Beiträge von Bert2024

    Und wieder ein Armutszeugnis für die Regierung. Nach solchen Berichten würde ich mir das als Regierung ganz genau ansehen, dann kurz überlegen. Und dann rückwirkend alle Zertifikate aberkennen und darum bitten, diese erneut mit sonstwas noch für Nachweisen einzureichen. Und alles, was nicht innerhalb Europas stattfindet, erst einmal pauschal ablehnen.

    Aber nee, wir erkennen alles an wie die Schäfchen.

    In einem Bericht habe ich gesehen, dass die Zertifikate wohl auch vorgetragen werden können und die großen Mineralölkonzerne vermutlich bis in 2026 hinein ausgestattet sind.

    Die eierlegende Wollmilchsau wird es hier vermutlich niemals geben. Vielleicht plant ja eine KI irgendwann einmal die perfekten Routen. Klar, würde Strom überall gleich kosten, dann könnte man sich auf das Skoda Bord-Navi super verlassen.


    Im Sport denkt man komplexe Übungen immer vom einfachen zum komplexen und in der Software-Entwicklung wird gerne die 80/20 Regel zitiert: 20% des Aufwands erledigen 80% der Anforderungen, für die restlichen 20% der Anforderungen investiert man 80% des Aufwands.


    Von dem her würde ich meinen, bei den Filtern für das Suchen von Ladesäulen oder bei der Prinzipiellen Planung eine Liste von Anbietern statt nur "Powerpass" hinterlegen zu können, wäre schon die 80% Lösung mit 20% Aufwand.


    Alles andere wird beliebig komplex. Nicht nur für die Entwicklung, sondern auch für die Bedienung. Priorisieren? Wie genau? Und was heißt, Prio 1? Wenn A mit 20 km Restreichweite erreicht wird, B mit 80 km Restreichweite, aber höhere Prio hat. Ab wann genau gewinnt dann B?

    Hier müsste man ja IMHO keine Prioritäten (mit dahinter liegenden "BlackBox" Kriterien), sondern eigene Kriterien hinterlegen:

    A: Ab unter 80 km Restreichweite anfahren

    B: Ab unter 50 km Restreichweite anfahren

    C: Ab unter 20 km Restreichweite anfahren

    Und wieviel km Umweg nehme ich ggfs. für den jeweiligen Laden in Kauf? Habe ich weitere Kriterien? Klar: > 100 kw, Frei, Bewirtschaftet, Beleuchtet, Hundefreundlich, Toilette usw.

    Das kann ganz schön komplex werden und damit vielen Benutzern zu kompliziert.

    Ich habe das auch schon bemerkt. Mir kam es aber eher so vor, als wäre es ein (absichtliches) leichtes Feedback vom Bremspedal. Ich konnte es nur auch nicht einordnen, da es in der Regel in komplett unauffälligen Situationen kommt. Vibration im Bremspedal wäre ja eher mit kritischen Situationen logisch, z.B. bei Abstand, um aufzufordern, den Bremsdruck zu erhöhen.

    Ist aber so leicht, dass es nicht stört, nur etwas irritiert. Der Wechsel von Rekuperation zu Bremsen kann aber ein Grund sein.

    Was ich definitiv nicht will:

    Ladehopping entlang einzelner Anbieter, so suboptimal die Ladeplanung dann auch sein möge.

    Das ist ja genau der Punkt. Die Ladeplanung mit automatischem Preheating an sich ab 4.0 ist je eigentlich ein Traum. Könnte man jetzt noch vernünftig Anbieter filtern mit Präferenzen und so, dann wäre es ja echt gut.

    Ich habe auch das Gefühl, dass nicht super viel fehlt, damit es echt brauchbar ist. Das was fehlt, ist aber leider entscheidend dafür, dass es unbrauchbar ist.

    Hallo, ich habe jetzt gerade auf 1.300 km puren Frust in punkto Ladeplanung gesammelt!

    Vorab: Die Fahre selbst mit dem Auto war top. Im strömenden Regen und Dunkelheit habe ich selbst fast nichts mehr gesehen, den Travel Assist hat das null gejuckt. Ich wäre sowas von fertig gewesen bei der Ankunft am Abend, kam aber recht entspannt und munter an.

    Zur Ladeplanung: Zu Hause mit 100% gestartet und die erste Etappe mit 250 km ging natürlich am Stück, dort Übernachtung. Am nächsten Tag 420 km. 130 km Rest im Akku, Ionity Power gebucht, also Ziel eingegeben, Auto Navi macht Ladeplanung. Natürlich ohne Ionity. Also gebe ich den Ionity als Zwischenziel an. Das erkennt er aber nicht als Ladeziel und will davor laden. Im Auto alle Parameter herunter gestellt. SOC am Ziel, SOC am Ladeziel, alles auf Minimum. Keine Chance. ABRP hat die Route tipp top geplant, aber ohne Abbo nix mit Androit Auto. Also quackt der die Strecke gemütlich vor sich hin, während das Bord Navi nur Blödsinn macht. Der Höhepunkt. Einmal im Handy kurz in die Ionity App geschaut, zack: Bord Navi fährt plötzlich nach Hause. Nach einigem entnervten hin- und her habe ich dann den ersten Ionity als ZIEL eingegeben. Danach den zweiten. Auch da hat er mir immer noch Ladestopps eingeplant, die habe ich dann einfach ignoriert und kam mit 6% am zweiten Charger an. Von dort zum Ziel waren nur noch 90 km. Auf dem Rückweg dachte ich, die Strategie, den nächsten Ionity als Ziel zu erfassen und in Etappen zu fahren ist gut. Nix. Das Navi fährt am Ionity erst einmal 8 km Weiter, will dort 10 min. laden um dann zum Ionity als Ziel zurück zu fahren. WAS SOLL DAS??

