Beiträge von Misterdublex

    Nach 1.250 km an zwei Tagen vom Ruhrgebiet an die spanisch/französische Grenze vor einem Statement zur Ladeplanung:


    Boar, ist das eine weite Strecke. Elendig weit und die E-Mobilität ist dabei das kleinste Problem. Das Problem ist der ganze Verkehr!


    Auf der ersten 630 km Etappe sind wir sehr erfolgreich mit der TomTomApp gefahren. Die hatte sämtliche vorher mir ABRP berechnete Ladesäulen drin. ABPR lief überwiegend sehr zuverlässig nebenbei auf dem Handy. Die Navigation erfolgte mit TomTom.


    Auf der zweiten Etappe war es dann viel heißer, so 30-35 Grad Celsius. Schon nach 200 km schaltete sich das iPhone Temperatur bedingt ab und die Navigation via AppleCarPlay fiel aus. Wir sind dann spontan beim Fahren auf das eingebaute Navigationsgerät umgestiegen (von dem ich ja keine gute Meinung hatte).


    Da ging es auch schon los:

    Die nächste angedachte Tesla Ladestation war überhaupt gar nicht im Navi zu finden. Also ließen wir das Navi einfach mal selber was rechnen. Obwohl wir ausgewählt hatten „IONITY“ verenden, wurden ständig andere Ladesäulen vorgeschlagen. Meist waren die nicht einmal auf einem Rastplatz, sondern „Lidl“ war der häufigste Treffer. Über die „Suche“ in der Nähe oder über „Laura“ konnten dann IONITY ausfindig gemacht werden. Die hatte ich dann manuell ausgewählt. Eine IONITY bei an der A9 bei Narbonne wollte das Navigationsgerät einfach nicht verwenden und wenn, dann nur über Landstraße anfahren und einem Feldweg und auch wieder weg via Feldweg und Landstraße. Auch die Darstellung und Benutzung sind einfach total nicht intuitiv.


    Als dann nach 30 Minuten das iPhone wieder abgekühlt war, stellten wir wieder um auf die TomTomApp.


    Am Rande, ich war erstaunt, wie viele Dänen, Schweden und Norweger elektrisch bis nach Südfrankreich gefahren sind. Das waren nach den Franzosen die meisten Nutzer der Ladeinfrastruktur.

    Wir sind heute vom Ruhrgebiet aus gestartet. Ziel spanisch/französische Grenze. Insgesamt 1.250 km in zwei Etappen. Die erste zu 630 km ist geschafft.


    Im Wesentlichen wurde mit pACC gefahren und eingestellten 120 km/h. Bei der Geschwindigkeit, trockener Fahrbahn und 18 bis 23 Grad Celsius, sind wir so auf eine reale Reichweite von ca. 240 km (100% -> 10%) gekommen.


    Regelmäßig ging die DC-Ladeleistung deutlich über 100 kW. Lag ab 50% SoC dann oft aber nur noch so bei 50-70 kW.


    Die höchste mit ABRP aufgezeichnete Batterietemperatur lag bei 41 Grad Celsius und wurde dann binnen 200 km Fahrt wieder gut auf unter 30 Grad Celsius gekühlt.


    Das sind unsere Daten.


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    Plugsurfing ist einer der ältesten Autostromanbieter Deutschlands. Die gab es schon vor 10 Jahren.


    Enel X Way nutze ich schon seit Jahren mit einer deutschen Adresse. Leider sind in der App meine deutschen und französischen Ladesäulen mehr drin. Ich habe die App jetzt mal wieder ausprobiert und siehe da: Geht gar nicht mehr. Mein deutscher Account ist nicht mehr berechtigt…

    Hallo zusammen,


    ich hatte davon hier noch nicht berichtet, da ich es zunächst für Blödsinn gehalten hatte, aber mich dann doch zusehends nervte:


    Bei geöffnetem Schiebedach und nur bei geöffnetem Schiebedach verselbstständigte sich die Innenbeleuchtung vorne. Ging an und aus wie sie wollte, wurde heller und dunkler, als wäre da ein kleiner Kobold in den Lampen. Es trat aber nur unregelmäßig auf und war nicht reproduzierbar, wann es auftritt und wann nicht. Einmal erwischte ich es mich innerorts, so dass ich problemlos einen Parkplatz suchen konnte, um ein Video davon zu machen.


    Mit dem Video bin ich dann zum Skoda-Servicepartner. Vor Ort war es mal wieder nicht reproduzierbar. Aber das Video reichte aus, damit Skoda das gesamte Modul für das Schiebedach über Gewährleistung tauschte.


    Übrigens war unser 50er nicht von den sonst bekannten Problemen mit dem Schiebedach betroffen. Nur die Lampen sponnen. Auch war bei unserem Ende 2023 50er wohl auch bereits das neue Modul ab Werk verbaut worden.

    Vielen Dank für den Erfahrungsbericht! Das ist mal schön zu echte Erfahrungen zu lesen. Dann ist das 100% Laden wohl doch nicht so schlimm. Zumindest wenn man den nicht längere Zeit mit 100% abstellt.

    Genau, auf 100% aufladen (danach ggf. wenige Stunden stehen lassen) und dann wieder fahren ca. 90% und dann längere Zeit (z.B. bis zum nächsten Tag) stehen lassen ist echt unproblematische

    Ich lade immer auf 100% und fahre selten unter 20%


    Hat einer eine Vorstellung was das für den Akku bedeutet immer voll zu laden.

    Wir haben all unsere vorangegangenen E-Autos stets auf 100% aufgeladen. Unser Smart Ed 451 hatte nach 7 Jahren und 100.000 km einen SoH von 93% (aktives Akkutemperatur-Management). Der VW e-Golf hatte nach 6 Jahren über 100.000 km einen SoH von 90% (kein aktives Akkutemperatur-Management, innere Module sind immer deutlich zu warm, was die Lebensdauer reduziert).

    Bei unserem VW e-Up habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, den SoH auszulesen.


    Aber die beiden Beispiele oben sollten darstellen, dass noch alles gut ist.


    Unseren Skoda Enyaq iV50 hatte ich letzten bei Edeka während des Wocheneinkaufs von 3 bis 100% binnen 1,5 Stunden aufgeladen. Rechnerisch sind 51,7 kWh in den 52 kWh (netto) Akku hineingegangen. Er hat jetzt nach etwas mehr als 6 Monaten ca. 13.000 km gelaufen.