nicht an der nächsten Umweltkatastrophe beteiligt gewesen sein wird.

    R1234yf ist nun einmal das umstrittenste Medium für diese Funktion. Die Zerfallsprodukte lagern sich letztendlich in allen Gewässer an, sind weiterhin sehr umweltschädlich und nach heutiger Erkenntnis werden sie nicht auf natürlichen Weg abgebaut, sofern das wirklich eine Lösung wäre.

    Ich bin einfach pragmatisch. Bevor jemand einen ENYAQ nicht kauft- gebraucht oder neu - weil die WP zu teuer ist, soll er darauf verzichten. Auf dem Gebrauchtmarkt macht die WP schon einen ordentlichen Preisunterschied aus. Mir ist lieber er hat das falsche Kältemittel (und nicht jede Klimaanlage ist undicht) als das er die nächsten 4-10 Jahre weiter Diesel oder Benzin verbrennt. Und ja, ich habe viele Zuschriften die mich fragen was sie besonders bei einem gebrauchten ENYAQ einsparen können, damit sie sich den Umstieg leisten können.

    Dein Argument kann ich nachvollziehen. Jedoch sollte die Aufklärung über R1234yf dabei niemals in den Hintergrund gedrängt werden. Das Zeug ist zwar freundlich zur Ozonschicht, jedoch tödlicher für die Umwelt als alle Optionen zuvor.


    Ich bin etwas enttäuschend von der VW AG. Nun, wo sie die CO2 Klima - Systeme seit vier Jahren mit unbedeutenden technischen Problemen in den breiten Markt gebracht hat, würde ich mir ein vollständiges Bekenntnis zu diese Zukunftstechnologien wünschen. Dies ist quasi ein positives Alleinstellungsmerkmal. Wenn man sich schon nicht sofort aus der ICE Technologie zurück ziehen möchte, denn vielleicht bei den Klimaanlagen Vorrang gehen.


    In industriellen WP ist CO2 deutlich auf dem Vormarsch. Und dies, obwohl inprofessionellen Großanlagen die Wartungsarbeiten viel sorgfältig ausgeführt werden können, wodurch die Gefahr des Entweichens gefährlicher Medien ehr gering ist.

    naja R744 als natürliches Gas zu bezeichnen ist schon interessant. Ja es ist CO2, aber CO2 in einem Reinheitsgrad der nur durch einen sehr aufwendigen Herstellungsprozess gesichert wird.
    Damit bei der Herstellung schon extrem Energieintensiv und mit vielen Emissionen verbunden.

    Und weiterhin hast du im Kühlkreislauf des Fahrzeuges ja Glykol was in seiner Menge ein vielfaches dessen ist was du als R1234yf ohne WP im Auto hättest.

    Da bin ich auf deine Gegenüberstellung der Herstellung von R744 und R1234yf gespannt. R1234yf wächst vermutlich auf Bäumen?


    Könntest Du mir als Leinen bitte erklären, warum sich die Glykol Mengen bei den Varianten unterscheiden?

    Für mich war die Wärmepumpe des MEB, die mit natürlichen Gas (CO2) arbeitet, ein großes Kaufargument für den Enyaq und gegen andere BEV's mit giftigen, gewässerschädlichen Arbeitsmedien.


    Gern würde ich auch in ein paar Jahren noch Algen, Pflanzen und Fische in Flüssen und Meeren sehen. Ist einfach besser für die Qualität des Badewassers.

    Ohne WP hätte ich weit aus weniger Freude an dem iV80. 😉

    Dann bleibt ja nur noch der Griff zum Benziner!


    Ein Benziner ist noch billiger und ich fahren den Enyaq ja eigentlich nur um Geld zu sparen und nicht etwa um die Umwelt ein wenig weniger zu beanspruchen. So sind mir Abgase natürlich ganz egal. Ob aus dem Auspuff oder einer undichten Klimaanlage mit einem hoch bedenklichen Klimagas.

    🤷🏼‍♂️


    Mal im Ernst. Diese Betrachtungen führen doch in eine falsche Richtung, oder?

    Ein zusätzlicher Nachteil ist die bei der R744-Anlage alle vier Jahre vorgeschriebene Wartung incl. Kältemitteltausch, bei der erfahrungsgemäß trotz des ohne Patentschutz mit sehr geringen Kosten herstellbaren CO2 und einfach für den R744-Einsatz erweiterbarer Klimaservicegeräte ordentlich hingelangt wird.

    Auf die Klimaanlage gibt es auch nur 2 Jahre Garantie, wie auf fast alles am Skoda.

    Wer macht denn eine Wartung an einem funktionierenden Klimasystem? Mein Kühlschrank läuft schon 20 Jahre ohne Probleme. Der macht auch nichts anderes. Bisher keine Wartung 🤷🏼‍♂️


    P.S.: und wenn doch einmal eine Wartung oder Reperatur sein sollte, so ist diese dann ohne Umweltrisiken. CO2 tötet nur durch direktes inhalieren. Schädigt jedoch nicht die Umwelt im allgemeinen.

    Das geht mit konventionellen Klimagas nur sehr aufwändig. Mann muss zunächst 100% der giftigen, flüchtigen Gase abpumpen und teuer entsorgen.

    Das sind sehr gute Argumente für die Wärmepumpe mit CO2.

    Punkt 1: Dadurch, dass CO2 mehr Druck benötigt wird alles robuster gebaut werden müssen. Äußere mechanische Einflüsse sind dadurch von den Komponenten leichter zu ertragen. Defekte eventuell seltener (mein iV80 hat nun 108.000 km und das originale CO2 ist noch in der WP drin.)


    Punkt 2: laut der Argumentation verlieren alle Anlagen früher oder später ihr Arbeitsmedium. Bei der Wärmepumpe der MEB Plattform ist dies unschädliches CO2; ein natürliches Gas. Es kann von jeder Pflanze verarbeiten werden um zu wachsen.

    Bei der einfachen Klimaanlage ist ein höchst giftiges, umweltschädliches und quasi nicht mehr abbaubaren Kunstgas verwendet worden. Wenn wir die Gewässer nicht durch die Erderwärmung töten, dann halt durch diese Kühlmittel.


    Aber was sollst denn. Man konsumiert ja nur ca. 76 Jahre 🤷🏼‍♂️ Danach können die Kinder und Enkel sich eine Lösung für die von uns gemachten Probleme überlegen.