Ich gehe mal davon aus, dass Du statt 55 kW 55 kWh meinst.😀
Rechnerisch entsprechen 55 kWh auf 268 km einem Energiebedarf von 20,5 kWh / 100 km, was für diese Jahreszeit meines Erachtens ein durchaus üblicher Wert ist.
Ich gehe mal davon aus, dass Du statt 55 kW 55 kWh meinst.😀
Rechnerisch entsprechen 55 kWh auf 268 km einem Energiebedarf von 20,5 kWh / 100 km, was für diese Jahreszeit meines Erachtens ein durchaus üblicher Wert ist.
Wenn allen klar ist, dass das Mixen eines Zeitabhängigen Verbrauchswertes mit einem Streckenabhängigen zu unterschiedlichsten Ergebnissen kommen kann, ist aus meiner Sicht alles i.O.
Schade finde ich halt nur, dass in unserer „oberflächigen Welt“ oft vermeintliche Eckwerte als Aussage im Gedächtnis hängen bleiben, die einfach falsch sind. Und wenn nun ein E-Fahrzeug-Interessierter liest, dass es im Winter alleine wegen der Heizung einen Mehrverbrauch von 75 % geben soll, und dann daraus für sich ableitet, dass dieser Mehrverbrauch auch immer so sein wird, dann finde ich das doof und auch vermeidbar.
Ich hatte gestern zufällig eine Diskussion dazu, wo es auch um heizungsbedingte Mehrverbräuche von 20 - 40 % ging. Als ich dann sagte, dass mein Fahrverbrauch bei rund 22 kWh/100km liegt und wenn die Heizung läuft, pro Stunde dafür ca. 1-2 kWh anfallen (und im Stau das dann im Wesentlichen der einzige Energie-Bedarf sei), da hieß es dann erstaunt „ach so, na dann passt das ja“. Und diese Botschaft finde ich einfach besser.
Womit bewiesen wäre, dass es (sehr) wenige Aussagekraft hat, den „Zeitverbrauch“ der Heizung mit dem „Streckenverbrauch“ zu kombinieren.
Gemäß dem Motto „steht er, dann lädt er“ hängt mein ENYAQ in der Tiefgarage immer am Ladekabel mit der Standardeinstellung Soll-SoC 80 %. Wenn ich spontan weiter weg fahre, dann stelle ich bei der Entscheidung über die App (so sie funktioniert) den Soll-SoC auf 100 % und wenn ich dann losfahre habe ich so 80+ % verfügbar.
das ist genau das, was ich meinte. Jemand schrieb, was ich erwarten würde . . . habe keine wirklichen Erwartungen gehabt, ich habe aber nicht 75% Mehrverbrauch im Winter erwartet. Das hatte ich bei meinem letzten Diesel nicht. Und ja, hab meine Heizung auch auf 19 Grad gestellt.
Aber, jetzt ist der Stromer da und ich werde damit leben.
Da ein E-Fzg nur dann Energie in die Heizung steckt, wenn diese auch wirklich benötigt wird, sieht man im Winter auch diesen zusätzlichen Energiebedarf. Und da diese Energie für die Heizung nur von der Zeit und nicht von der Fahrstrecke abhängig ist, kann ich eine große %-Bandbreite als „Mehrverbauch“ errechnen, ich schätze mal von einem einstelligen %-Wert bis im Prinzip unendlich.
Meines Erachtens ist es sinnvoller, die Heiz-Energie nur zeitbezogen zu betrachten..
Wenn im Gurtschloss ein Gurtschloss-Stecker steckt (egal ob vom Dummy oder Gurt), dann wird der Sitz als BELEGT registriert, egal ob jemand dort sitzt oder nicht.
— Beim Fahrersitz gibt es so die Möglichkeit, das Ausschalten des ENYAQ zu verhindern.
— Beim Beifahrersitz gibt es so die Möglichkeit, diesen schon mal vorab über die Sitzheizung vorzuwärmen.
Selbstentladung durch defekte Zellen kann ein Grund sein — aber auch einfach eine Fehlinterpretation der angezeigten SoC-Werte. Ein SoC-Wert ist ja kein direkt gemessener Wert sondern ergibt sich aus einer rechnerischen Kombination verschiedener anderer Werte.
Bei ZÜNDUNG AUS ist m.W. der Fahr-Akku per Schütz vom Rest getrennt und kann daher auch nicht entleert werden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eingesteckte Dongle und eingeschaltete DashCams die 12 V-Batterie entladen, bis diese „platt“ ist. Zumindest bei meinem ENYAQ aus 2021 mit ME3.0.x gibt es keinen Zustand, dass bei fehlendem Ladeanschluss ohne ZÜNDUNG AN oder VORHEIZEN der Fahr-Akku zugeschaltet wird.
Aus dem CarScanner habe ich diese letzten Werte für meinen ENYAQ:
- 95.345 km
- 22.386 kWh geladen (Laden + Recuperation)
- 21.470 kWh entladen
Damit ergeben sich
- 23,5 kWh / 100 km für das Laden und
- 22,5 kWh / 100 km für das Entladen (= Fahren).
Hier hätte ich eine Wolke: