Beiträge von boerse82

    Der Ford Explorer Electric als ein weiteres MEB Derivat wäre wahrscheinlich auch interessant, wenn er denn mal ausgeliefert wird.

    Wobei auch da die Frage ist, wie gut sich bei Reklamationen/Reparaturen/Inspektionen die Ford Werkstätten mit der MEB-Technik auskennen und wie es mit der Lieferung bzw. Wartezeit bei Ersatzteilen ist... :/

    Naja, das ist ja jetzt nichts neues bei Ford. Der 1995er Ford Galaxy war ja mit dem Sharan weitestgehend baugleich. In den alten Telefonbüchern wird man die Kollegen von VW wohl noch wieder finden :)

    Als "Notladekabel" sollte das gehen. Strom maximal auf 10A stellen. 8A ist da natürlich noch besser. Bei dem Adapter würde ich nochmal schauen, für was der ausgelegt ist. Nicht, dass der nur für 1800 W ist, oder so.

    Für den Wagen sehe da kein Problem.

    Die Frage ist: Wie gut ist die eingebaute Fehlerstromerkennung. Daher würde ich drauf achte, dass die Steckdose, die verwendet wird entsprechend abgesichert ist.

    So wars ja auch bei Airways.....schon alleine wenn ich das lese.....nie im leben würde ich sowas kaufen, schon alleine weil man von einen auf den anderen Tag richtig dumm da stehen kann. Klar, auch die arivierten Hersteller bekleckern sich so manches Mal nicht mit ruhm...aber sowas find ich schon echt...wow

    Ja, arbeitet Airways eigentlich noch mit ATU zusammen? Von denen hört man ja auch eher nur schlechtes...

    Preisfrage:


    Was denkt Ihr verdient ein Händler noch am Neuwagenverkauf?


    Und verdient er dann am Neuwagen besser, oder am folgenden Service (über die Zeit) ?

    Ich denke, das ist wie bei Tankstellen. Der Autoverkauf ist ein Weg Kunden zu bekommen, und zu binden. Das Geld wird dann mit Zusatzartikeln (der Satz Winterreifen läuft nicht über das "Agenturgeschäft" etc) und dem Service gemacht. Gibt ja schon Betriebe, die für den Service (Bremsflüssigkeitswechsel und Luftfilterwechsel) beim Enyaq nen höheren Stundenverrechnungssatz nehmen, als bei Verbrennen, obwohl diese Tätigkeiten Antriebsunabhängig sind.

    Wir leben halt in einem Wandel. Das ist so. ZF baut stellen ab, dafür fehlen bei Bahn alleine bei der Instandhaltung tausende Mitarbeiter. Und was haben wir denn bitte an Jobsuchenden? Halbwegs qualifizierte Personen brauchen nicht lange suchen. Die Leute, die im Bürgergeld sind und Jobs suchen, sind zu einer Vielzahl Leute, die auf dem "ersten Arbeitsmarkt" nicht vermittelbar sind. Aus den diversesten Gründen.

    Wie gesagt, die Zeit, dass man sich sicher sein kann, sein Leben lang den gleichen Job zu machen, sind schlicht und ergreifend vorbei. Aber auch darauf kann man sich einstellen.

    Ja, der Arbeiter am Band verdient im Verhältnis recht gut. Das ist mengenmäßig aber der geringste Teil an der Produktionskette. Die meisten Leute sind bei irgendwelchen Zulieferern beschäftigt die Vorprodukte aus allen-Herren-Länder zu irgendwelchen Komponenten zusammenschrauben. Und diese Leute bei Bosch, ZF & Co. haben ein ganz normales Lohnniveau. Da macht es eben keinen Unterschied, ob ich jetzt bei ZF oder bei Stiebel Eltron arbeite.


    Uns fehlen derzeit jedes Jahr 180.000 Fachkräfte. Da ist es ganz einfach, wo von die Leute, deren Arbeitsplätze wegfallen sich ein neues Auto kaufen. Aus dem Gehalt von einem der diversen offenen Stellen. Es gibt mehr als genug gut bezahlten stellen. Man muss nur einmal über den Tellerrand hinaus schauen.


    Und ganz ehrlich, diese Lüge von der "Sozialen Hängematte Deutschland" wird auch nicht richtiger, wenn man sie immer wiederholt. Es ist ein geringer Anteil an den Bürgergeld-Empfängern, die nicht arbeiten wollen. Die meisten können es einfach nicht. Da leisten wir uns als Industrienation ganz andere Ausgaben. Davon das ein paar tausend Leute nicht arbeiten wollen, geht die Wirtschaft nicht zugrunde.

    Die Autoindustrie beschäfftigt tausende Menschen in Mitteleuropa und in herausforderneden Zeiten wie diesen sollte auch jeder Arbeitsplatz zählen.

    Das sehe ich etwas anders. Wir haben in ALLEN Bereichen in ALLEN Gehaltsklassen einen Fachkräftemangel. Wenn im Automobilsektor Arbeitsplätze abgebaut werden, kann man ganz schnell in anderen Bereichen was neues finden. Gesucht wird überall. Auch als Quereinsteiger wird man oft gesucht, da Quereinsteiger oft "neue Gedanken" in den Betrieb bringen und "alte Denkmuster" hinterfragen.

    Wir leben in einer dynamischen Zeit. Dass ich in einem Betrieb ne Ausbildung mache und dann bis zu meiner Rente die gleiche Tätigkeit mache, ist heute einfach nicht mehr so. Das kann man gut oder schlecht finden. Ist aber nun mal die Realität.

    Es kann im Endeffekt ökologischer sein ein Chinesisches Auto zu kaufen, anstelle eines "deutschen". Der Grund:

    Wenn die Einzelteile für den Wagen, der z.B. in Emden gebaut wird, "nur" aus Marokko kommen, ist das schon gut. Die Realität ist aber, dass die Komponenten weltweit zugekauft werden. Es gibt ganz viele Transporte von den einzelnen Komponenten auf unterschiedlichsten Transportwegen.

    In China werden die Autos zum Teil in Industriezentren gebaut, die extra dafür geschaffen wurden. Dadurch könnten die Lieferketten verkürzt werden und es gibt nur noch einen einzelnen langen Transport.


    Ganz so einfach, wie bei den Bio-Gurken ist die Rechnung leider nicht.