Ich habe nicht den Eindruck, dass es bei den Antworten um ein Schönreden geht, sondern es geht um den Versuch, die Ursachen einzugrenzen. Und solange wir Nutzenden halt nicht die Formel für Berechnung der Restreichweite kennen, müssen wir uns da ran tasten. Und dazu gehören u.a. auch Parameter, die sich vielleicht nicht auf Anhieb erschließen. Manche Parameter sind von den Nutzenden verursacht (z.B. Heizung höher gestellt, A/C ein oder ausgeschaltet, Sitzheizung ein- oder ausgeschaltet usw.), manche Parameter kommen aus dem System Auto. Ich schreibe bei meinem ENYAQ seit Freitag letzter Woche einige internen Werte mit und bin doch überrascht, was sich alles wie verändert. Das muss auch nicht immer ein Softwarefehler sein, es kann auch sein, dass durch was auch immer ein Sensor temporär ausgefallen ist und daher die softwaremäßig richtig programmierte Rechnung falsch wird. Richtig beurteilen lässt sich das halt nur, wenn möglichst viele Randbedingungen bekannt sind.![]()
Beiträge von Enyaq2020
-
-
Als ich das erste Mal die Warnung mit der aus Sicht des Navi angeblich zu geringen Restreichweite bekam, war ich auch verunsichert.
Mittlerweile bin ich aber erfahrener und sehr gelassen:
- Das Navi in keinem ENYAQ hat dazu gelernt und die Hinweise auf mangelnde Restreichweite werfen deutlich weniger auf immer gleicher Strecke.
- Ich habe dazugelernt:
— Ich weiß, dass ich mich auf die angezeigte Restreichweite gut verlassen kann, weil sie sehr präzise ist.
— Nimmt die Restreichweite zu schnell ab, passe ich mein Fahrverhalten an. - Bei mir passen derzeit diese Daumenwerte:
— Bei 120 km/h reduzieren sich bei Temperaturen ab 10 °C auf einer ebenen trockenen Straße ohne stärkeren Wind die Restreichweite und die Restentfernung in gleichen Schritten.
— Bei höheren Geschwindigkeiten sinkt die Restreichweite schneller als die Restentfernung.
— Bei geringeren Geschwindigkeiten sinkt die Restreichweite langsamer als die Restentfernung.
Mit diesem Wissen bzw. besser dieser Erfahrung fahre ich inzwischen jede Strecke bei jedem Wetter gelassen, weil ich nun weiß, was machbar ist bzw. wie ich mich verhalten muss.
-
Da ich das Display des Infotainmant an die Lichtautomatik gekoppelt habe, habe ich es einfach:
- Tagfahrlicht = Infotainment hell
- Abblendlicht = Infotainment dunkel
- Schlechtwetterlicht = Anzeige im Fahrer-Display
- Nebelschlussleuchte = Anzeige im Fahrer-Display
-
Alles anzeigen
Ich hänge mich gerade mal kurz hier rein bezüglich Automatik.
Der Fernlichtassistent ist im Symbol im Tacho mit dem A zu sehen beim Fernlicht.
Wie bekomme ich denn, den Fernlichtassistent ausgeschaltet wenn gerade das Fernlicht nicht aktiv ist?
Geht:
Fernlichtassistent an, Fernlicht an -> Ausschalten direkt möglich
Geht nicht:
Fernlichtassistent an, Fernlicht aus -> Ausschalten nicht direkt möglich
Wenn ich den Fernlichthebel leicht zurückziehe, geht bei mir auch Fernlicht-Automatik aus.