    Ich habe auch versucht, über die Ionity App die Strecke zu planen. Das geht einigermaßen, aber man hat auch nur einen Versuch. Jedes mal startet der wieder mit Standardwerten bei Abfahrt und man muss alles wieder einstellen.

    Also: Ich kam klar, aber das Bord Navi hat wirklich ALLES gegeben, um mich von Ionity als meinem präferiertem Ladeanbieter weg zu halten. Ich bin jetzt wirklich IT-Affin, aber wie dieser Mist zu bedienen ist, erschließt sich mir nicht. Selbst wenn ich nach Ionity suche - nutzt nix. Er zeigt fünf oder sechs Ziele an, die Ionity so und so heißen. Aber da wo es spannend wird und der Name kommt, stehen drei Punkte. Also hatte ich auch mal den falschen ausgewählt und einen Aufschlag von 100 km in der Route provoziert. Aber löschen kann man den natürlich nicht mehr. Das ist echt zum schreien.

    Da tut doch sicher auch die Drahtbürste und ein wenig Schleifpapier? Das muss doch nur grob weg, damit der Reifen drauf geht und beim abmachen nicht fest hängt und der Gummi-Hammer ran muss.

    Ich bin gestern 250 KM gefahren in dem Sauwetter.

    Durchschnitt lag am Ende bei 85 km/h. Trier - Köln - Ecke Essen/Bochum. Relativ viel Landstraße, im Ruhgebiet viele Baustellen mit 80er Beschränkung. Wo frei war, TA auf 125 gestellt. Am Ende habe ich ihn knapp unter 20 kWh/100km gebracht. Start mit 100% zeigte genau 400 KM Reichweite. Am Ziel mit 34% SOC mit 134 km Restreichweite. Also nur 16 km weniger, laut Start-Werten hätte ich ja 150 km übrig haben müssen. Heute Abend geht es nochmal 420 km weiter Richtung Osten mit 2x Ionity. Sonntag wieder zurück. Dann hat der Gute nach zwei Wochen in meiner Obhut schon gute 2.000 km Langstrecke. Läuft.

    Hallo, zum Thema "Akkupflege" hier mal meine Ladekurve am 11 KW Lader zu Hause über Eyond. Gestern Abend eingesteckt mit Ziel 80% bis 13 Uhr.
    Danach soll es bis 18 Uhr nochmal auf 100% gehen, weil dann eine Langstrecke ansteht.

    Das dürfte nach meiner Meinung ein weiterer Vorteil des Netzdienlichen Ladens sein. Vermutlich nicht immer, aber je nach Netzsituation relativ oft verordnet der Anbieter dem Enyaq Ladepausen. Damit vermeidet man vermutlich auch dann, wenn es mal von 10% auf 90% gehen muss, die "großen Ladehübe", weil die Ladung immer mal wieder für eine Stunde unterbrochen wird.

    Ob das jetzt technisch gesehen ein Vorteil ist oder ob es keinen Unterschied zum "Laden am Stück" macht, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht ist es ja auch wichtig, dass zwischen dem Laden eine Entladung stattfindet und die Pausen keinen Unterschied machen.


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    Das Smartmeter ist bei mir heute genau 3 Wochen verbaut, die Daten konnte ich zwei Tage später schon sehen. mein Tarif läuft immer noch mit 27cent :evil: . Laut Eyond geht die Umstellung erst wenn sie die Daten vom Messstellenbetreiber haben. Warum ich die seit 3 Wochen habe und sie nicht :/ :thumbdown: .

    Einfach nur nervig.

    Heute habe ich den Antrag für den Verbau des Smartmeters bekommen. Den muss ich jetzt innerhalb von zwei Tagen ausfüllen. Ganz schön knappe Vorgabe. Wenn ich die ganzen Zeiträume sehe bis Verbau usw., kann ich mir vorstellen, dass ich die 20 Cent auch erst im Marz, April sehe, wenn ich schon fast wieder mit Überschuss laden kann. Und nächsten Winter, ab Oktober, kommt vielleicht schon wieder die Preisklatsche, so dass das Experiment vorzeitig enden könnte. Abwarten. Ich bin optimistisch und bis dahin sind die 27 Cent besser als die 36 Cent, die mein vorheriger Lieferant haben wollte.

    Und zudem lade ich nicht irgendwie, sondern Netzdienlich - zumindest wenn das in den Zeiten wo ich anstecke möglich ist (zu 90% halt nachts . . . )

    Ich dachte eher, es ist hilfreich, immer mit Ziel im Navi zu fahren.

    Gestern habe ich die Erfahrung gemacht, dass auf zwei alternativen Routen zur Arbeit auf einer ein Stau war. Die hatte ich gewählt. Kurz vor dem Stau informierte mit das Infotainment, dass auf der Strecke mit 10 Minuten Verzögerung gerechnet werden kann. Da ich kein Ziel eingestellt hatte, konnte das Navi vorher ja nicht wissen, dass ich da hin fahre. Ansonsten hätte es (hoffentlich) die alternative Route schon vorher vorgeschlagen.

    Aber ich glaube, das war nicht dein Punkt, bljack.

    Wenn auf der A1 eine Vollsperrung und 2 h Stau ist, da mitten drin aber mein "Zwischenstopp" liegt, den ich über zwei Stunden vorher erfasst habe, dann fährt das Navi da rein, weil das ja mein Ziel ist und es keine alternative Route gibt. Das ist natürlich auch logisch. 50-100 km vorher geplant kann das auch passieren, aber dann muss ja schon unmittelbar in der nächsten halben bis Stunde der Unfall oder was auch immer geschehen.