Beiträge von matze-pe

    Frage: Der Unterschied zwischen der niedrigsten und höchsten Zellspannung ist laut deinem Screenshot 0,05V, also 50mV und du schreibst das ein Modul bei dir wieder defekt wäre. Wie hoch darf denn die Differenzspannung zwischen den Zellen max. sein, damit diese als i.O. gelten?


    Danke im Voraus

    Der Screenshot oben war von Verena. Wenn alle Verbraucher aus sind und das Auto steht, soll die Differenz bei gut ausbalancierten Zellen unter 10-12mV liegen.

    Man kann die Zelldifferenz mit ausbalancieren wieder in den Griff bekommen, z.B. von 80% auf 100% mit 2kW laden und danach 2 std stehen lasen oder auch im vollen ladehub 10-100%.

    Das sollte man ein paar mal ausprobieren, wenn weiterhin eine Zelle unter Last abrutscht (war bei mir immer Zelle 43), dann würde ich es von skoda prüfen lassen. Und die haben die Prüfung eingereicht und gesagt, es muss das Modul 5 (in der sich die Zelle 43 befindet) getauscht werden.


    Der aktuell angehängte Screenshot ist von mir. Es müssen nach einem Modultausch 3 vollladezylen (unter 10% auf 100% durchgeführt werden).

    Nach der ersten vollladung sah die Spannung auch so aus wie jetzt bei mir mit der dritten Ladung. Wenn die Spannung nach der vollladung so aussieht wie bei mir aktuell, kommt die Fehlermeldung „elektrosystem funktioniert nicht - Werkstatt suchen“.

    Ich fahre ihn heute und morgen runter und lade ihn zu Montag früh wieder auf. Ich tippe darauf, Montag muss ich wieder zu skoda.

    Vielleicht hätte ich mich doch einschalten sollen bei diesem ENYAQ, aber ich wollte nicht aufdringlich sein...schade das wir nicht erfahren, was der Grund war.

    Hatte nicht matze-pe Kontakt zu der ENYAQ Besitzerin?


    Ich werde jedenfalls mal bei Skoda anklopfen, ob die Lust haben den Fall mal aufzuarbeiten und zu zeigen, was nun ursächlich war. Der ENYAQ sollte ja nun wieder beim Händler und somit bei Skoda Deutschland sein.

    Ich wage aber zu bezweifeln, dass sie das machen wollen in einem Video. Ganz ungeschoren kommt Skoda da evtl. nicht davon.

    Ja ich habe Kontakt zu Verena.

    Skoda hat das Modul 9 getauscht, diese zeigte danach folgenden Abfall der Zellen an. Alle im Modul 9, siehe Anhang.

    Es wurden mehrere Ladehübe von unter 10% auf 100% vorgenommen, um die Zellen auszubalancieren. Der MEC stieg nur geringfügig von 51.000Wh auf 53.000Wh, teilweise lag die Spannungsdifferenz bei 70mV.

    Insgesamt ist sie mit dem getauschten Modul über 1500km gefahren.

    Als es nicht besser wurde, haben sie nachdem 1. Video der Autodocs eine geführte Funktion gestartet, die manuell die Zellen angleicht. Auch das half nichts, der Wagen blieb in der Werkstatt und man konnte in der App sehen, dass sie den Wagen über 2 Wochen permanent langsam geladen und entladen haben. Das entladen (so stellte es sich am Ende heraus) wurde mit Heizung auf HI und „Fenster / Türen auf“ durchgeführt. Der verbrauch lag über die 2 Wochen durchschnittlich bei 99kWh, ergo die Reichweitenanzeige war noch tiefer als vorher und nahm weiter ab.

    Kommuniziert wurde immer nur kurz mit ihr und das sie zusammen mit skoda weiter dran sind.


    Nach 2 Wochen, hat sie einen Anwalt eingeschaltet und am gleichen Tag wurde die rückabwicklung seitens des Autohauses bewilligt.

    Ein Ergebnis gab es nicht.


    Ich denke das AH hat ein Modul bekommen, dass auch defekt war. Nach den Zyklen mit der Heizung zum entladen, ist es m.E. ein Fehler wenn der Verbrauch so hoch geht, kann man sich nicht auf die Reichweitenanzeige verlassen.


    Sie freute sich nur, als der spuck zuende war.


    BTW: Auch mein getauschtes Modul 5 macht erneut Ärger und ich muss nächste Woche erneut (das 3. Mal) zu skoda.

