Beiträge von marc1234

    Freut mich um jeden zusätzlichen glücklichen Elektrofahrer den du "überzeugten" konntest. Und ja, die halten Hasen in der E-Bubble kennen ihr Auto so gut und haben genug "Workarrounds". Sei es Preheating, Routenplanung, Ladekarten/Abo Gedöns....

    Ich bin so einer, naja, zumindest teilweise. Den Teaser hatte schon vor gut 3 Jahren ein Kollege mit Tesla gesetzt.

    Der Enyaq stand zum Erwerb als Ex-Firmenauto, beim Stöbern auf YT bin ich dann auf Matthias gestossen. Das war, nachdem ich eine Sitzprobe in Superb, Kodiaq und Enyaq gemacht habe. Der Enyaq hatte mich damals aber noch nicht gepackt. Erst 2 Probefahrten triggerten dann den Enyaq, die Probleme mit meinem damaligen Volvo kamen und ich erhielt meinen jetzigen 80X glücklicherweise vom Geschäft zum Erwerb zugeteilt.

    Bin bislang sehr zufrieden. Beim externen Laden habe ich gemischte Erfahrungen gemacht. Ich bin dank Wallbox und zeitweiliger Lademöglichkeit im Geschäft nicht oder sehr selten darauf angewiesen, Tesla und TCS habe ich noch nicht gebraucht, ausserhalb der Schweiz war ich kaum. Tarifstruktur und mangelndes Vertrauen halten die grosse Mehrheit von Verbrennerfahrern vom Kauf ab, was ich leider teilweise nachvollziehen kann. Ich empfehle die eigene Wallbox, die das Laden im Alltag viel einfacher macht. Für mich derzeit leider noch eine Notwendigkeit für Stromerfahrer, zumindest in der Schweiz.

    Aber „Stromern“ macht wirklich Spass, nicht zuletzt mit dem Enyaq 😎.

    Hm, meine "Mängelliste" ist deutlich kürzer. Vor allem die Verarbeitungsprobleme sind bei mir kein Thema.


    Meine Mängelliste nach ca. 8'700 km (jetzt gut 40'000 km gelaufen), 80X Jg. 12/22, SW 3.7


    • Koppelstange hinten defekt, regle ich bei der nächsten Inspektion.
    • Pfützenlicht links im Aussenspiegel defekt, ist mir egal.


    Was mich stört:

    • Die Ladeplanung ist "gewöhnungsbedürftig", also fahren, und wenn er bei 20% warnt, nach Ladesäulen suchen, dann geht's in jedem Fall noch 50km weit. Ich lade derzeit selten auswärts.
    • Das Infotainment könnte etwas schneller sein und hat manchmal so seine Macken, wie auch die Assistenten. Ich hab den Dreh mit den Assistenten mittlerweile gefunden und schätze jene, die ich eingeschaltet habe, sehr.
    • Die Modi beim DSC könnten mehr "gespreizt", also unterschiedlicher sein. Ich mag's gerne weich. Ausserdem sollte er meinen bevorzugten Modus speichern. dass ich den nicht mehr anwählen muss. Auch das Drücken auf den OK-Button beim Start ist nicht nötig.
    • Kessy schliesst auf, wenn ich zum Auto gehe. Warum schliesst Kessy nicht, wenn ich weggehe? Ich muss manuell per "Handschlag" oder Fernbedienung schliessen.

    Für mich sind das alles aber eher "Veloständerprobleme".


    Was ich wirklich mag:

    • Die Ruhe und die Power
    • Die tollen Sportline-Sitze
    • Heizung und Lüftung/Klimatisierung sehr gut.
    • Mehr als genügend Platz für meinen ganzen Krempel
    • Die Verarbeitung ist wirklich gut
    • Das Panoramadach und die sonstige "volle Hütte".
    • Den Verbrauch, den habe ich mittlerweile auch so weit runtergebracht (Schnitt seit Kauf mittlerweile 18 kw/h), dass auch mit 80% 300km und mehr drinliegen. Für meine regelmässige Fahrt von Zürich ins Tessin reicht's allemal. Ich bin "Frühlader", gehe also meist bei ca. 20% abends an die heimische Wallbox, abhängig von meinen "Fahrplänen" am folgenden Tag.


