Dennoch möchte ich nicht, dass meine Schwiegermutter im Haus bei 80ct./kWh die Waschmaschine oder den Trockner nutzen würde.
Aber ok - dann seh ich das schlechte Beispiel ein.
So jemand, sollte keinen dynamischen Stromtarif abschließen. Das ist doch die Kernbotschaft.
Marketing ist oft Müll. Rechnerisch stelle ich das mal dar:
In 2024 hatten wir einen durchschnittlichen Arbeitspreis im dynamischen Stromtarif von 0,29 €/kWh. Bei Verivox lag bei Festpreisen der Durchschnitt so bei 0,34 €/kWh.
Habe ich einen Haushaltsstromverbrauch von 1.000 kWh/a sind das als Ersparnis:
0,34 €/kWh • 1.000 kWh/a - 0,29 €/kWh • 1.000 kWh/h = 50 €/a, also 4,16 €/Monat.
Macht sehr deutlich, dass das für fast niemanden Sinn macht.
Wir haben jedoch in 2024 8.000 kWh bezogen (der Rest PV-Anlage). Die Ersparnis war also:
0,34 €/kWh • 8.000 kWh/a - 0,29 €/kWh • 8.000 kWh/a = 400 €/a, also 33,33 €/Monat.
Das ist eine erwähnenswerte Ersparnis. Ob sich selbst das für jemanden lohnt, muss man immer selber entscheiden.
Der Aufwand pro Tag beträgt etwa 5 min, um die Ladezeiten der Autos und der Warmwasserbereitung über die Wärmepumpe in der App zu hinterlegen.
Für jeden, wo der übliche Haushaltsverbrauch nur 10% des gesamten Strombedarfs im Jahr ist, fallen die paar Stunden mit überdurchschnittlichen Arbeitspreisen nicht ins Gewicht oder lassen sich, wenn ein Stromspeicher ohnehin wegen einer PV-Anlage vorhanden ist, abfedern.