    Ich mache jede Woche andauernd sinnvolle Ladeplanungen, die alle funktionieren. Ich gebe mein Ziel ein und der Enyaq sagt mir, wo und wann ich laden soll und plant dies sogar bei Bedarf um. Es gibt Punkte, die man verbessern kann. Das stimmt. Aber was möchtest Du denn besser haben? Was ist die Ursache, dass die Ladeplanung für Dich keinen Sinn ergibt?

    Die fehlende Berücksichtigung von der Topologie in der Planung. Wenn ich mit ca 30% eine bergige Autobahn überfahre und in ca 50km der nächste Ladestop ist, wird bei der bergauf fahrt umgerechnet das ich in 10km laden muss, weil ich es nicht schaffe. Fahre ich den Berg wieder runter, wird mein ursprünglicher Ladestop wieder eingeplant.

    Da viele private Fahrer nur bei bestimmten ladeanbieter laden (um hohe Roaming kosten zu vermeiden), muss man -zumindest mache ich das- die eingeplanten Ladestops manuell austauschen und die ladepunkte von meinen Anbieter anzufahren.

    Warum sollte man die Batterie an der Wallbox zur Abfahrtzeit auf 25 Grad aufheizen? Das würde doch wirklich nur Sinn machen, wenn man vor hat direkt von der Wallbox an einen Schnelllader zu fahren. Was man aber nicht braucht, wenn der Enyaq die Nacht über an der Wallbox hing.

    Zur Abfahrtszeit aufheizen, dass heißt der Ladevorgang beginnt z.B. nachts um 2 Uhr wenn man um 6 Uhr -wie angegeben- los fährt.

    Der Akku wird dann kurz vor 6 deinem Ziel SoC erreicht haben.


    Wenn der Akku um 6 Uhr warm ist und man gute 200km fährt, kühlt er ab. Ich meine aber nicht auf 0 grad. Er wird denke ich mal immer noch 15 grad haben und durch die Fahrt sich um weitere 5 grad aufwärmen.

    Dann kommt man am Schnelllader mit 20 grad an und das dürfte wesentlich besser sein, als mit 5 grad anzukommen.


    Das ist nur meine Theorie. Im Winter klappt es ja auch, wenn ich bei der 2. Schnellladung ankomme das der Akku von der 1. CCS Ladung noch warm genug ist.

    Warum den Effekt nicht auch per geplanter Abfahrtszeit anbieten?

    1. PreHeating im nächsten Winter einführen.

    -> das kann m.E. auch erstmal in einer Light Variante z.B. per Abfahrtszeit integriert werden:


    - Abfahrtszeit im Ladestandort, zusätzliche Auswahl:

    —> „Batterie zur Abfahrtszeit vorheizen“


    Somit kann jeder für sich im Winter entscheiden, ob er vor der Abfahrt zusätzliche Energie aus der Wallbox entnimmt um den Akku auf 25 grad zu erwärmen.


    2. Kartentopografie in der Navigation berücksichtigen

    3. bessere Filterung der Ladeanbieter in der Routenplanung.



    Ich finde das sind grundsätzliche Sachen die langsam geliefert werden sollten. Wenn ich mir das Holiday Update von Tesla angucke, wow nice - und wir kriegen einfache Sachen seit Jahren einfach nicht integriert. Ich weiß das skoda da nicht viel daran ändern kann, aber der Druck muss auf Cariad erhöht werden.

    @GiMichael Das freut mich zu hören!

    Ist die Fehlermeldung bei dir durch die balancing Fahrten weg?


    Ich denke ein gutes balancing ist von unter 10% auf 100% zuladen, dabei bis 80% mit 11kW und von 80-100% mit ca 2kW.

    Ab 80% findet das balancing statt, wenn das langsam stattfindet ist es genauer.


    Wie siehts du das?

    Bei 10% SoC BMS und 0A Belastung waren es 41,0088 mV und die Zellen 9 und 63.

    Die Zellen würde ich in der Zukunft mal im Auge behalten. Ich hatte bei meinem immer Zelle 43 als niedrigste Spannung, egal bei welchen SoC.


    Der Screenshot aus dem Beitrag #186 aus meinem Carscanner Dashboard stammt von dem Enyaq aus dem Auto-Docs Video. Verena hat jetzt vorgestern nach weiteren 3x Nachbesserungen von dem skoda Händler die rückabwicklung durch bekommen. Sie fährt jetzt ein Kia ev3.


    Ich habe meinen als ich bei skoda war prüfen lassen, und tatsächlich wurde das Modul mit der Zelle 43 bei mir letzte Woche getauscht.

    Muss jetzt 3 vollladezylen durchführen (10% auf 90%).