Beiträge von goofy1966

    Ulf007 ich kann jetzt nur von unserer Firma reden. Hier wird die Wärme rein nach Verbrauch abgerechnet.

    Egal wer wieviel heizt.

    Als Wärmeerzeuger haben wir so ziemlich alles anzubieten.

    Brennwertkessel, BHKW, Wärmepumpen, Hybridheizungen mit Wärmepumpe und Brennwertkessel.

    Mit einer WP kannst du auch ganze Wohnblocks beheizen.

    Wir haben eine ganze Siedlung mit über 100 Wohnungen mittels Wärmepumpe aus der Abwärme einer nahe gelegenen

    Firma versorgt. Auch Wärmepumpen gibt es im größeren Maßstab. Wir hatten seinerzeit auch Projekte die

    bei der EXPO in Hannover vertreten waren.

    Die Abrechnungsform, die du meinst, dass ein fester Grundteil und ein Teil nach Verbrauch gerechnet wird,

    ist nur dann anzutreffen, wenn keine Wärmemengenmesser je Wohnung vorhanden sind.

    Also diese berühmten Röhrchen an den Heizkörpern. Für den Fall ist deine Aussage korrekt.

    Man kann auch sehr viel effektiver mit Energie umgehen, wenn speziell in Neubausiedlungen eine zentrale

    Wärmezentrale eingesetzt wird. Aber da sind viel Häuslebauer mit Skepsis dabei. Speziell im "Westen"

    Im "Osten" wurde Fernwärme und alles dazugehörige viel stärker eingesetzt und hatte auch eine

    höhere Akzeptanz. Da müssen wir wieder hin.

    zu 1. mit dem Strombedarf meinst du vielleicht die Ladeverluste, die ein Speicher natürlich hat. MEIN Speicher hat keinen Eigenverbrauch!

    zu 2. hätte ich nie behauptet, das ein Akku Strom produziert.

    zu 3. wo hast du denn die Zahl her? MEIN Speicher hat gerade mal einen Verlust von 7%, gerechnet aus Realen Zahlen und nicht aus einer Simulation!

    mir entgeht eine Vergütung von ungefär 10ct/kWh, was nicht wirklich viel ist. Entgegen kostet mein Hausverbrauch

    Hausverbrauch z.Z. 52ct/kWh und Verbrauch WP z.Z. 40,4 ct/kWh da ich ein Messkonzept nutze, wird sowohl der Hausverbrauch als auch WP 7mit der PV versorgt.

    Kosten inkl. allem für MEINEN Speicher 9.000€ für 13,8 kWh nutzbare Energie. Entnahme Mai bis Dezember 2022, 2410 kWh

    Lt. Wikipedia finde ich folgende Aussage zur Haltbarkeit

    Hohe Zyklenfestigkeit: I) Sony Fortelion: 74 % Restkapazität nach 8.000 Zyklen mit 100 % Entladungsgrad (DoD)[14] II) noch 80 % ursprüngliche Kapazität

    Von Mai bis Dezember werden mir knapp über 200 Ladezyklen ausgewiesen. Somit hat der Akku eine THEORETISCHE Haltbarkeit von 34 Jahren bei 230 Zyklen pro Jahr.

    MEIN Speicher besteht aus Zellen it Lithium-Eisen-Phosphat, was Deine Aussage mit der Flusssäure angeht, konnte ich darüber nichts im Internet finden.

    Somit setze ich hinter die Aussage von dir auch ein großes Fragezeichen.

    War mir neu ist, wie soll der Speicher im Betrieb bitteschön CO2 produzieren? Ist mir schleicherhaft.

    Was das Laden des E-Fahrzeugs angeht, habe ich bei meiner PV (siehe Signatur) keine Probleme ihn aufzuladen.

    Haustechnisch kann ich nicht mehr viel tun um Energie einzusparen, ausser meine Gartenteiche zu eliminieren.

