… Enyaq2020 als Langstreckenkönig: wie sind Deine Erfahrungen?
Ich bin mit meinem ENYAQ seit Mai 2021 rund 10x die Strecke Großraum Braunschweig — Großraum Stuttgart gefahren, das sind über die A39/A7/A3/A81 um die rund 600 km und über die A36/Harz/A71/A70/A7/A3/A81 um die 650 km (aber deutlich stressfreier für mich). Einmal war es sogar eine Hin- und Rückfahrt am selben Tag.
Im Zeitraum Mai bis November konnte ich die Strecke immer mit einer Eins-Stopp-Strategie fahren, wenn ich mich bei der Geschwindigkeit an 120 km/h orientiert habe und bei einer höheren Geschwindigkeit die Reichweite im Blick hatte. Und wenn ich sch eller sein wollte, musste ich halt nochmal kurz ein zweites Mal etwas nachladen.
Seit Dezember klappt das mit nur einem Ladestopp nicht — und das ist schon eine kleine Umstellung für mich. In drei Tagen gehe ich mal wieder auf Tour, diesmal habe ich mir von vorne herein 2 Ladestopps und eher zügigeres Fahren vorgenommen, ich bin gespannt (und lasse wie immer den CarScanner mitlaufen).
Ich denke, ein nicht zu unterschätzender Faktor ist die eigene Einstellung zu dem Fahren. Da ich auch nach mittlerweile 34.800 km das Fahren in meinem ENYAQ wie am ersten Tag genieße, komme ich mit den verschiedenen „Störungen“ gut zu recht.
— Vor 14 Tagen waren Wind und Regen eine Herausforderung, ich musste wegen einer Fehlkalkulation von mir 3x Laden, damit der Puffer nicht zu gering wurde.
— Mehrfach schon war die A7 voll gesperrt (einmal direkt nur das Stück am Ladepunkt Eichenzell), auch die Ausweichrouten A5/A8 über Frankfurt und Karlsruhe kenne ich nun.
Seit ich meine Navi-Daten mit OBDeleven aktualisiert habe, „kämpfe“ ich darum, dass mir das bordeigene Navi nun nur noch 150 kW vorschlägt und ich die 50 kW-Lader suchen muss, wenn die reichen und direkt an der Autobahn stehen und nicht wie die 150 kW-Ladepunkte irgendwo in einem Ort sind (Problem im Bereich A7/A70/A71).