Beiträge von BaileyFox

    Exakt, einmal im Jahr wird es angepasst. Bisher nichts mit Quartalen, hatte ich aber irgendwo gelesen (irgendwo bei der Bundesnetzagentur habe ich gelesen, es muss immer für 12 Monate festgelegt werden). Da werden dann wird es nur im Sommerhalbjahr zur Mittagszeit günstig, so dass alle mit PV in die Röhre. Ist dann fast ein Abwehrangebot.


    Berücksichtigen würde ich geänderte Zeiten, wenn es soweit ist. Wichtig ist dann erstmal, dass man Mitte Dezember schaut, was der Netzbetreiber veröffentlicht hat. Falls nötig, muss man dann reagieren.

    Je nachdem, wer dein Netzbetreiber ist, kann es tatsächlich so sein, dass die "warmen" Quartale keine HT- und NT-Netzentgelte mit Modul 3 haben. Wenige Netzbetreiber bieten alle 4 Quartale an.

    Dass du ein iMSys hast, ist definitiv die Grundvoraussetzung, achte aber auch darauf, dass dein Lieferant die Ersparnis auch vernünftig abrechnet. Hier gibt es noch erhebliche Probleme im Datenaustausch und in den Abrechnungssystemen.


    Ich selbst ermittle Beruflich die Zeitfenster für die 14a-Vorgaben und berechne auch die Netzentgelte dafür gem. Vorgaben der Bundesnetzagentur. Im Regelfall lohnt sich das Angebot nur in den Quartalen 1 und 4 aus Netzsicht, da wir hier die höchsten Netzauslastung haben, was den Bezug angeht. Deshalb würde ich die auch immer wieder als Angebot an die Kunden mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen ausgeben. Weiter gibt es die Regel, dass mindestens in 2 Quartalen die beiden Zeitfenster angeboten werden müssen und auch, dass das HT-Fenster mindestens zwei Stunden betragen muss, wenn es ein NT-Fenster gibt. Außerdem müssen die Zeitvorgaben für alle Quartale synchron sein, auch wenn ich aus Netzlastsicht gern variieren würde, um die Spitzenlast "zu dämpfen", was zu niedrigeren Netzentgelten führen würde. Aber der Hebel der wenigen steuerbaren Verbrauchseinrichtungen und der Vorgaben ist noch so marginal, dass sich das ganze Thema nur für den Einzelnen lohnt, der ohnehin schon viel investiert hat in den Fortschritt. Gesamtvolkswirtschaftlich wird der Nutzen von Modul 3 noch sehr überschaubar bleiben und ab 2029 gibt es ohnehin wieder komplett neue Vorgaben für den Markt, die aktuell ausgehandelt werden, wie z.B. Beteiligung von Einspeisern an den Netzentgelten oder Netzentgelte für Speicher oder Wegfall der Berücksichtigung der Gleichzeitigkeit etc.


    Es wird also spannend, ob sich Modul 3 dann auch noch lohnen wird ;)

    Die Preisunterschiede hängen maßgeblich vom Netzbetreiber und der Beschaffung der Lieferanten ab. Aus der Ukrainekrise haben die Anbieter gelernt, dass sie nur auf Beschaffung und Vertrieb Preisgarantie geben und die restlichen Bestandteile, wie Netzentgelte, Umlagen und Steuern werden systemisch 1:1 durchgereicht bei der Abrechnung...

    Dass überall die Arbeitspreise gesunken sein müssten liegt auf der Hand, da die Bundesregierung ja die Übertragungsnetzbetreiber mit 6,5 Milliarden bezuschusst. Dadurch sind deren Netzentgelte um 40% gesunken. Davon profitiert dann auch der Rest der Netzbetreiber, da der Großteil des Stroms in den Spannungsebenen noch immer von oben nach unten fließt und die Kosten auch so gewälzt werden. So wird jede kWh je nach Region um 1-3 Cent entlastet... günstiger ist das System der Energieversorgung aber nicht geworden :(


    Viel Spannender sind bei den dynamischen Tarifen, wo Beschaffung an Börsenpreise gebunden sind, die unterschiedlichen Preise bei Nachbarorten... So kostet Tibber z.B. in meinem Arbeitsort konstant 10 ct/kWh mehr, als in meinem Wohnort, obwohl die Netzentgelte nur 3 Cent Unterschied haben. Die Umlagen und Steuern sind aber gleich... Warum schlagen sie dann aber auf der Beschaffung (nach Bördenpreis) konstant 7 Cent drauf?

