Kurz von Lübeck nach Santarem (Portugal). 2 1/2 Tage später steht der Zähler nun auf 112.634km 😁
Bis 200.000km dauert es jedoch noch ein paar Jahre.
Kurz von Lübeck nach Santarem (Portugal). 2 1/2 Tage später steht der Zähler nun auf 112.634km 😁
Bis 200.000km dauert es jedoch noch ein paar Jahre.
Alles anzeigenSodale. Dann komme ich jetzt mal zum nächsten Diagramm.
- Ich hoffe, das geht im Reichweiten- und Verbrauchsfaden als On Topic durch
- Keine Angst. Trotz Rechnerrei, ich fahre trotzdem Auto. Do. waren es 515 km, Freitag 39 km und heute 313 km und morgen werden es 350 km sein.
- Keine Angst. Ich mache es nicht wissenschaftlich. Ich lasse die Herleitung weg. Auch lasse ich 2 Diagramme weg, die zeigen wie ich zu dieser Einschätzung komme und welche Ungenauigkeiten in der Rechnung sind
Also, alles so einfach wie möglich. Die oben schon gezeigte Fahrt (typischer Autobahnverkehr, ohne Regen, 19" WR, Temperatur im mittleren Bereich, vorklimatisiert, keine großen Steigungen aber auch nicht flach, 2 Baustellen, Stau um Köln und Frankfurt). Eine durchschnittliche Fahrt aber mit maximalem Tempo wenn erlaubt und möglich.
BeitragRE: Skoda Enyaq iV 80 Reichweite und Verbrauch - Erfahrungen aus der Praxis@Stella Das erschließt sich mir nicht. Warum sollte ich mich mit schnelleren Geschwindigkeiten vergleichen als der Enyaq fahren kann? Es ist halt nur eine Milchmädchenrechnung, wenn Du die 130 km/h nur mit den 160 vergleichst und 4:51 als Zeitnachteil ausrechnest. Es sind real 7,7 Minuten, denn Du verlierst ja auch Zeit gegenüber den Zeitpunkten, an denen Du 155, 150 oder 145 usw. gefahren bist. Hier mal die Diagramme. Auflösung 1 Sek. und 0,1 km/h basierend auf GPS mit Smartphone im…
GiMichael
Es ist doch möglich über den Verbrauch und die Leistung nicht nur den Zeitnachteil in Minuten, sondern auch den Vorteil durch Minderverrauch (oder Reichweite) zu berechnen. Das hier ist die Kurve. Angegeben mit den runtergerechneten Maximalgeschwindigkeiten, wenn ich sonst genauso die Strecke gefahren wäre.
20 km/h langsamer (also 140 statt Vollstrom) hätten 4 Minuten gekostet und 10% Verbrauch eingespart. Ich hätte also 10% weiter fahren können (also 292 km statt 266). Bei 120 wären es 13 Minuten verlängerte Fahrtzeit gewesen bei knapp 23% Minderverbrauch (oder 327 km statt 266).
Im zweiten Diagramm habe ich dann mal eine Ladekurve meines 80ers reingelegt. Je nachdem ob ich 2,5 oder 5,5 Minuten für das Anfahren, Parken und Anstecken an der Ladesäule brauche, habe ich mal meine Ladekurven (Anstecken zwischen 0 und 10%) inkl. Anfahrtszeit in blau angefügt. Wenn man sehr schnell ist mit dem Anstöpseln (2,5 Minuten sind ja inkl. Anfahrt und Abfahrt echt sportlich), dann braucht man zum Nachladen so viel Zeit, dass man auch gleich hätte 130 km/h fahren könnte. Wenn man zum Anstöpseln aber 5,5 Minuten braucht, dann hätte man auch gleich 120 km/h fahren können. Noch langsamer ist aber kontraproduktiv. Dann geht die Schere zwischen Nachladezeit und längere Fahrtzeit einfach zu stark auseinander. Schneller als 130 übrigens auch. Bei 140 km/h beispielsweise verbrauche ich bereits so viel mehr an Energie, dass ich es in der Zeit nicht wirklich nachladen kann.
Vorausgesetzt natürlich, ich komme mit dem Mehr an Reichweite dann in einem Rutsch zum Ziel. Wenn ich aufgrund der Entfernung sowieso einen oder zwei Ladestops brauche, dann ist auch auch egal. Dann kann ich auch 160 oder 150 fahren. Die Ladekurve hat dann die gleiche Steilheit wie der Zeitverlust dazwischen.
Ich finde es ganz nett zu sehen, was der Minderverbrauch an Zeitvorteil bringt. Bzw. wie lange doch das Laden braucht. Ganz ohne Bauchgefühl, sondern einfach nur eine reale Fahrt und das runterrechnen auf verschiedene Maximalgeschwindigkeiten.
Mein eigenes Fazit.
Strecke unter 250 km Vollstrom Strecke zwischen 250 und 300 km Begrenzen auf 140 bis 130 km/h Strecke zwischen 300 und 350 km evtl. auf 120 km/h begrenzen, kann aber knapp werden. Strecke über 350 km Vollstrom, ich muss eh laden. Und ab 3h brauche ich auch eine Pause
Im Sommer ist mehr Spielraum. Im Winter dann weniger. Wobei bei richtigem Frost oder viel Regen ist 160 km/h ja eh nicht machbar.
Vielen Dank für diese "professionelle" Herleitung dessen, was ich auch aus der Praxis "erfahren" habe.
Für mich haben ich festgelegt immer eine Bewertung nach der Art des Stoffes zu machen.
Ist es ein festes Material (z.B. Amalgam) kann es durchaus giftige Bestandteile haben (hier: Quecksilber). Jedoch lässt es sich relativ sicher entfernen und Recycling ist dadurch prinzipiell möglich (Austausch gegen andere Zahnfüllungen). Ggf. muss es deponiert werden. Auf jeden Fall können Umweltschäden relativ leicht vermieden werden.
Ist es eine Flüssigkeit (z.B. Hydrauliköl oder Wasser- Glykol), so reicht eventuell eine Auffangwanne. Ist dies nicht möglich kann das Risiko durch biologische abbaubare Flüssigkeit verringert werden (auch Mineralöl wird in der Natur schneller abgebaut als die Zerfallsprodukte von R1235yf). In den allermeisten Fällen bleibt der Verlust der Flüssigkeit nicht unbeobachtet, wodurch das schlimmste verhindern werden kann.
Handelt es sich jedoch um ein Gas, werden technische Lösungen schwer realisierbar. Es trifft schnell aus und dabei bleibt es zumeist (z.B. KFZ- Klimaanlage) bis zum vollständigen Verlust unbemerkt. Hier hilft im Verdachtsfall nur noch die Wahl eines alternativen Gases.
Wird eine solche Alternative angeboten, erübrigen sich weitere Überlegungen.
d.h. früher bist du immer autos ohne klima gefahren, wo noch viel schädlichere kältemittel verwendet wurden?
ich mein die diskussion ums kältemittel is philosophisch, ähnlich wie die von grünem strom.
wenn der rest der welt immer noch kältemittel in klimaanlagen wie R22 verbaut und bei größeren Wartungen das Kältmittel einfach mittels aufzwicken der Kälteleitung in die Umwelt evakuiert wird
(selbst erlebt bei einem maledivenurlaub) ist die emission in europa vernachlässigbar.
In einer liberalen Gesellschaft bringt der Kauf eines jeden modernen Gegenstandes eine große Verantwortung für den Verbraucher mit sich. Es lohnt sich, sich nicht nur über den Abbau von Lithium und Kobalt zu informieren und seine eigenen Schlüssel zu ziehen. Wie hieß es damals in diesem alten Computerspiel, "Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit."
Deiner Logik nach dürfte man in Klimaanlagen und Kältegeräten (Haus) dann aber kein R32 verwenden...
Aber Tatsache ist, dass heute eben in fast allen Klimaanlagen R32 verwendet wird, und dies auch in der Gewerbekälte viele R4xx Kältemittel ersetzt hat.
Und naja bei einer Undichtheit bei R32 muss ich ja nicht sagen was dann passieren kann.
Ja klar muss man sich bei der Installation von R32 an andere Vorgaben halten, aber auch das wäre bei R744 ähnliche Voraussetzungen und offenbar gibt es bei R744 auch Undichtheiten, wenn auch hauptsächlich
in Fzg.
