Beiträge von Hansi aus dem Hinterland

    Die Idee, die dahintersteckt ist prinzipiell gut, die Menge der Autofahrer meldet Probleme schneller, als das über offizielle Kanäle möglich ist.

    Das Ganze hakt jedoch m.E. an 2 Dingen:

    1.) Die Meldungen erfolgen durch Autofahrer. Leider ist es, wenn ich eine Gefahrenstelle erkenne, während der Fahrt unverantwortlich, sich durch gefühlt 10 Menüs zu wühlen, um die Meldung abzusetzen. Daher werden viele Ereignisse nicht erfasst.

    2.) Die Aktualität leidet, weil die Meldung nicht mehr rausgenommen wird. Ist auch logisch, ich sehe ein Pannenfahrzeug, melde das und fahre weiter.

    So kamen bei jeder Fahrt Geistermeldungen über Zustände, die längst nicht mehr bestehen.


    Das nervte, daher habe ich das Abo nach Auslaufen nicht verlängert.

    Für die Urlauber eine gute Sache! Für Menschen nördlich des Weisswurstäquators zu weit 😭.


    Da die Preise in A überwiegend höher sind, als in D, würde sich die kostenlose v-go-Karte auch außerhalb des Augusts für Fahrten in/durch A durchaus lohnen.

    So spart man z.B. 2ct gegenüber EnBW, aber auch an den übrigen Verbundstationen einiges.

    (Für alle, die weder zu Tesla, noch zu Ionity wollen)

    Hmm, es gibt Werkstätten, die möchten 350 Euro und anderen bis zu 800 Euro, für die gleiche Inspektion und Aufwand.

    Genau das war mein letzter Satz, dass die Spanne für ein und dieselbe Leistung extrem groß ist.

    Der Serviceplan ist vom Hersteller vorgegeben, daher sollte der Umfang eigentlich identisch sein.

    Ob da Überflüssiges dabei ist, war bei meinen Betrachtungen außen vor, das sollte/könnte gesondert diskutiert werden.

    Ansonsten sollte das keine Pro-Rede für die Werkstätten sein, sondern ein Versuch, die relativ hohen Preise/großen Wartungsumfang zu erklären.

    Das Problem liegt darin, dass versucht wird (aus betriebswirtschaftlicher Sicht: werden muss), das Niveau der bisherigen (Verbrenner) Einnahmen zu halten. Ansonsten massiver Stellenabbau, keine Auslastung der Infrastruktur, letztlich Konkurs auf breiter Fläche. Das wäre aus Verbrauchersicht auch nicht schön, hier im Forum wurde des Öfteren beklagt, dass die Händlerdichte in einigen Bereichen sehr klein sei. Das würde sich dadurch verschärfen.


    Schön ist das alles nicht, doch was tun?


    (Nebengedanke: Interessant wäre es herauszufinden, ob die teuren Werkstätten im Vergleich mit den preiswerten auch für Verbrenner höhere Preise aufrufen.)

    Hä? Hat nicht jeder eine? Sie nennt sich doch "persönliche Assistentin"! Muss ich die etwa mit jemandem teilen ???😱. (Ich hoffe, die hält sich das Schweigegebot!) <duck>

    "Meine" dahingehend, dass der Output auch vom Input abhängt. Jeder formuliert anders, daher wird, von allen grundlegenden Varianzen mal abgesehen, das Ergebnis u.U. bei inhaltlich gleicher Frage durchaus divergent ausfallen.

    Na ja, die Laura arbeitet mit KI und Wahrscheinlichkeiten.

    Gerade bei falscher Syntax (erst Straße, dann Ort; Ort nicht genannt) kommt sie ins Schleudern. Gibt es die Straße in mehreren Orten, oder sie hat den Ort falsch verstanden, kann das Ziel auch schonmal mehrere 100km entfernt justiert werden. Auch "komische" Namen werden öfter missverstanden und dann der Ähnlichste ausgewählt.

    Daher immer vor der Abfahrt auf Plausibilität prüfen! Der Bestätigungsansage aufmerksam zuhören!

    Das war schon bei meinem alten Bordnavi so, dass die Orte bei gleichem Namen (Eingabe nur per Tastatur!) per PLZ differenziert wurden, die man ja nur selten kennt. Falscher Ort gewählt, schon falsch gefahren. Also vor der Abfahrt gegengecheckt...


    Das mit den Ladestationen ist eine eigene Problematik, da erst mit dem MJ27 Filter eingeführt wurden, werden die am Wege liegenden sehr vorsichtig nur hinsichtlich des vorhergesagten SOC geplant, ohne Rücksicht auf den Anbieter. Spätestens bei zu erwartenden 20% wird sie nervös und plant einen Stopp, auch wenn das Ziel (ohne Lademöglichkeit) nur wenig entfernt ist. Wenn sich etwas durch mehr oder weniger Verbrauch auf der Strecke vom Durchschnittsverbrauch der letzten Zeit als Prognosebasis ändert, wird auch entsprechend umgeplant.

    Da hilft nur eigenes Denken und Ignoranz (sie plant dann permanent um), oder manuelle Eingabe der Wunschstation.

    Meine Laura hat Probleme, per Sprachangabe gewünschte Ladezwischenziele zu erkennen, da passt sie regelmäßig "tut mir leid, das kann ich noch nicht". Da habe ich noch nix gefunden, ihr das beizubringen.

    Die Kosten für Fortbildung zum HV-Schein wurde ja schon diskutiert, die muss die Werkstatt irgendwie finanzieren. Für die Sicherheits-, Brandschutz und 1. Hilfekurse ebenfalls.

    Schon vor 10 Jahren wurde mit Hinblick auf die E-Mobilität prognostiziert, dass es zu einem Sterben der Werkstätten kommt, weil E-Autos kaum Wartung benötigen.

    Überschlage ich die Kosten für Services über 10 Jahre vom Diesel im Vergleich zum E-Auto, werde ich wahrscheinlich mit dem Enyaq insgesamt günstiger wegkommen.

    So bitter das ist, dass die Wartungen so teuer sind, von irgendwas müssen die Werkstätten ihre Kosten decken.

    Bitte nicht falsch verstehen, ich habe kein Mitleid, als Selbständiger mit Angestellten weiß ich um diese Probleme, die Löhne steigen jährlich, damit die Kosten.

    Für mich sind jedoch die z.T. eklatanten Preisunterschiede für die gleiche Wartung vollkommen unerklärlich.