Beiträge von Enyaq2020

    In der Tat ist bei mir der hintere Bereich des Lenkrad (aus Sicht von mir als Fahrender) deutlich empfindlicher als der vordere Bereich. Daher berühre ich inzwischen auch automatisch mit den Fingerkuppen kurz die entsprechenden Stellen und das System ist glücklich und zufrieden.:)

    Der pACC liest nicht nur die Verkehrsschilder, sondern berücksichtigt auch weitgehend (allerdings nicht zu 100 %) die Straßenführung aus den Daten des Navi, so dass Kreisel, Kreuzungen, scharfe Kurven, feststehende Tempolimits vorausschauend einbezogen werden. Auf kurvigen Landstraßen reduziert mein ENYAQ teilweise schon das Tempo leicht, wenn z.B. hinter der Kurve eine Geschwindigkeitsbegrenzung von z.B. 70 km/h kommt, die ich als Fahrer noch gar nicht sehen kann.

    Bei mir funktioniert ein leichtes Berühren an den Positionen 2 Uhr und/oder 10 Uhr von Anfang an perfekt, an der 6 Uhr-Position wird es auch immer besser und inzwischen reagiert das Lenkrad auch immer mehr auf das Berühren in den übrigen Positionen zwischen 2 und 10 Uhr (genoppter Bereich).

    Ich bin nun über 16.000 km mit dem ENYAQ gefahren, davon das meiste auf Autobahnen mit derzeit vielen verschiedenen Baustellen. Bisher ist der Lane Assist noch kein einziges Mal ausgetickt, weder auf der rechten Spur noch auf der linken Spur (die eh nur ab 2,2 m Breite für den ENYAQ zugelassen ist), noch bei einem Spurwechsel noch bei einer Verschwenkung usw. Und auf den Autobahnen, die ich befahre, werden kritische Baustellen mindestens 2 km vorher ausgeschildert, so dass aus meiner Sicht ausreichend Zeit besteht, bei einer Fahrt noch vor der ersten Baustelle den LaneAssist abzuschalten.


    Mich stört es nicht, wenn es jemand den LaneAssist nicht mag, aber ich finde es nicht in Ordnung, dass daraus immer wieder eine angebliche Gefährlichkeit abgeleitet wird..

    Bei einigen Ratsstätten sind die Ladestationen einfach an bereits vorhandene Schrägparkplätzen aufgestellt worden und erwecken erst einmal den Eindruck, dass man dann auf jeden Fall auch den schrägen Parkplatz nutzen muss, was zum Rückwärts-Einparken mit dem ENYAQ ein Kurve von 90°+45°=135° erforderlich macht. Bei meinem ersten Laden habe ich das auch brav gemacht bei 6 freien IONITY-Ladepunkten.


    Da aber inzwischen bei immer mehr Ladestationen die ursprünglich schrägen Parkplätze mit rechtwinkligen Begrenzungslinien übermalt werden, fahre ich seit meinem zweiten Laden auf Raststätten ausschließlich im rechten Winkel rückwärts an die Ladestation — der ENYAQ ist ja auch schön kurz. Und bisher hat das noch niemanden gestört, im Gegenteil, viele machen es auch so. In dem Fall gilt: „Mut zur Lücke“.:)

    Der ENYAQ hat keinen Schildkröten-Modus. Man kann ihn mit voller Leistung auf 0 % / 0 km runter fahren, siehe meinen Bericht dazu:

    Da die Kollisionswarnung eine eigene Einstellung hat, wann sie reagieren soll, kommt es ggf. zu der Situation, dass auch beim voll funktionierenden TA die Kollisionswarnung anspricht. Ich habe bewusst die Einstellungen

    - TA in der mittleren Entfernung und

    - Kollisionswarnung auf früh.

    Da kommt es z.B. auf Autobahnen, wenn jemand sehr dicht vor mir einschert und unwesentlich schneller ist, erst zur Kollisionswarnung und dann zur Verzögerung durch den TA., was aber aus meiner Sicht und für mich kein Problem ist.


    Bei Staus muss ich den TA nur dann ausbremsen, wenn ich im Stau eine Rettungsgasse frei mache und ein oder mehrere Fahrzeuge vor mir dies nicht machen. In diesen Fällen kann sich der TA an einem Fahrzeug weiter vorne orientieren, was dann nicht so gut ist.:(