Aus meiner Erfahrung reicht es aus, auf einer Langstrecke die Abschnitte zu kennen, auf denen nur spärliche Ladepunkte stehen. Das lässt sich meiner Erfahrung nach mit den Apps von ABRP, Powerpass, EnBW, Moovility, Pump usw. gut machen. In allen anderen Abschnitten, in denen inzwischen alle 20-30 km ausreichend Ladepunkte verfügbar sind, lässt sich „auf Sicht fahren“.
Auf einer meiner Standard-Strecken Großraum Braunschweig -- Großraum Stuttgart ist derzeit aus meiner Sicht noch der Strecken-Abschnitt A7 Kassel-Kirchheimer Dreieck eher unterversorgt, während nördlich von Kassel und südlich vom Kirchheimer Dreieck bereits relativ viele Lademöglichkeiten an der gesamten Strecke vorhanden sind.
Wenn ich mir unbekannte Strecken fahre, dann nehme ich mir inzwischen im Vorfeld mal kurz (!) Zeit, meist mit der PUMP-App mir den mir unbekannten Streckenteil anzuschauen, wie es dort mit Ladepunkten aussieht. Dabei achte ich drauf:
- Wieviele Ladepunkte gibt es am Standort?
- Stehen die Ladepunkte je Fahrtrichtung zur Verfügung oder für beide Fahrtrichtungen?
- Welche Leistungen haben die einzelnen Ladepunkte?
- Wie ist die Belegung und Prognose?
- Wie dicht liegt der Ladepunkt an meiner Strecke?
Eigentlich ist das nichts anderes als früher mit den Tankstellen.