Beiträge von Henning

    .... Sofort nach der ersten E-Auto-Probefahrt im Kia E-Niro wollte ich gar nicht mehr in den Yeti einsteigen und er war mir von einer Sekunde auf die nächste irgendwie zuwider. ....

    "zuwider" trifft es am besten. So gern ich unseren A2 auch mochte. Einmal Leaf 1 und i3 probegefahren und genau dies Gefühl erfüllte mich fortan bei jedem Verbrenner.

    da liegt der Hund begraben. ABRP benötigt die Referenz bei 110km/h. Heizung, Klimaanlage und Wind werden zusätzlich einkalkuliert. Genauso die Abweichung von 110 km/h auf die geplante Reisegeschwindigkeit von z.b. 130 km/h. Das verunsichert einen schon ein wenig. Bei den Ergebnissen, die dann vorgeschlagen werden, macht ABRP für mich jedoch einen guten Eindruck. Für eine Reiseplanung brauchbar.

    Mit Erfahrungen wird man die Parameter des maximalen und minimalen SoC mehr und mehr nach unten verlagern um real die 125kW so lange wie möglich zu nutzen. Ob man dann noch im ABRP plant, bezweifle ich jedoch. Bis dahin hat man Strom im Blut ?

    Stella

    Aber woher weiß daß Auto, dass das Drehmoment des Motors zum halten des Fahrzeugs schon ausreichend ist, bevor es in eine Richtung los rollt? Menschen an Kupplung und Gaspedal mit Popometer bekommen das erst nach langer Erfahrung und Übung einigermaßen hin. Meist nicht besser als der Anfahrassisten oder Autohold.

    Wasserstoff hat mit Sicherheit seine Berechtigung. Bei LKW (die haben auch nur 300 Bar) oder in der Großindustrie, oder aber mit Motoren die direkt mit Wasserstoff fahren können und das H2 nicht erst in elektrische Energie umwandeln (siehe die frühen 7er BMW mit H2 Antrieb).


    Im PKW gibt es irgendwann die Feststoffbatterie und Ladezeit von unter 10 Minuten für vernünftige Reichweiten.


    Just my 2 Cents ;)

    Auch bei den LKW sollte man "technologieoffen" sein. Dann könnte man erkennen, das Ladesäulen, die auch eine LKW "Feststoffbatterie" vom mehreren hundert kWh in 10 Minuten auflädt noch bei weitem billiger ist als eine H2 Tankstelle, die in der gleichen Zeit 20kg H2 in den Druckspeicher eines solchen pumpen könnte.

    Bisher gibt es nur wenige, für Pkw geeignete H2 Tankstellen. Der LKW müsste die Regenerationsphasen an diesen Säulen doch bestimmt mehrfach abwarten um von leer nach voll zu kommen. Die Kosten einer Zapfstelle ? sicher 1mio. Euro.

    Ein heutiger 350kW Lader geht um 100t Euro. Er kann zwei Pkw oder ein Lkw versorgen. Skaliert man nun auf 1MW, sind die Tiefbaukosten kaum höher. Nun die installierte Technik. Und auch hier gehe ich von einer progessiven Zunahme aus.


    Schauen wir uns den Mirai genau an, stellen wir fest:

    - Realreichweite um 500 km

    - ziemlich schwer mit wenig Zuladung

    - AHK?

    - ziemlich enger Fahrgastraum mit wenig Platz für Gepäck

    - Pufferakku wie ein BEV

    - Carbontanks (noch immer schwer wieder zu verwendener Sondermüll, trotz dem Fakt, das WKA's schon viel Material zum über lieferten)


    Sollten wir irgendwann einmal eine größere Menge grünen H2 produzieren, werden wir den zunächst in der Industrie brauchen. Da wird man keine ineffizienten Antriebe mit betreiben können.

    Vielleicht hat jemand Zeit und Lust sich viele BEV's an einem Platz anzusehen. Am kommenden Wochenende findet in Neumünster (S.H.) eine kleine Ausstellung statt....

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