    Nun noch ein paar Zahlen aus 2022

    Hausverbrauch inkl. WP 16200 kWh

    Verbrauch aus der PV 7610 kWh

    Verbrauch aus Speicher 2410 kWh Nur Mai bis Dezember

    Verluste durch Ladung 184 kWh Nur Mai bis Dezember

    Einspeisung ins Netz 6260 kWh

    Optimierung des Eigenverbrauchs steht noch aus.... Ansteuerung Wp usw.


    Also für MICH ist der Speicher kein Hobby!

    Langstreckenfahrer

    OK, das sind Risiken, die bei jedem Kraftwerk oder technischen Anlagen bestehen.

    Die Folgen bei einer Fehlfunktion, bei der Radioaktivitär austritt, sind natürlich ungleich größer.

    Aber die Fälle, die du genannt hast, sind nicht in deutschen AKW aufgetreten. Könnten vielleicht wenn Putin weiter gen Westen zieht... Gott bewahre uns davor!

    Was die Krebsfälle angeht.... ebenfalls meine Meinung! Wenn in der Umgehbung der AKW eine Häufunf festzustellen ist,

    wieso nicht bei den ganzen Mitarbeitern IM AKW?


    Die Entsorgungsproblematik sehe ich auch, allerdings nicht zwingend als Problem.

    Meine Meinung dazu.... Ich denke, nach uns wird es Generationen geben, die werden sagen.... und sowas haben die damals weggeschmissen.

    Das Risiko bei der Entsorgung liegt nicht im Brennstoff ansich, sondern an den ganzen Idioten, die Weltweit herumlaufen...

    und an dieversen Firmenchefs die nur einen möglichst hohen Gewinn bei der Entsorgung abziehen wollen

    und damit zu oft auch einfach zusätzliche Risiken "einbauen". Verrostete Fässer und dergleichen.

    Grob überschlagen speist du also 9000 kWh ins Netz ein.

    und beziehst 3000 kWh noch aus dem Netz.

    Nach deiner Aussage "Ein Stromspeicher (neben den Autos) ist extrem ineffizient und ein teures Hobby."

    musst du ja einen Speicher durchgerechnet haben.

    Welche Größe hatte der Speicher,

    Welche Kosten hätten Kauf und Installation gekostet?

    Was kosten dich die 3000 kWh aus dem Netz über die geplante Laufzeit

    des Speichers?

    Was kostet aktuell eine kWh aus dem Netz für dich?


    Würd mich mal einfach interessieren.

    Schau einfach in SMARD rein, die Internetseite der Bundesnetzagentur, die ich vorhin verlinkt habe. Heute um 14:00 Uhr lag die produzierte Strommenge bei rund 3.700 MWh von Offshore und fast 42.000 MWh von Onshore-Anlagen. Damit liegst Du richtig, dass die Dinger auf See pro Stück mehr Energie erzeugen, allerdings hat Deutschland im Verhältnis zur Landfläche sehr wenig Küstengebiet. Insgesamt ist Offshore fast so vernachlässigbar wie Atomstrom an unserem Strommix. Bevor ich falsch verstanden werde:


    1. Atomkraftwerke weg (zu hohes Risiko + Entsorgungsproblem) Welches Risiko meinst du genau? Unsere Reaktoren stehen weder in Überflutuzngsgebieten noch in Erdbebenzonen.....

    2. Offshore lassen und wenn es geht weiter ausbauen OK

    3. Onshore weiter ausbauen, vor allem im Süden OK

    4. PV-Anlagen ausbauen OK

    5. Speicherkapazitäten schaffen auch OK, aber alles wird Zeit brauchen und wird sicher nicht den Preis senken!

    Zur Grundlast, Wir können durch Biogas ohne Problem locker 20% unserer Gasverbrauchs abdecken. Wir haben mehr als genug Gülle und andee Abfallprodukte mit denen das möglich wäre. So kann dann auch große Mengen an Grundlast gedeckt werden, wenn mal wirklich Dunkelflaute sein sollte. Zudem würde mit Wasserstoff sowie den Großspeichern weitere Möglichkeiten bestehen, hier vorzusorgen und abzusichern. Zudem werden auch inzwischen sehr große Wärmespeicher gebaut. In Berlin z.B. wird ein riesen Ding gebaut und das kann man beliebig auch woanders bauen Quelle: Wärmespeicher

    Mit der Grundlast durch Biogas hast du sicherlich recht. Aber dafür haben wir zu wenig Biogasanlagen und eine zu geringe Akzeptanz.

    Wer möchte schon eine BGA nebenan haben? Wie mir eine Anwohnerin mal sagte Zitat:" Jeder will mit dem Auto von A nach B, aber keiner will die Autobahn in der Nähe haben"


    Zum Thema Wasserstoff. (nicht nur in richtung cupra) wisst ihr, wie Wasserstoff hergestellt wird?

    Kennt ihr die Größenordnung der Verluste die dabei entstehen?

    Man könnte, in größeren Windparks zwar eine Station dafür aufstellen und bei Überlast aus dem Strom

    Wasserstoff herstellen. Besser als die Energie verpuffen zu lassen.

    Aber aktuell ist das noch ein rein wirtschaftliches Problem. Und solange es wirtschaftlich nicht abzubilden ist,

    wird niemand solch ein Projekt anfassen.

    Genauso, wie bei Biogasanlagen eine Fakel vorgeschrieben ist, die das überschüssige Gas abfackelt, wenn der Motor steht.

    Auf der BGA unserer Firma war eine Fackel, die in einer Stunde den Jahresverbrauch eines durchschnittlichen EFH verbrannt hat.


    Das Thema ist nicht sooo einfach, wie es manchmal von aussen den Anschein hat.

    herrnik du solltest dir die Grafik auf der von dir genannten Seite mal genau ansehen. Danach hat PV Strom mehr CO2-Emmisionen als ATOM....

    pasted-from-clipboard.png

    Was die thermische Sache angeht... womit wird wohl aus Kohle Strom gemacht, glaubst du die werfen die Kohle auf die Turbinen bis sie sich drehen?

    Einzig beim Müllproblem gebe ich dir bedingt recht.


    Langstreckenfahrer

    Windkraftanlagen werden nicht nur Nachts oder bei Starkwind abgeschaltet. Das hat nicht zwingend mit zu viel Strom am Markt zu tun, sondern mit der Netzkapazität......

    Da müssten die Netzbetreiber mehr tun, was natürlich wieder auf Kosten der Allgemeinheit geht, was wieder niemand hören will.


    Was stimmt, bei euren Aussagen, wir haben keine/zuwenig Speichermöglichkeiten. Da hat unsere bisherige Regierung einfach nur gepennt.


    was aber niemand von euch angesprochen hat.

    Stellt euch vor, nachts ist es windstill.

    Woher kommt dann der Strom? Aus den nichtvorhandenen Speichern?

    Aus stehenden Windkraftanlagen? Aus PV-Anlagen die auch im Dunkeln Strom liefern?

    Wir benötigen Kraftwerke die die Grundlast liefern können!

    Womit die auch immer den Strom erzeugen, wir werden nicht ohne auskommen.

    Wer übrigens mal etwas nettes beobachten möchte....

    Online-Messung der Netzfrequenz

    Hier könnt ihr live! sehen, wie derzeit der Einsatz von Regelenergie im europäischen Verbundnetz aussieht.

    Wenn Werte im Minusbereich angezeigt werden, dann werden konventionelle Anlagen abgeschaltet/heruntergeregelt.

    Das sind (noch) keine WKA oder PV, da diese für den Einsatz in der Regelenergie (meines Wissens) noch nicht

    zertifiziert werden können.

    Hmmmm, andere Länder Europas haben gar keine bis wenig erneuerbare Energie und trotzdem ist der Strom viel günstiger.

    Das verstehe wer will. Ich hab null Ahnung davon. Ich sehe nur, daß meine französischen Kollegen 18c/kwh bezahlen.

    In Frankreich laufen auch sehr viele AKW.

    Dort ist der Preis der kWh auch günstiger als bei Gas oder Kohle.

    Und Umweltfreundlicher, was zum Beispiel CO2 angeht.