Es ist für mich jedenfalls schon erstaunlich, was Temperatur und Fahrweise ausmachen.
War ich nach Übernahme Anfang März bei gut 23 kWh/100km, bin ich jetzt bei 18 kWh (Gesamtschnitt auf den knapp 9‘000 absolvierten km) angelangt. Derzeit fahre ich gemischt mit 15-17 kWh, bisheriger Tiefstwert war auf gemütlicher meist ebener Landstrassenfahrt 12.5 kWh (abgesehen von viel Bergabfahrt natürlich).
Ich hab alle Modi der Rekuperation ausprobiert: aD, B, Paddels. Mittlerweile fahr ich nur D, lass ihn möglichst segeln und brauche B oder die Paddels nur noch bei Bergabfahrt. Vor Allem das „Verbrennerbremsen“ (möglichst nicht konstant bremsen) hab ich mir abgewöhnt und rekuperier jetzt viel auch mit dem Bremspedal. Mittlerweile weiss ich, wie er rollt und damit kann ich am Meisten auf bekannten Strecken sparen. Aber ich geniesse auch heute noch ab und zu die Power, zb. beim Überholen oder Einfädeln auf die Autobahn. Schleichen oder Brummi-Surfen sind nicht meins, ebensowenig frieren oder schwitzen. Die Klima bleibt aus, wenn ich sie nicht brauche, auch wenn ich Wärmepumpe hab.
So kann ich den Akku gut im Idealbereich zwischen ca. 20 und 80% halten, auf 100 hab ich nur zu Beginn bei Bedarf (insgesamt bislang glaub 3 Mal). Auswärts Laden vermeide ich möglichst, da ich auf meinen nicht so langen Strecken möglichst vorwärtskommen will und an der Wallbox günstiger laden bzw. diese schneller amortisieren kann. Die Wallbox ist ein Segen, so hab ich mir auch in der Ferienwohnung im Tessin eine gegönnt.
Bin gespannt, wie es sich in Herbst und Winter entwickeln wird.