-
Seit einigen Tagen lese ich während der Fahrt Daten aus dem System aus, um mehr über meinen ENYAQ (iV 80) zu erfahren. Dabei habe ich zu diesem Thema passend diese Eckwerte gemessen (über die absolute Genauigkeit kann ich leider nichts sagen, aber tendenziell passt es):
- Ich kann drei verschiedene Ladezustandswerte (SoC) auslesen:
— "SoC Display“ — das ist die Anzeige im Fahrer-Display
— "SoC BatterieManagementsSystems (BMS)“ — das müsste der Wert für das BMS sein
— "SoC Akku“ — das müsste der tatsächliche Wert für den Akku sein - Ich habe mal in 10 %-Schritten die drei Werte verglichen, hier die Eckwerte für 100 %, 50 % und 0 % in der Reihenfolge
„SoC Display“ — „SoC BMS“ — "SoC Akku“
— 100 % — 95 % — 95 %
— 50 % — 50 % — 50 %
— 5 % — 10 % — 10 % (ich wollte meinen Akku nicht zu sehr stressen)
Für mich sieht es so aus:
- Der durch das Batterie-Management eingebaute Puffer sieht „oben“ und „unten“ jeweils ähnlich viel Kapazität-Reserve vor.
- Ein Überladen über die 100 % „SoC Display“ ist definitiv nicht möglich.
- Beim Unterladen unter die 0 % „SoC Display“ scheint also doch noch mehr Luft als bisher vermutet zu sein — auch wenn es technisch der Batterie nicht so gut tut.
- Ich kann drei verschiedene Ladezustandswerte (SoC) auslesen:
-
Ich habe heute von meinem Autohaus die Info bekommen, dass es für „ältere“ Bestandsfahrzeuge noch keine Freigabe und kein Update gäbe, von 0792 auf 0795 ein Update einzuspielen.
-
Ich halte es für sinnvoll und wichtig, dass alle, die diesen Fehler feststellen, nun aktiv an Ihre Autohäuser o.ä. herantreten. Denn von meinem Ansprechpartner in einem nicht kleinen Autohaus habe ich heute die Rückmeldung bekommen, dass seitens des Herstellers (= Škoda) der Fehler nicht bekannt sei und nun das Autohaus aufgefordert sei, die Ethernet-Verbindung zu prüfen, die Steckerverbindung zu trennen und die einzelnen PINs genauer anzuschauen auf lose oder ausgeweitete PINs, und, falls dort alles in Ordnung sei, sollen die Datenspeichereinträge gelöscht werden und durch eine Probefahrt selber die Beanstandung geprüft und dem Hersteller das Ergebnis mitgeteilt werden. Dieses Vorhaben kann dann schon sehr aufwändig werden — und dabei gibt es bereits Fotos und Videos von uns Kunden.
-
Ich nutze das eingebaute Navi und habe damit keine Probleme. Und um das zugrundeliegende Kartenmaterial von HERE, welches von einigen Automarken genutzt wird, zu verbessern, arbeite ich dort auch in der Community mit.
Wenn ich immer wieder lese, dass andere Navis besser seien, lasse ich meist diese parallel auf einem Tablet-PC und/oder SmartPhone zum Vergleich mitlaufen. Bisher konnte ich nicht feststellen, dass die Alternativ-Produkte generell besser sind.
Daher gilt für mich, dass alle Systeme so ihre Stärken und Schwächen haben, mit denen es sich jeweils zu arrangieren gilt.

-
Bisher habe ich noch nirgends gelesen, dass der ENYAQ aktive Kopfstützen (im Falle einer Unfalls klappen die Kopfstützen nach vorne und verringern den Abstand zum Kopf und schützen so die Wirbelsäule vor eine Schleudertrauma) hat. Meines Erachtens würden dafür dann auch nicht die Zusatzelemente wie z.B. Tablet-PC-Halterung oder Kleiderbügel passen.
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man zum Ausbau der Kopfstützen an einer bestimmten Stelle in der Rücklehne drücken muss — ich finde das aber gerade nicht mehr.
-
Ab der Software-Version „0792“ sollten sich die Navigations-Updates eigentlich mit einem Werk-Reset des Infotainment erzwingen lassen. Die Nachteile dabei sind, dass der Langzeit-Verbrauch zurück gesetzt wird, das Navi das Gelernte zurücksetzt und alle individuellen Einstellungen neu gemacht werden müssen. Ich habe es inzwischen 2x gemacht und nicht bereut — und die Einstellungen wieder einzurichten, brauchte bei mir eine gute halbe Stunde.