Beiträge von Henning

    Wichtig ist jedoch, dass die Fehler/ Unzulänglichkeiten über die Werkstatt an den Hersteller gesendet werden und auch nach Auslieferung an Lösung gearbeitet wird.

    Die hier diskutierte "Unzulänglichkeit" ereilt mich gelegentlich. Ich hätte jedoch schon gerne eine Komfortöffnung der Kofferraumklappe in mehr als 60% der Fälle und eine zuverlässig funktionierende Bedingungen der Sitzheizung im Fond. Da werde ich auch so schnell nicht locker lassen.

    Bei einer so klaren Arbeitsverweigerung, eine Auffälligkeit nicht an Skoda melden, zu wollen, hätte ich ihn vermutlich meinem Unmut darüber Deutlichkeit verliehen. Durch nicht melden Lösen sich keine Probleme. 🙈

    ... das klappt aber nur im Kurz- und Mittelstreckenbetrieb, wenn man das Laden planen kann.


    Auf Strecke muß man laden, wenn der Akku bei 10% ist, egal ob der Wind gerade weht oder nicht.


    Ich sehe das ganz pragmatisch, dort wo die E-Mobilität zumindest keine Nachteile, oder gar Vorteile bietet, fahre ich elektrisch. Auf Strecke mit Termintreue spart mir der Diesel momentan noch Zeit.

    Bei Ionity lade ich grundsätzlich nicht aus Langeweile 🤔

    ... das ist der entscheidende Punkt. Auch wenn E-Autos schon mal deutlich effektiver sind, muß der Strom natürlich erzeugt werden. Und hier liegt der Anteil an erneuerbaren zwischen 40 und 60% siehe hier: https://strom-report.de/strom/


    Geht man nun davon aus, dass der Stromverbrauch durch höhere Verbreitung von E-Fahrzeugen weiter steigt und zugleich der Anteil an erneuerbaren Energien am Strommix steigen soll, gibt es hier noch viel zu tun.


    Optimal ist es dort, wo das E-Auto tatsächlich überwiegend mit selbsterzeugtem Solarstrom geladen werden kann.

    Oder man läd zur richtigen Zeit. Gerade hängt es an einer Ionity. 12:00. Der Wind weht kräftig über Deutschland. An der Börse liegt der Strompreis im Minus. Hier im Mecklenburg Vorpommern dreht sich fast alles. Nur einige WKA's mussten schon vom Netz.

    Ja jeder der mal Thermodynamik hatte Weiss das 30% kein Problem sind, aber nur unter Bedingungen die im realenbetrieb nicht gehalten werden können, außer man heizt im Sommer und kühlt im Winter.

    Das mag ich so nicht stehen lassen. Unter den Bedingungen "außer man heizt im Sommer" erreicht die WP ganz sicher eine Arbeitszahl von > 4. Oder in Wirkungsgrad dargestellt über 400%.

    Die 30% Aussage bezieht sich auf den Gesamtverbrauch im Winterbetrieb, also wenn der Innenraum zu heizen ist. In Anbetracht dessen, dass der Vortrieb auch im Winter ca. 150 Wh/km benötigt und durchaus weitere 5kW Heizleistung (Leistung, nicht Verbrauch) nötig sein können, mag es auch stimmen. Angenommen die Arbeitszahl ergibt sich zu 2,5, dann brauchst es nur noch 2kW. Einen solchen Wert sah ich oft im Winter. Die gesparten 3kW bei sagen wir einmal im Durchschnitt 60km/h (schaut einmal auf euren Langzeit Zähler) ergeben 5kWh/100km (100/60*2=5)

    Heizung-Verbrauch mit PTC wären dann 8,3kWh/km (100/60*5=8,3334).

    Somit Gesamtverbrauch mit WP 200Wh/km.

    Mit PTC 233Wh/km

    Bei mir sind dies immerhin noch 15% Ersparnis.


    Eine Arbeitszahl von 2,5 erreicht meine WP im Haus noch bei -12,5°C. Mit Wärmerückgewinnung sind es sogar bis zu 4. Die MEB gewinnt Wärme aus dem Antriebstrang zurück (Motor, Wechselrichter, Akku).


    Wenn ich nun diese Situation betrachte, macht die WP für mich eben sehr viel Sinn. Meine Stecken sind selten unter 40km. Bei einem Wirkungsgrad von 90% ergiebt sich

    150Wh/km bei 60km/h = 9kW

    9kW X 10% = 0,9kW (von 5kW) Wärme zum Rückgewinnen um die Arbeitszahl zu optimieren.