Beiträge von boerse82

    dazu kommt für mich auch noch das die Stimme grottenschlecht spricht. AI kann das heutezutage 1.000.000 mal besser und echter klingen lassen, man hört wirklich wie jedes wort aneinander gereiht wird.

    Du darfst eine Auto, dass vor über 4 Jahren entwickelt wurde nicht mit Ai-Systemen, die darauf optimiert sind vergleichen. Natürlich können angepasste Systeme das besser. Man muss sich nur mal die Neural Engine bei den Apple-Chips anschauen.

    Wir haben hier aber ein Auto, mit X "Steuergeräten". Und als die MEB-Plattform vor 8 Jahren entwickelt wurde, war es einfach nicht vorgesehen, hier ein "AI-Steuergerät" zu verwenden.

    Ich kann das alles nicht wirklich nachvollziehen.

    Wenn ich vom Start weg ne Navigation brauche (überspitzt gesprochen, ich also nicht mal weiß, ob ich links oder rechts von zu Hause los muss) erstelle ich die Navigation in der App und übertrage sie zum Auto. Dann ist sie beim Start schon drin. Alles andere mache ich dann auf den ersten 1000m.

    Wenn ich irgendwas regelmäßig einstellen muss, lege ich das auf die Favoriten. Ich persönlich hab mir den Enyaq genau aus dem Grund ausgesucht, gerade weil er noch Knöpfe hat und eben nicht alles per Sprechsteuerung funktioniert.

    Ja, hab mal Elektriker gelernt und Stegleitung gehört auch unter Putz. Die Antennenlitze ist nur für das was der Name sagt, gedacht. Und selbst dafür hab ich lieber Koax genommen. Mein Kollege war ebenfalls entsetzt. X/

    Ach was.

    Kupper is Kupper, dat mokt wi all. :)

    Doch, lieber Gunter. Auch wenn Du gestern Geburtstag hattest, muss ich Dir hier widersprechen. Es ist in der Tat eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Kostenvergleichsrechnung ist ein Verfahren der Wirtschaftlichkeitsrechnung. Kosten für das Auto gegen Kosten des Bahnfahrens (wobei ich Verspätungen der Bahn als virtuelle Kosten pro Minute der Verspätung ansetzten würde und ebenfalls verschmutzte Abteils als Komforteinbußen in Rechnung stellen würde ;) )


    Dein letzter Satz bestätigt es sogar, da es in der Wirtschaftlichkeitsrechnung darum geht, den Quotienten aus Output und Input zu ermitteln. Output sind z.B. die gefahrenen Kilometer und (variabler) Input logischerweise der geladene Strom. Optimieren kannst Du dann in dem Du entweder den Output vergrößerst, also die gefahrenen Kilometer erhöhst, oder den Input verkleinerst (billigerer Strom oder PV-Überschüsse).


    Du siehst, der Begriff der Wirtschaftlichkeit passt auch hier (und mein kleiner Beitrag hat mir beim Schreiben Freude bereitet ;) )

    Das Problem, was ich aber auch sehe:

    Beim E-Auto kommt immer die Frage "Lohnt sich das denn"?

    Komisch, beim Passat fragt niemand, ob sich der "lohnt". Und das ist, was ich ganz oft sehe. Beim E-Auto wird die Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund gestellt. Beim Verbrenner aber wird "die große Maschine" genommen, weil man "mal besser überholen kann". Die Fahrer, die wirklich Tankbuch führen, sind doch extrem in der Minderheit. Bei Befragungen der Kollegen, kennt ein Großteil nicht mal den eigenen Verbraucht...

    Bei mir ist es ne Mischung aus 1 und 2. Ich lade an der Firmen-Wallbox, zu Hause oder öffentlich. In der Firma hab ich keinen Zugriff auf den Zähler, weiß also nicht, wie hoch die Ladeverluste sind.

    Mein Bordcomputer sagt 15,irgendwas. Da schlag ich einfach 10% drauf, dann passt das schon im Groben.

    Also, mit meinem vorletzten Firmenwagen (Passat TDI) bin ich auf Autobahn auch immer gefahren, was der Wagen und die Strecke hergab. Mein letzter Dienstwagen, Mini Countryman PHEV, war "oben rum etwas schwach auf der Brust". Mit dem bin ich dann schon "nur noch" 140-150 auf der Autobahn gefahren. Die Strecke zu meinen Eltern, 90km, hat sich dadurch im unteren einstelligen Minutenbereich verzögert. Jetzt, mit dem Enyaq fahren ich die Strecke mit 120 und habe keine merkliche weitere Verzögerung. Zwei rote Ampeln auf dem Weg fallen da mehr ins Gewicht, als Vmax auf der Autobahn.


    Für Urlaubsreisen habe ich die Entschleunigung für mich entdeckt. Früher war ich am ersten Tag am Urlaubsort immer noch total geschlaucht von der Fahrt. Jetzt machen wir entweder im Umkreis von 5 Stunden Urlaub, oder fahren nach Möglichkeit mit Zwischenübernachtung. Für mich soll der Urlaub beginnen, wenn ich die Haustür hinter mir abschließe. Ich sehe es nicht als Rennen an, so schnell wie möglich am Urlaubsort anzukommen.

    Ich habe ja seit kurzem noch einen BMW i3S und war Mega erstaunt, das sich bei dem Fahrzeug kein SoC einstellen ließ. Das ist von BMW einfach nicht vorgesehen, denn die Einstellung steht immer bei 100% (nur via OBD Dongel oder API SChnittstelle zu sehen).

    Wir haben in der Firma dieses Jahr 3 neue E-Berlingo bekommen. Da lässt sich das auch nicht einstellen. Die werden jeden Nachmittag zum Feierabend in der Firma auf den Hof gestellt und angesteckt. Also jeden Tag wieder auf 100% gebracht. Ob das so gut für den Akku ist? Weiß ich nicht.... Aber ändern kann ich es eh nicht...