Beiträge von HUKoether

    Eigentlich habe ich mit dem Passat GTE, was die APP betrifft, genau das Gleiche durchgemacht - nur das ich, was die Vorheizung im Winter betraf einen Plan-B hatte, eine Standheizung mit separater App, notfalls mit Anruf oder SMS steuerbar war. Im Laufe der vier Jahre des Vertrags wurde die VW-App immer besser, so daß ich eigentlich keine Probleme beim Enyaq erwartet hatte, und auch von mindestens gleichem Funktionsumfang ausging - das war ein grober Fehler….

    Weil das bei bisher jedem meiner Reifen so war, ist es mir entfallen, daß die Reifen im Laufe ihres verhältnismäßig langen Lebens lauter wurden, um gegen Ende wieder leiser zu werden. Beim Enyaq habe ich vorn leichten Sägezahn, wie vorher am Passat GTE hinten - halt jeweils die nicht angetriebene Achse. Der Benz (Nebenfahrzeug) zeigt keinen Sägezahn (war beim Enyaq bei gleicher Laufleistung schon erkennbar). Ich bin den Enyaq eine Zeitlang, um dem gegenzuwirken mit Höchstdruck (3,5bar) gefahren, bin aber der Meinung, daß es nichts gebracht hat (im Moment wieder 2,6bar rundum).

    Wie für enopol zählen für mich die Sommer- und Herbsteigenschaften, mit der Eignung für die bei uns im Winter herrschenden Zustände (kaltnaß oder kalttrocken), während Schnee sich auf unseren Straßen nur Minuten hält. Dafür bin ich mit dem damals neuen GTE mit neuen Sommerreifen im August in den Schneesturm geraten - in Obertauern - deshalb sind die Ganzjahresreifen in der Variante Michelin CrossCimate für >meine Verhältnisse< die beste Variante.

    Den Erfolg der Michelin CC erkennt man daran, daß mittlerweile viele Hersteller diesen kopieren (nachkonstruieren) - mit teilweise sehr ähnlichem Profil.

    Meine Michelin CrossClimate SUV haben auf dem Enyaq bereits über 20tkM gelaufen und es sieht aus, als könnten noch 40tkM folgen.

    Ich bin seit etwa 8 Jahren auf Michelin CC unterwegs, wobei mir die erste Generation am Besten gefallen hat (damals auf einem Superb 2 FL 4x4, später auf dem Passat GTE, zeitgleich auch auf den Nebenfahrzeugen, immer ohne Probleme, egal ob Frontkratzer, Allrad, Heck- oder Hinterradantrieb.

    Nun ja, ich habe den Enyaq, weil das Gesamtkonzept umweltfreundlicher sein soll und ich für mein Leben (Arbeit und Freizeit) mobil mit Transportmöglichkeit sein muß. Daß ich, wenn ich langsamer fahre, Energie spare, ist klar, aber Magneten an der Benzinleitung oder ähnliches haben bei mir keinen Einzug gefunden, weil ich nur an beweisbares aber auch vergleichbares (vergleichbare Bedingungen) glaube. Ob nach einer Fahrt ein geringerer Spritverbrauch oder ein geringerer Stromverbrauch unter dem Strich steht, ist mir in beiden Fällen Recht, aber auch das Fahren ansich macht mir Spaß, egal ob mit Verbrenner oder Elektro, - Auto, Motorrad oder Fahrrad.


    Was mich aber wahnsinnig stören würde, ist wenn da ein "vor mir fahrender" mir seinen Sägezahn aufzwingen würde. Was die Physik dazu sagt, nun ich brauch' mich nicht wiederholen....

    Die Praxis sagt etwas Anderes.

    Ob man es jetzt Sägezahn nennt, oder Rollen oder Segeln… Schließlich muss man für die nächste Rollphase wieder Tempo aufnehmen.

    Wenn irgendjemand belastbar beweisen könnte, daß, auf einer topfebenen Strecke ohne Windeinflüsse, nur mit den üblichen Fahrwiderständen, das Fahren in der beschriebenen Sägezahnfahrweise einen auch nur noch so geringen Vorteil gegenüber der Konstantfahrt in der Durchschnittsgeschwindigkeit des Sägezahnfahrenden erbringen würde, daß wäre eine Widerlegung physikalischer Gesetze, die das "Perpetuum mobile" wieder erreichbar erscheinen lassen würde.


    Etwas Anderes ist das vorausschauende Fahren im Sinne des Vermeidens jeder Art zusätzlicher Verluste.