Gewerbliche Klimaanlagen nehmen für gewöhnlich nicht am öffentlichen Straßenverkehr Teil.
Es geht mir darum zum Ausdruck zu bringen, wenn ich als Verbraucher die Wahl habe eine umweltfreundliche technische Lösung einer unumstritten sehr bedenklichen vorzuziehen, dann machen ich es. 🤷🏼♂️ Das sind mir dann 2% Aufpreis ganz sicher egal. Vor allem wenn ich mich zuvor aus gleicher Motivation für ein teureres Auto entschieden habe. Da überleg ich nicht zwei Mal.
Also Zahlen hin oder her, höhere Drücke und höherer technischer Aufwand macht ein System erstmal anfälliger und stellt höhere Anforderungen an Konstruktion/Materialien/Qualitätsprüfung, nur wenig Schlamperei oder winziger Materialfehler wirken sich da umso schneller bzw. stärker aus. Aus höheren Anforderungen (z.B. an Drücke) zu folgern, dass dann sowieso gleich alles viel besser und hochwertiger ausgeführt ist, ist arg optimistisch.
Generell bin ich eher ein Freund von low tech/keep it simple wo weniger kaputt gehen kann/was auch über lange Zeiträume mit wenig Wartung halten kann. Was natürlich nicht heißt, dass man da mit genügend Pfusch und Billigschrott nicht auch Probelem schaffen kann...
Da kann ich leider nicht mitgehen. Technisch ist es nur eine Frage der Materialstärke. Mehr Druck, dickere Wandstärke der Rohre, Verbinder, Ventile. Dickere Wandstärke ---> robuster gegen unerwartete äußere Einflüsse. Nicht um sonst sind hydraulische Systeme (deutlich mehr Druck als bei CO2 Klimageräten) meist im Einsatz wo die Umweltbedingungen ehr rau sind.
Viel mehr geht man bei hydraulischen (unter Druck stehenden Systemen) den Weg , das Risiko nach den Folgen des sehr unwahrscheinlichen Fall einer Undichtigkeit zu bewerten. So werden in vielen Forst- Agrar- und Baumaschinen biologisch abbaubare Druckmedien im eingesetzt. Sollte also unerwartet etwas austreten, hat es überschaubare Folgen.
Den gleichen Ansatz sehe ich bei CO2 Klimageräten. Kommt es zu einer Beschädigung durch einen Unfall oder einem Missgeschick dessen der eine Wartung durchführt, hat dies quasi keine Umweltfolgen durch die geringe Menge CO2.
Anders ist als bei R1234yf. Das Zeug hat das Potenzial nicht nur umstehenden Personen zu gefährden. Es ist auch überhaupt nicht biologisch abbaubar und gefährdet auf unabsehbare Zeit die Umwelt. Dies ist genauso unumstritten wie der Fakt, daß irgendwann im Lebenszyklus eines KFZ die Klimaanlage ihr Arbeitsmedium mindestens einmal verlieren wird. Bei aller Vorsicht ist dies kaum zu vermeiden.
Die einzige Vermeidung wäre es nicht Millionen von solchen Anlagen im Straßenverkehr zu verwenden.
🤔 Nicht alles was legal ist, ist auch richtig.
Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Du kannst das mit einem U-Boot vergleichen, ohne WP muss das U-Boot nur sagen wir um es in gleiche Relationen zu packen nur 570m tief tauchen (12bar) und bei CO2 bis zur Titanic in 3800m tiefe Tauchen (80bar).
Jetzt kannst du mal überlegen wieviele U-Boote es auf der Welt gibt/gab die zur Titanic tauchen können und ob die robuster sind? Spoiler letztes jähr ist eins implodiert bei dem Versuch und das war nicht robuster.
Um in so einer Tiefe arbeiten zu können ist schon Raketentechnik nötig um das hinzubekommen, das hat mit robuster Technik nix zutun
Also je höher die Drücke sein müssen desto anfälliger ist ein System und R1234YF arbeitet bei ich meine 12bar, hab das Technische Datenblatt gerade nicht mehr im Kopf, aber so um den dreh. CO2 brauch bei gleichen Bedingungen Drücke von über 80bar um Thermodynamisch das gleiche zu leisten.
