Beiträge von BlauesCoupe

    ...Daraus folgt: So lange ich in der Schweiz lebe, kann ich nur Autos in der Schweiz testen die hier zugelassen sind. Das die Zusammenarbeit mit dem Importeur schwierig ist, kommt noch hinzu. Zudem gibt es dort nur eine sehr kleine Auswahl (meist 1-2) an Fahrzeugen für PR-Zwecke. Alternativ kann ich einen Vorführwagen eines Händlers testen. Allerdings kann ich damit z.B. keine Langstrecken fahren oder ins Ausland...

    Das ist nicht ganz richtig: Wenn Du einen Mietvertrag hast (der nachvollziehbare Kosten ausweist und eine akzeptable Laufzeit hat (nicht länger als 3 Monate)), dann darfst Du auch Autos mit ausländischer Zulassung in der Schweiz fahren. So wurde es mir von einer Werkstatt in DE gesagt, dem ich mein Auto so lange geben musste, dass er mir aus schlechtem Gewissen ein Leihfahrzeug überliess. Wichtig: Du musst den Mietvertrag immer dabei haben! Ob Du die Miete tatsächlich zahlst, geht dann die Grenzwache nichts an.

    ...Dort gibt es einen klar vorgegebenen Weg in die E-Mobilität, was es den Herstellern auch leichter macht als hierzulande.

    Die Stückzahlen in China sind gewaltig für europäische Verhältnisse, aber die Durchdringung stockt. Nach einem Hoch letzten Sommer pendelt sich der Marktanteil von BEV bei 25% und PHEV bei 15% ein. Das heisst im Umkehrschluss: in China sind weiterhin 75% der Neuzulassungen mit Verbrennermotor. Und das Ganze trotz verlängerter und verbesserte Abwrackprämie, bei der BEV höher bezuschusst werden.


    Und da wir hier ja bei den Alternativen sind. Ich würde gern mal den Zeekr Mix in echt sehen. Vom Alhambra kommend: hätte es den letzten Sommer schon gegeben, hätte ich meine Frau intensiv versucht zu überreden...

    Gar nicht so lange her gab es eine Zeit lang bei VW/Audi/Skoda so ein "Popel-Maus-Grün-Grau". Das hätte ich nicht geschenkt genommen. Und beim Leihwagen hätte ich ein kleineres Fahrzeug akzeptiert, wenn ich hätte ein solches nehmen sollen.

    Was ist nun deine persönliche Meinung zu 2000 km am Stück?

    Rein technisch: mit 100km/h Durchschnittsgeschwindigkeit dauert das 20 Stunden, mit 120 noch 16, mit 140 14 Stunden.


    Gibt es nur eine(n) Fahrer(in), grenzt das wirklich an Unvernunft. Kann man sich abwechseln und als Beifahrer wirklich abschalten, absolut möglich.


    Ich selbst fahre 12-14 Stunden nur mit Zwangspausen mit durchschnittlich 100, kein Problem, jeden Sommer.

    Es gibt genügend Untersuchungen, dass ein subjektiv empfundenes konzentriert und hochkonzentriert nicht einem objektiven konzentriert und hochkonzentriert entsprechen. :)

    Das glaube ich!


    Aber für mich als technisch orientierten Menschen haben solche unscharfen Interpretationswissenschaften immer einen Hauch des beliebigen. Je nachdem, wo der Untersuchende die Grenzen setzt, und die kann er verschieben, wie er lustig ist, kommen andere Resultate heraus. Deswegen gibt es, wie Du angeführt hast, ja "genügend" Untersuchungen zum Thema. Wäre es eindeutig, gäbe es genau eine.


    Vielleicht sollte man "der Verkehrssituation angepasste" Konzentration schreiben. Diese kann ich mal beeinflussen (eigene Geschwindigkeit) und mal nicht (Verkehrsdichte). Und es kostet mehr Konzentration am Freitagmittag an Stuttgart vorbeizufahren als am Samstagmittag von Helsingborg nach Norrköping, obwohl letzteres grob 10 Mal so lang ist und man eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht.