Beiträge von Barista

    Ich habe die gleiche Frage wie Icke aus Brandenburg vor gut 3 Jahren.

    Vielleicht gibt es inzwischen ja neue Erkenntnisse 🧐


    Ich klimatisiere oft bei angestecktem Ladekabel (NRGkick), die Energie wird aber immer aus der Batterie entnommen (der Start der Vorklimatisierung erfolgt bei mir immer über die App).

    Dieses Verhalten ist unabhängig vom Ladezustand und ob vorher (einige Stunden davor, nicht zur Abfahrtszeit) geladen wurde (immer nur bis max. 80%) oder nicht.

    Ladungen steuere ich immer nur vom Enyaq aus, d.h. das Ladekabel ist allzeit bereit. Wenn der Enyaq Strom will, bekommt er ihn. In diesem Fall will er offenbar nicht.


    Die Frage ist: Wovon hängt es ab, woher der Enyaq die Energie zum Vorklimatisieren nimmt?


    Hinsichtlich des Wirkungsgrades (und auch der Reichweite) wäre es ja sinnvoll, wenn die Energie aus dem Netz genommen werden würde.

    Bei meinem Coupe (allerdings kein RS sondern 85er, gekauft in Österreich) war beim Maxx-Paket Dynamic Chassis Control, Area-View (360°-Kamera), Progressivlenkung und trainiertes Parken dabei.

    Heute Nacht das Auto geladen, heute Morgen den Kofferraum mit Fuß geöffnet, um etwas rein zu stellen und Schwupps den Alarm ausgelöst.

    Ich öffne häufig zuerst die Heckklappe (idR mit dem Fuß) um etwas einzuladen und erst danach das Fahrzeug mit Griff auf den Türgriff. Die Alarmanlage ist dabei noch nie losgegangen. Kann aber auch daran liegen, dass ich ein Coupe mit starrer Hutablage habe, die beim Öffnen hochklappt und den Sensoren der Alarmanlage möglicherweise die Sicht verstellt.

    im Dunkeln konnte man das nicht sehen und bin dann quasi beim Wenden Rückwärts auf den Gully und und ich meine Vorne aufgesetzt.. zumindest hat es laut geknackt und knarzt. Daheim dann den Unterboden und alles untersucht aber man konnte nix feststellen.

    Bist du sicher, dass du aufgesessen bist? Möglicherweise hat „Auto Hold“ nur einen Notstopp verursacht (weil es den Gully-Deckel als Hindernis ausgemacht hat. Das kann sich anfühlen, als ob man wo angefahren wäre.

    In Österreich gibt es eine Reihe von Vorteilen für E-Autos:


    • Es gibt immer noch eine Förderung beim Kauf.
    • Beim Neuwagenkauf von Verbrennern muss eine sog. Normverbrauchsabgabe gezahlt werden. Die Höhe ist abhängig von den CO2-Emissionen/km und dem Fahrzeugwert. Es gibt einen abgabefreien Sockelbetrag, der laufend gesenkt wird (für 2024 99 g/km). Die NoVA kann einige tausend Euro ausmachen und fällt bei E-Autos natürlich nicht an.
    • Die private Nutzung von Firmenfahrzeugen wird als geldwerter Vorteil gesehen und ist vom Arbeitnehmer zu versteuern. Die Höhe richtet sich nach dem Fahrzeugwert und dem CO2-Ausstoß und kann einige hundert Euro pro Monat betragen, die der Arbeitnehmer zu zahlen hat. E-Autos sind davon befreit, was dazu geführt hat, dass der Anteil an Firmenfahrzeugen bei den E-Autos relativ hoch ist.
    • Dann gibt es noch die sog. motorbezogene Versicherungssteuer (wird gemeinsam mit der Versicherungsprämie vom Versicherer eingehoben und an den Staat abgeführt). Die Steuer ist abhängig von der Motorleistung und dem CO2-Ausstoß. Für ein Auto mit 210 kW und einem Verbrauch von 6l Diesel/100 km sind das aktuell fast 1.800 €/Jahr. Diese Steuer gibt es für E-Fahrzeuge auch nicht.

    Es gibt also eine staatlich gewollte finanzielle Bevorzugung von E-Fahrzeugen und eine jährlich steigende Benachteiligung von Verbrennern.

    Da ist leider aktuell in Österreich vieles in Diskussion (Koalitionsverhandlungen zum Thema Budgetsanierung):

    • Die Förderung beim Kauf soll für Firmenfahrzeuge fallen (für private möglicherweise nicht).
    • Die private Nutzung von Firmenfahrzeugen wird vss. neu geregelt (Steuervorteil).
    • Die Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer wird vss. ebenfalls fallen.

    Keine guten Zeiten für E-Autos.

    Welche Mischung? (Arabica, Robusta, welche Anbaugebiete)

    Welche Aufbereitung? (trocken oder gewaschen)

    Welche Röstung? (hell, dunkel, mittel)

    Eher schokoladig oder fruchtig?

    Was mich u.a. am selber Rösten (nur für Eigenbedarf und manchmal gute Freunde) fasziniert ist, dass man viel mit unterschiedlichen Röstungen und Mischungen experimentieren kann (ich vergleiche das gerne mit Cuvées beim Wein).

    Es gibt aber einen roten Faden:

    Meist sind es Mischungen Arabica:Robusta = 2/3 : 1/3

    Arabica meist aus Honduras, Guatemala

    Robusta meist aus Indien

    gewaschene Bohnen, wenn möglich bio

    mittel bis dunklere Röstungen > eher schokoladig

    Mache das seit mittlerweile ca. 15 Jahren.