Beiträge von Enyaq2020

    Ich habe bei mir gleichmäßig den Druck in allen 4 Reifen erhöht und getestet, ob es neu kalibriert werden muss — es war nicht erforderlich.


    Im Infotainment lässt sich im Menü <Fahrzeug> u.a. auch die Reifendruck-Kontrolle zurück setzen. Durch Betätigung der Taste <SET> oberhalb der Mittelkonsole lässt sich dies schnell erreichen.

    Grundsätzlich finde ich die Fernlicht-Automatik eine gute Sache. In meinem SUPERB III habe ich in 5 Betriebsjahren mit der Fernlicht-Automatik nur zwei Aufblendungen von Entgegenkommern gehabt.


    Leider kommt die Fernlicht-Automatik bei meinem ENYAQ auf der Autobahn und auf Autobahn-ähnlichen Straßen teilweise deutlich an die Grenzen:

    • Das sehr helle LED-Licht wird von Entgegenkommenden als störend empfunden.
    • Bisweilen regelt die Automatik „wie wild hin und her“, wenn während der Fahrt z.B. Schilder in den Lichtkegel kommen.
    • Auch bei noch weit entfernten Fahrzeugen auf der Autobahn blendet die Fernlicht-Automatik immer mal wieder auf.
    • Bei leichten Kurven oder Kuppen dauert es teilweise gefühlt sehr lange, bis die Automatik einen entgegenkommenden LKW oder ein Wohnmobil erkennt.

    Alle diese Effekte kommen bei mir aber nur auf der Autobahn vor, so dass ich hier meist ohne Automatik fahre.


    Auf Straßen ohne Mittel-Leitplanke funktioniert die Fernlicht-Automatik dagegen sehr gut bei mir.

    In Ergänzung zu meinen ersten beiden Beiträgen zu diesem Thema kann ich kurz von meiner gestrigen Teilnahme am PKW-Aufbau-Training in Laatzen berichten.


    Wir waren nur 6 Teilnehmende, was sehr erfreulich war, weil jeder richtig viel fahren udn probieren konnte. Die Trainerin fragte bei den verschiedenen <modulen auch immer wieder, ob es noch Fahrsituationen gäbe, die wir gerne ausprobieren wollten.


    Nach dem Intensiv-Training Anfang Juli auf Sommerreifen war ich nun mit Winterreifen unterwegs und gespannt, wie der ENYAQ sich damit verhalten wird. Ein weiterer Unterschied war, dass die meisten Übungen im höheren Geschwindigkeitsbereich zwischen 50 und 100 km/h stattfanden. Die Heimreise trat ich dann auch nur noch mit einem SoC von 37 % an, bei dem das Navi anfangs nur noch eine Reichweite von knapp über 100 km zugestehen wollte. Doch mit den ersten zig Kilometern mit „nur“ 100 km/h auf der Autobahn verlängerte sich die Reichweite dann um fast 50 km — was ich durch eine Geschwindigkeitserhöhung gut zu nutzen wusste

    • Glatter Berg mit 180°-Kurve:
      — Bergab wäre mit Sommerreifen bei ca. 22/23 km/h Schluss gewesen, mit Winterreifen wurde es erst bei um die 35 km/h rutschig.:)
      — Bergauf war das Anfahren spannend, weil die Antriebsräder nicht durchdrehen — es geht halt nur seeeehr langsam los, ohne dass ich durch Vibrationen im Fahrzeug die Eingriffe der Eletronik gemerkt habe. Wenn es aber so glatt ist, dass die Elektronik kein Bergauf-Anfahren mehr zulässt, bleibt nur Stehenbleiben oder bergab aus der Situation heraus.:/
    • Ebene Gleitfläche:
      Gut, dass wir diesmal mit den höheren Geschwindigkeiten auf der doppelt so langen LKW-Gleitfläche waren, denn ansonsten wäre ich wie im Sommer immer schlagartig wieder auf den griffigen Asphalt gekommen. Mit ca. 2,3 t ist schon eine Masse in Bewegung, die „eingefangen“ werden möchte.
      Die Fahrten über die Hydraulik-Platte mit anschließendem Abfangen und Slalom bzw. plötzlich auftauchenden Hindernissen waren wieder anstrengend mit viel Spaß. Interessant war auch, bei 45 im/h über die Hydraulik-Platte zu fahren und die Hinterachse seitlich wegkicken zu lassen, ohne die Hände am Lenkrad zu haben. Der ENYAQ dreht sich zwar seitlich aus der Fahrtrichtung, blieb dann aber in der neuen Fahrtrichtung in der Spur. Wenn Platz ist, ist sogar Nichts zu tun besser als hektisch gegenzulenken.
    • Einfacher und doppelter Spurwechsel:
      Diese Übung war für mich neu und beginnend mit 50 km/h habe ich es bis 70 km/h geschafft, aber mehr ging beim besten Willen nicht mehr, weil der ENYAQ sich „ordentlich aufgeschaukelt“ (subjektives Empfinden) hat und die Pylone nun nur noch im Weg waren.?

    Die über die OBD-Steckdose auslesbaren Werte zeigen insgesamt je 120 Minuten intensives Fahren am Vor- und am Nachmittag — diese 4 Stunden waren zum Schluss bei allen zu merken.?


    Mir hat es wieder Spaß gemacht und solch ein Training kann ich wärmstens empfehlen.

    Na klar. Einmal den Schlüssel in die Hand nehmen, Taste Entriegeln betätigen und schon ist Ruhe. Aber so böse laut ist auch diese Quäke nicht. Ähnlich der Hupe ist die Alarmsirene auch sehr "zart". :D

    Via Dongle geht das allerdings nicht zu deaktivieren. Ich weiß auch noch nicht, warum die Alarmanlage losgeht, wenn ich bei verschlossenem Auto auf EVNotify zugreife. Aber es passiert jedes mal, sobald sich EVNotify verbindet.

    Ich habe das heute auch 2x gehabt. Als ich jeweils mit meinem Handy, auf dem die CarScanner-App aktiv war, in die Reichweite meines ENYAQs kam und was ganz anders machte, löste nach ca. 1 Minute die Alarmanlage aus. Gerade sehe ich in der App, dass sich zu beiden Zeitpunkten das Handy mit dem OBD-Dongle verbunden hat.