Beiträge von Quino222

    Wir haben als Firmenkarte Hamburg Mobil und Shell. Und da denke ich mir immer: Bisher hat der AG ja auch kein Wert darauf gelegt, dass ich möglichst günstig tanke. Denn dann würde ich angehalten werden bei freien Tankstellen zu tanken. Früher hatten wir ne Aral-Tankkarte und haben dann irgendwann anstelle der Aral die jetzigen Shell-Karten bekommen. Ich hätte auch immer bei Jet, HEM oder Hoyer tanken können, aber musste die teuerste Tankstelle in der Umgebung nehmen. Das war dem AG auch immer egal. Warum sollte sich das also ändern, nur weil sich der Energieträger ändert?

    Also mein Benziner als Dienstwagen kannte zu 98% nur Jet oder im Norden Star. Und dann auch immer E10. Das was ich an Kosten erzeuge, dass muss ich auch wieder erwirtschaften. Denn die Firma kann ja nur aus meiner erwirtschaften Marge all das zahlen. Daher schaue ich immer was ich ausgebe. Nicht nur beim Auto.

    Zur allgemeinen Information: Die Aussage des Herstellers ist nicht gerade das was ich unterstütze, aber durch das Verhalten des AG und DKV leider so hinnehmen muss, wenn ich die Ladevorgänge des Dienstwagens nicht selbst zahlen will. Denn der AG sagt "Du hast die DKV-Karte damit ist für uns das Kostenkapitel abgeklärt. Wie Du das machst mir egal." Daher ist eine Verrechnung über die ReiKo nicht möglich. Schön für die wo es anders ist.


    Die Kosten der DKV sind hoch, ja, aber sie betreibt halt kein eigenes Ladenetz und muss überall einen Aufschlag zahlen. Die Billiganbieter sind dort Tesla, Lidl, Kaufland, Edeka und Sachsen Energie 0,29/0,53 geht dann hoch bis 0,72/0,77 bei EnBW, EWE Go, Shell und (interessanter Weise) Aldi Süd. Ich denke, dass mit einer regionalen Karte der Stadtwerke und einer überregionalen Schnellader-Karte das ganze günstiger abbildbar wäre, aber dann müsste sich ja jemand im Unternehmen darum kümmern. Das Kostet eben auch und macht Aufwand. Der Abteilung, die die Kosten schlussendlich tragen muss, ist die DKV ein Dorn im Auge und dort werden eher Verbrenner priorisiert. Obwohl der Chef selbst seit Jahren E-Auto (privat) fährt. E-Modelle sind halt in der Anschaffung und auch den Ladekosten teurer. Denn die DKV bekommt bei den Tankstellen Großkundenrabatte. ;(


    Das Problem ist halt, dass man Anbieter in der Navi-Software des Enyaq nicht priorisieren kann und damit halt wenig Chancen mit Boardmitteln zum sparen hat. Ich habe für längeren Fahrten jetzt mal alle "hohen Preise" in ABRP als nicht gewünscht eingetragen und werde das mal testen. Wenn man im Hinterland rumkurvt muss man aber das nehmen was da ist. Abseits der BAB wird die Auswahl (noch?) schnell kleiner.

    Ich denke, dass auch viele Firme-Leasingfahrzeuge auf Grund der Ladekarte von DKV grundsätzlich Schnellader bevorzugen. Denn Heimladen ist dann nur bei der Nutzung einer DKV-Wallbox möglich und öffentlich musst Du, auch wenn die Ladesäule es anders erlauben würde, nach 3,5h Blockiergebühren zahlen. Die weigert sich mein AG zu übernehmen. Daher geht meiner auch fast nur an DC-Lader. Aussage vom Hersteller "Ist doch egal, Sie geben das Auto doch nach 3 Jahren eh wieder zurück."

    Nicht um alleine die Welt zu retten und allen meine Meinung oder mein Weltbild aufs Auge zudrücken. Wie gesagt es gibt viel mehr Menschen, Länder, politische Systeme, Interessen.... auf dieser Welt als sich so mancher hier vorstellen kann.

    Ich masse mir daher nicht an über andere zu Urteilen und ihnen ihren Weg in die Zukunft vor zuschreiben. Im übrigen hat das bisher nie gut funktioniert. Weder wenn es die Europäer, die Amerikaner, Russen oder Asiaten versucht haben. Auf den meisten Märkten haben wir Europäer eh schon lange keine Deutungshoheit oder gar Vorschlagsrecht mehr. Glaub es oder nicht.

    Nur einmal zur Einordnung. "Der Verbrenner" besteht aus meiner Sicht nicht nur aus dem Motor. Es hängt mehr daran und hier kann noch optimiert werden. Abgasbehandlung, Nebenagregate, Karosserie... Der Weltmarkt wird noch länger als die EU auf Wachstum mit der "alten" Technologie setzten müssen. Die Infrastruktur für Treibstoff ist günstiger und schnell umsetzbar als für Strom. Aber gut denkt was ihr wollt und fühlt Euch gut.

    Vergesst halt nicht, dass es auf dieser Welt mehr Menschen gibt als in diesem Forum und alle haben eigene Ideen und Vorstellungen.

    Ich gehe mal davon aus, dass Du die meiste Zeit an der heimischen Wallbox lädst und nur auf deinen Urlaubsfahrten mal öffentlich laden musst. Damit gehörst Du zu einem Teil der Bevölkerung der sich leicht tut. Ein großer Teil der Bevölkerung kann aus diversen Gründen nicht auf eine eigene oder betriebliche Wallbox zurückgreifen. Diese Gruppe vergleicht durchaus den Preis der Ladung plus der Ladezeit plus den Umweg zu einer günstigen Ladesäule. Z.B. die hier gerne zitierten Aldi etc. Säulen. Dann bist Du schnell bei einem Bild welches den Verbrenner besser dastehen lässt.

    In meinem Fall wäre eine solche AC-Lademöglichkeit eine ~40minütige Fahrt weit weg. Dann gehe ich 6h einkaufen?? DC Im städtischen Umfeld ist selten günstig und auch wenig verbreitet.


    Im übrigen ist eine Firmenladekarte auch kein Freibrief für teure Ladesäulen. Denn das was Du da zahlst musst Du auch erwirtschaften.

    Wenn du dich mit dem Thema nicht beschäftigen willst, darfst du dich auch nicht beschweren.

    20-80 % wird unter 30 Minuten geladen, dazu braucht man auch nicht auf der Autobahn heizen.

    Du schreibst wie der typische Dieseldieter der kein Bock auf Elektro hat. Beschäftige dich mit der Thematik warum manche Sachen so sind wie sie sind und richte dich danach. Wieso fährst du überhaupt Elektro wenn es dir nicht passt?

    Sorry, aber so ein Umgang ist witzlos. Die jenigen die bereit sind sich ohne wenn und aber anzupassen fahren schon ein E-Auto. Jetzt muss der Rest der nicht tief in die Materie eintauchen, sondern nur fahren will, überzeugt werden. Ein großer Teil der Bevölkerung sieht in einem Auto ein Fortbewegungsmittel mit dem man bequem und schnell von A nach B kommt. Dieser Anspruch muss lösbar sein. Punkt.

    Wenn das die Industrie, Händler, Medien etc. nicht erklärt bekommen, dann wird es schwierig.