Wir haben heute auch die Erhöhung bekommen.... von 20,96ct auf 37,79ct und die Grundgebühr von 12€/mtl. auf 14,99€/mtl. Im Vergleich zu Anderen noch ok aber fast das doppelte in Summe. Bin ganz froh, dass ich im Juni den WP-Tarif trotz Erhöhung beibehalten und nicht den zweiten Zähler abgebaut habe. Somit bleibt mir da im Winter mit 0,24€ noch ein halbwegs humaner Tarif. Großartig sparen werden wir nicht weiter können, aber wir werden noch mehr mit der Sonne und damit der PV leben. Klappte im letzten Jahr dank Homeoffice ganz gut und da werden wir noch bissl rauskitzeln können. Lt. heutigen Zahlen haben wir ca. 62% unseres Hausstromes über die PV abgedeckt....im ganzen letzten Jahr waren es ca. 52% aber da gabs auch noch kein E-Auto.
Der Chef der Stadtwerke geht zum 31.12. vorzeitig aus seinem Amt, da gabs wohl "Differenzen" bzgl. der Ausrichtung. Na evtl. bekomm ich dann nächstes Jahr meine Kaskadenschaltung durch...hätte dieses Jahr ca. 150-200€ nochmal gebracht. Es bleibt schon spannend.
Und speziell jetzt mit den Abzock-Zinsen der Banken (EZB erhöht um 0,75%, die Banken gleich um 4% für Baudarlehen, beim Kleinkredit / Dispo um 7-8%) und den derzeitigen Baukostensteigerungen wird es eine weitere „Bereinigung“ hin zu den Besserverdienern geben.
Viele derjenigen, die in den letzten Jahren gebaut haben, stehen spätestens bei der nächsten Umschuldung vor einem riesigen Problem, welches Zinssatz heißt. Die konnten sich die Finanzierung nur auf Grund der niedrigen Zinsen leisten. Viele sind nicht in der Lage, hohe Sondertilgungen zu leisten, um die Zinsen zu drücken.
Evtl. solltest du nochmal schauen ob wirklich ein direkter Zusammenhang zwischen Leitzins und Bauzinsen besteht. Wenn du dies nachgelesen hast, kannst du es ja nochmal hier anbringen.
Wer in den letzten Jahren gebaut hat und nun Probleme hat bei einem gestiegenen Zins zu refinanzieren, hätte wohl gar nicht bauen sollen. Bei 1% Zins sollte die Tilgung schon nach 10 Jahren soweit runter sein, dass es mit der gesunkenen Refinanzierungssumme trotzdem noch passen sollte. Wer natürlich dort nur mit 1% Tilgung finanziert hat (weil mehr nicht ging), hätte es bleiben lassen sollen. Eigentlich muss die finanzierende Bank auch eine Zinserhöhung nach Festschreibung mit abprüfen (Wohnimmorichtlinie schreibt das vor), was sie natürlich nicht vorhersehen können war die hohe Inflation. Ihnen aber nun die Schuld in die Schuhe schieben ist aber falsch. Die Zinsen haben ca. da Niveau wie vor 10-15 Jahren....damals konnte auch gebaut werden. Was sich extrem verändert hat sind die Baupreise....also dafür können Banken ja nun wirklich nix.