heikop Dass Deine Firma an allen Ecken spart ist klar. Das erhöht den RoE. Die Folgekosten wie erhöhten Strombedarf durch Verlustleistung hat ja dann der Endbetreiber oder der nächste CFO bzw. CEO
Hauptsache der aktuelle Bonus ist gesichert.
Du wirfst da etwas durcheinander, meine jetzige Firma ist der Endkunde, das ist alles Eigenbedarf meines Arbeitgebers. Wir haben allerdings
einen eigenen 1000 kVA Trafo im Haus und etliche Kilometer Kabel, alle nach den Erfordernissen dimensioniert. Es macht schlicht keinen Sinn
Leitungen überzudimensionieren, das ist unnötig gebundenes Kapital.
Ganz nebenbei haben wir den Stromverbrauch in den letzten Jahren trotz deutlich höherer Auslastung erheblich gesenkt, da gibt es
wesentlich größere Einsparungsmöglichkeiten als ausgerechnet Leitungsverluste.
Die Innenverkabelung im Zähler ist bei wenigen Zentimetern übrigens deutlich dicker.
Jetzt wird es aber wirr, im Zählerschrank wird generell für den maximalen Gesamtstrom dimensioniert, in der Regel 63A pro Phase.
Die abgehenden Leitungen sind aber durch einen Leitungsschutzschalter mit deutlich niedrigerem Nennwert, z.B. 16A, abgesichert,
also ist auch nur dieser Wert für den Leitungsquerschnitt relevant, insbesonders bei so kurzen Leitungslängen wie 10m.