Das ergibt Sinn. Ich hatte gelesen, dass die 12V Batterie auch geladen wird, wenn der Enyaq an der Ladesäule hängt. Stimmt das?
Wenn ja, dann verstehe ich nicht, wo der niedrige Ladezustand und die niedrige Spannung der 12Volt Batterie herkommt.
Es sei denn der Enyaq steht wochenlang ohne Ladesäulenanschluß rum oder die “Lichtmaschine” ist zu schwach dimensioniert.
Die 12V Batterie wird geladen, solange an AC geladen wird oder die "Zündung" an ist. Verbleibt die AC Verbindung nach dem Laden der Hochvoltbatterie, wird auch die 12V Batterie nicht mehr geladen. Sollten ja nun beide voll sein und die Elektronik "geht schlafen".
Ändert sich nun der Zustand der Wallbox, um zum Beispiel festzustellen warum da ein Auto ist und ob es laden möchte, weckt dies die Elektronik wieder auf. Die 12V Batterie wird belastet, jedoch nicht mehr geladen. Der Ladevorgang der Hochvoltbatterie ist ja abgeschlossen.
Bei meinem e-Golf an meiner go-e hatte ich einmal das Lastmanagement der go-e und eine zeiten go-e im Hausnetz aktiviert. Folglich sprechen die Wallboxen miteinander um die Leistungsbedarfe auszuhandeln. Dazu scheint die go-e auch das Auto regelmäßig anzusprechen. Lange Rede kurzer Sinn. Nach 1 1/2 Tagen, es war 1:00 nachts, startete die Alarmanlage des Golf, wegen der Unterspannung im 12V System. Ich konnte gerade noch entriegeln und Hinweise im Display lesen, da war auch schon alles tot.
Ich schloss ein externes Ladegerät an und schaltete das Lastmanagement der go-e aus. Am nächsten Nachmittag war alles wieder gut. Seit dem ist jetzt deutlich über ein Jahr nichts mehr vorgefallen. Die Batterie hat es verkraftet.
Fazit: es liegt nicht immer nur am BEV, wenn die 12V am Ende sind. Sollte man an einem Ladepunkte angeschlossen haben, der eventuell Lastmanagement hat (Wohnblock) empfiehlt es sich nach dem Laden auch aus Eigennutz den Wagen vom Ladepunkte zu trennen.