Beiträge von Misterdublex

    Das mit dem Telefonieren kommt halt drauf an, ob man nur per Bluetooth oder über Carplay verbunden ist. Bei Carplay kann Laura nämlich nicht auf das Adressbuch zugreifen. Da muss man dann lange auf den Sprachknopf drücken, dann wird Siri aktiviert, und über die kann man dann auch wieder Leute anrufen.

    Einfach „Hey Siri, Anruf an XXX“. Dann läuft doch der Anruf, per AppleCarPlay.

    Welcher Anbieter? Bei uns bei Verivox nichts unter 34 ct/kWh bei Ökostrom.

    Man muss halt ausprobieren, ob die Tagesschwankungen zu seinem persönlichen Rhythmus passen. Bei uns passt es zu 80% und der Gewinn sind ca. 400 €/a.


    Hätten wir einen Stromspeicher mit 8-12 kWh Kapazität, könnten wir wahrscheinlich nochmals sparen. Rechnen würde der sich bei uns wohl nach 5-10 Jahren. Vorausgesetzt man nutzt ihn so, dass man immer einspeichert, wenn bei Tibber der Strom gerade günstig ist.

    Klingt sinnvoll, wenn man da unterscheiden kann. Wir haben leider nur einen Zähler.


    Würde ich genauso machen.

    Dennoch möchte ich nicht, dass meine Schwiegermutter im Haus bei 80ct./kWh die Waschmaschine oder den Trockner nutzen würde.


    Aber ok - dann seh ich das schlechte Beispiel ein.

    So jemand, sollte keinen dynamischen Stromtarif abschließen. Das ist doch die Kernbotschaft.


    Marketing ist oft Müll. Rechnerisch stelle ich das mal dar:


    In 2024 hatten wir einen durchschnittlichen Arbeitspreis im dynamischen Stromtarif von 0,29 €/kWh. Bei Verivox lag bei Festpreisen der Durchschnitt so bei 0,34 €/kWh.


    Habe ich einen Haushaltsstromverbrauch von 1.000 kWh/a sind das als Ersparnis:


    0,34 €/kWh • 1.000 kWh/a - 0,29 €/kWh • 1.000 kWh/h = 50 €/a, also 4,16 €/Monat.


    Macht sehr deutlich, dass das für fast niemanden Sinn macht.


    Wir haben jedoch in 2024 8.000 kWh bezogen (der Rest PV-Anlage). Die Ersparnis war also:


    0,34 €/kWh • 8.000 kWh/a - 0,29 €/kWh • 8.000 kWh/a = 400 €/a, also 33,33 €/Monat.


    Das ist eine erwähnenswerte Ersparnis. Ob sich selbst das für jemanden lohnt, muss man immer selber entscheiden.


    Der Aufwand pro Tag beträgt etwa 5 min, um die Ladezeiten der Autos und der Warmwasserbereitung über die Wärmepumpe in der App zu hinterlegen.


    Für jeden, wo der übliche Haushaltsverbrauch nur 10% des gesamten Strombedarfs im Jahr ist, fallen die paar Stunden mit überdurchschnittlichen Arbeitspreisen nicht ins Gewicht oder lassen sich, wenn ein Stromspeicher ohnehin wegen einer PV-Anlage vorhanden ist, abfedern.

    Aber wenn ich da jetzt dran denke, meiner Schwiegermutter zu sagen, sie soll vorher in die App gehen, um zu sehen, ob die Waschmaschine noch 6 Stunden Pause haben soll oder gleich angeschmissen werden kann - nö…

    Das ist ja auch ein blödsinniges Beispiel.

    Für solche „Pille-Palle-Verbraucher“ lohnt sich ein dynamischer Stromtarif überhaupt gar nicht. Viel zu viel Aufwand.


    Das macht nur bei großen Verbrauchern Sinn, bei denen man flexibel auf die variablen Preis reagieren kann.


    Wir haben ca. 6.000 kWh/a für Autos, 2.000 kWh/a für Warmwasser bei in Summe 1.000 kWh für den normalen Haushalt.


    Da ist es scheiß egal, ob die Waschmaschine im Hoch oder im Tief liegt.


    Dynamische Tarife sind für den von mir genannten Anwendungsfall ideal.

    Uns nervt am Enyaq seine Länge und dass ein Umstieg vom 50er Enyaq auf den 50er Elroq ziemlich teuer wäre, da es keine Angebote gibt, die unterhalb unseres Preises vom 50er Enyaq liegen.


    Das nächste Fahrzeug wird weniger Kofferraum haben, aber dafür kürzer sein.