Ganz nebenbei. Wasser wiegt ca. 1000kg je Kubikmeter. Daher nimmt der Druck je 10m um ein bar zu.
570m entsprechende 57bar
3800m somit 380bar.
Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Du kannst das mit einem U-Boot vergleichen, ohne WP muss das U-Boot nur sagen wir um es in gleiche Relationen zu packen nur 570m tief tauchen (12bar) und bei CO2 bis zur Titanic in 3800m tiefe Tauchen (80bar).
Jetzt kannst du mal überlegen wieviele U-Boote es auf der Welt gibt/gab die zur Titanic tauchen können und ob die robuster sind? Spoiler letztes jähr ist eins implodiert bei dem Versuch und das war nicht robuster.
Um in so einer Tiefe arbeiten zu können ist schon Raketentechnik nötig um das hinzubekommen, das hat mit robuster Technik nix zutun
Also je höher die Drücke sein müssen desto anfälliger ist ein System und R1234YF arbeitet bei ich meine 12bar, hab das Technische Datenblatt gerade nicht mehr im Kopf, aber so um den dreh. CO2 brauch bei gleichen Bedingungen Drücke von über 80bar um Thermodynamisch das gleiche zu leisten.
Dieses Argument ist ziemlicher Käse, wenn ich einmal so sagen darf.
Seit 25 Jahre beschäftigte ich mich beruflich mit hydraulischen System. Üblicherweise liegen dabei Arbeitsdrücke von 160bar (z.B. Windkraft) bis 700bar (Flugzeuge) vor. Sehr viel spielt sich bei Fahrantrieben um die 400bar ab (Mähdrescher, Radlader, etc.). Eines habe ich in den vielen Jahren gelernt. Das Druckniveau ist kein Problem. 100bar ist maschinenbaulich geradezu ein Sonntagsspaziergang, wenn man weiß was man tut. Und davon gehe ich bei der VW AG aus.
Du hast vielleicht Recht bei den Mehrkosten, aber die Diskussion ist ja wenn dann eher in die andere Richtung emotional; wer sich weniger an R1234yf als um 1000€ mehr oder weniger im Säckl kümmert ist "böse"; wer die WP hat ist maximal Gutverdiener.
Nicht, dass es hier schon ganz so weit ist mit den Vorwürfen, aber das Zeug, sein Gefahrenpotential und die Berichterstattung dazu haben das Potential dazu...
Daher würde ich schon gerne mehr Fakten&Zahlen wissen (nicht nur verätzte Schweinsköpfe), wie schlimm es in meinem Auto wirklich ist und im Verhältnis zu anderen "Sünden" darin. Das Beste ist eh zu Fuß gehen oder Radfahren, da sind wir uns ja einig.
Wenn ich bis zur Bestellung zu keinem klaren Schluss gekommen bin und wie Thomas Bauschmerzen hab, nehm ich sie halt dazu...
Ich denke von dem schönen Geld könnte man sich auch einen Karoq in Vollausstattung mit großem Diesel, DSG und Standheizung leisten. Es muss somit jeder in sich gehen, der statt dessen ein Enyaq (oder anderes MEB Fahrzeug) kaufen möchte, warum dem so ist.
Ist es der leise Antrieb?
Die sofortige Zugkraft, sobald man auf das Fahrpedal tritt?
Sind es die Gesamtkosten über die Haltungsdauer?
Was ist es, warum der allgemeine Trend zum BEV geht 🤷🏼♂️
jodi22 ,
wenn ich mich richtig erinnere hat auch Mercedes Benz mit CO2 Anlagen Erfahrung gesammelt. Offensichtlich hat die VW AG ihren Job jedoch viel besser gemacht. Bei 50.000€ für ein Fahrzeug, dass man zumeist aus Umwelterwägen kauft, sollte die Diskussion über 2% Mehrkosten für eine CO2 Lösung doch wirklich nicht so emotional sein.
P.S: auch ich habe eine Rückerstattung für die geringere Effizienz im Alltagseinsatz bekommen. Somit war es wirklich nicht viel Geld. Vermutlich wird sie es auch ohne Wartung weitere 110.000km machen.