    Kurzum: Ein junger gebrauchter Enyaq wäre bei einem aus heutiger Sicht erzwungenen Fahrzeugwechsel wieder ein ganz heisser Kandidat. Zum Verbrenner zurück könnte ich mir (fast) nicht vorstellen, der Enyaq ist mein erstes E-Auto und passt gut zu meinem derzeitigen Fahrprofil. Zudem habe ich eine Wallbox daheim und bin so dem "Ladewucher" nur beschränkt ausgeliefert.


    Du scheinst wirklich ein Montagsexemplar erwischt zu haben. Wirklich Schade.

    nur soll es bei spritmonitor "eigentlich" so sein, dass der tatsächliche Fz-Verbrauch (also das, was du an kWh letztendlich bezahlst) zugrunde liegt und nicht der Verbrauch des Fz bezüglich der Energie, die aus der HV-Batterie stammt.

    Das, worüber wir hier zuletzt schrieben, ist der BC-Verbrauch und der beinhaltet keine Ladungs- bzw. Verluste durch den bordeigenen AC-DC-Wandler.

    Beim WLTP wird der meines Wissens nur für die Angabe Reichweite genutzt

    Denke nicht, dass die User, die meisten zumindest, die Ladeverluste einkalkulieren.

    Ich schaue ehrlich gesagt auch nur auf den BC, was der mir anzeigt. Mit der Ladehistorie, die in der App angezeigt wird, sieht man zumindest, wieviel geladen wurde. Das mal mit dem BC-Verbrauch abgleichen, damit ich weiss, wie gross der Unterschied ist. Ich hab den Langzeitverbrauch bei Fahrzeugübernahme genullt und seither nicht mehr.

    Wie kriegst du es nicht hin? Ich kann das auch und habe zwei linke Hände, mit zehn Daumen. :D

    Naja, Deine zwei linken Hände und die 10 Daumen möchte ich dann sehen und sie mit meinen vergleichen :D :D bei mir sieht das eher etwas verwurstelt aus, wobei ich schon darauf achte, dass das Kabel nicht zu stark gebogen wird.

    Muss man nicht noch das Licht bzw. die Lichtautomatik warum auch immer ausschalten, damit die Installation vorgenommen wird?

    zero-surfer Ich habe einen Langzeit Verbrauch von 19,9kwh/100 und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 47 kmh für eine Gesamtstrecke von 15.200 km und ein Jahr. Wenn ich eine Langstrecke fahre (meist 320km einfache Strecke) komme ich auf 20, irgendwas kwh und meistens zwischen 90 und 100kmh D-Geschwindigkeit.

    Dann bist Du wohl schneller unterwegs (ca 120 oder so), ich hab die gleiche D-Geschwindigkeit wie Du auf meiner „Hausstrecke“ und fahre 120 wo es geht. Mit 100 oder noch weniger würde man wohl bei einer aerodymamischen „Schrankwand“ wie dem Enyaq einiges einsparen. Mir ist das zu langsam, ich fahre gerne wohl temperiert Sommer und Winter, und ab und zu gerne mit offenen Fenster und Schiebedach (dies allerdings nicht auf der Autobahn) und bin damit auf der Autobahn derzeit bei 16-17 kwh, Gesamtdurchschnitt seit Erwerb vor 6 Monaten und knapp 9‘000 km 18.2 kwh (80x, 21 Zoll Pirelli Sottozero, 3 Bar rundum). Mittlerweile kenne ich das Auto besser und denke, ich werde auch im Winter die anfänglichen 23kw/h im Schnitt nicht mehr erreichen.

    Ich habe eine Frage, da ich noch nie geleast habe: Gibts für die Kratzer, Dellen und Macken nicht die Vollkaskoversicherung? Die ist doch Pflicht beim Leasing, oder nicht?

    In der Schweiz wird das verlangt. Aber man müsste eigentlich jeden Kratzer etc. separat als Schaden anmelden. In der Regel hast Du in der Schweiz dann jedes Mal den Selbstbehalt und riskierst, dass Du den Bonus verlierst.

    Wenn die Versicherung sehr kulant ist, hast Du vielleicht Glück und sie bezahlen das alles unter einem Schadensfall.