Beiträge von Enyaq2020

    Das Erkennen von stehenden Hindenissen ist so eine Sache. Bei meinem SUPERB II war die Antwort ein immer gesichertes NEIN. Bei meinem SUPERB III wurde daraus eine im Wesentlichen NEIN, aber bisweilen wurde das Hindernis doch erkannt. Und nun ist meine aktuelle Erfahrung beim ENYAQ ein JEIN.

    Die Schwierigkeit bei der Erkennung ist für die Assistenz-Systeme, ob ein erkannter Gegenstand eine stoppendes Fahrzeug auf der Fahrbahn ist oder z.B. eine Mülltonne nur sehr dicht am Fahrbahnrand steht. Ich bekomme gelegentlich (einmal im Monat) eine Warnung BREMSEN durch zu dicht am Straßenrand stehende Gegenstände. Und ich probiere immer mal wieder, auf an der Ampel stehende Fahrzeuge zuzufahren und zu testen, ob mein ENYAQ verlässlich hält; nur ganz selten habe ich die Nerven, wirklich bis zum letzten Moment zu warten, meist bremse ich vorher.

    In der Konsequenz habe ich bei meinem ENYAQ alle am Notbremsen beteiligten Systeme im Infotainment auf höchste Sensibilität und frühestes Erkennen eingestellt, weil ich so für mich auf jeden Fall auf der sicheren Seite bin.

    Beim pACC ist meine Standard-Einstellung die mittlere Stufe (3), je nach Wetter (Regen, Nebel) erhöhe ich die auf die längeren Abstände der Stufen 4 oder 5. Kürzer als 3 nutze ich nie, weil mir das zu stressig ist, auch wenn es mich bisweilen auf der Autobahn ärgert, wenn mir jemand in meinen Abstand rein fährt und mich dadurch „nach hinten durchreicht“.

    Ich fahre sehr viel Autobahn. Seit 12 Jahren fahre ich dabei mit Škoda-Fahrzeugen (SUPERB II, SUOERB III, ENYAQ). wenn ich so die 12 Jahre revue passieren lasse, dann hatte ich früher sehr oft die Fehlinterpretationen von den kleinen Geschwindigkeitsschildern auf LKWs, heute mit meinem ENYAQ passiert das nur noch sehr sehr selten. Ich denke, dass evtl. in der Kombination mit TA und der Fahrzeugerkennung bestimmte Fahrzeug-Konstellationen diese Fehlinterpretation inzwischen recht verlässlich ausblenden (können).

    Also ich würde vermuten, dass der TA und das beheizte Lenkrad nicht von der 12V Batterie versorgt werden.


    Und die Batterien sollen wohl bei allen ID's und Enyaq's getauscht werden.

    Alle Systeme, die bei Škoda auch in Verbrennern vorkommen, werden auch beim ENYAQ vom 12 V-System versorgt. Dies macht zumindest derzeit auch logistisch Sinn.


    Ich habe mir inzwischen angewöhnt, wenn ich beim Laden im oder am ENYAQ bin, immer auch den Gurt des Fahrersitzes einzustecken. Denn dann ist es egal, ob ich sitze oder mal aussteige, weil die Systeme immer weiter laufen. Das gilt u.a. auch für die 12 V-Steckdose im Kofferraum, an der meine DashCam hängt. Und die meldet sich immer, wenn die 12 V-Steckdose sich ein- bzw. ausschaltet. Und ohne Gurt im Schloss reicht im Stand das Lupfen des Hintern, damit die Systeme aus- und wieder einschalten. Desweiteren habe ich mit dem eingesteckten Gurt auch kein Abschalten des Infotainment und der Klima-Anlage.

    Die 12 V-Batterie ist auch bei meinem ENYAQ ein Schwachpunkt und gerade in der kälteren Jahreszeit hatte ich schon einige Male die Warnmeldung zum 12 V-System. Daher hoffe ich, dass Škoda wie VW bei den MEB-Fahrzeugen die 12 V-Batterie tauschen wird.


    Ich finde es schon skurril, dass mein ENYAQ am Montag keinen Mucks mehr gemacht hat, obwohl er am Ladekabel hing und auf 80 % aufgeladen war — nur weil die 12 V-Batterie „die Grätsche gemacht hat“. Das Einzige, was dann hilft, sind 12 V-Fremdstrom, z.B. von einem geeigneten Booster-Akku oder einem anderen Auto.