    Hallo BaileyFox,


    laut dem Preisblatt von Westnetz gibt es "Modul 1 und 3 im Sinne der Festlegung BK6-22-300/BK8-22/010-A (gemeinsame Entnahme von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG und weiterem Letztverbrauch)"


    Ich verstehe es so, dass alles über einen Zähler geht. Die Netze hätten ja auch keinen Vorteil, wenn ich gedrosselt werde aber auf zwei Zählern messen würde...


    Die Theorie besagt, dass durch einer möglichen Steuerungstechnik nur die Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG gedimmt werden kann/darf, weshalb man einen eigenen Zähler bräuchte, um den dynamischen Verbrauch der Einrichtung auch richtig abrechnen zu können. Und es darf eigentlich auch nur der Verbrauch der bestimmten Einrichtung mit dynamischen Netzentgelt berechnet werden. Dafür wäre dann ein eigener Zähler notwendig...


    aber ich lese es auch so raus, dass Westnetz über einen Zähler dann den gesamten Haushalt mit einem dynamischen Netzentgelt abrechnen würde, wenn es nur einen Lastgang für den gesamten Haushalt gibt... das, was dann zu wenig von dem besagten Haushalt gezahlt werden würde, müssen dann alle anderen Kunden bezahlen. Meine Vermutung ist, dass es zu wenige Zähler gibt, um alle Haushalte mit 14a-Einrichtungen mit einem weiteren Zähler auszustatten...

    Das Thema dynamische Netzentgelte geht nur, wenn du einen separaten Zähler für die "steuerbare" Verbrauchseinrichtung hast. Denn nur so kann ein stundengenauer Verbrauchswert ermittelt und entsprechend abgerechnet werden. Bestenfalls hast du in Kombination mit der steuerbaren Anlage direkt einen dynamischen Tarif, dann kannst du hier durch Verschiebung des Verbrauchs Einsparungen rausholen...


    Da ich selbst die dynamischen Netzentgelte für 2025 für meinen Arbeitgeber ermittelt habe, habe ich natürlich einen netztechnischen Anreiz eingebaut, dass in den "dunklen" Monaten die Verbräuche in die Nacht verschoben werden, so die Idee. Der monetäre Anreiz wäre da. Damit der Kunde hiervon jedoch profitieren kann, muss er eine Vereinbarung nach §14a EnWG schließen und einen Anbieter wählen, der einen dynamischen Tarif anbietet... Dieser digitale Entwicklungsschritt wird seitens der Behörden forciert, leider hinkt die Umsetzung hier doch etwas hinterher, da zu viele Praxisfragen von den Gesetzgebern unbedacht bleiben.

    Ich hatte letzten Donnerstag meinen Initialtermin für 91GO. Wurde aber bereits am Mittwoch angerufen vom Freundlichen, dass das Update doch länger dauert, als von Skoda kommuniziert... also ähnliches, wie bei meinem Vorposter...

    Somit wurde mein Termin dann auf Montag morgen verschoben...

    Um 15:30 dann der Anruf, dass das Update doch länger dauert und ich das Auto heute nicht mehr abholen kann... Blöd war für den Freundlichen, dass ich ein Ersatz brauchte und er bereits alle Werkstattwagen vergeben hatte... da ich auf einen Ersatz pochte, gab er mir zähneknirschend mit einen Fabia-Vorführwagen als Ersatz... ich hätte auch einen der anderen Vorführwagen genommen :D

    Nun hat er um 10:30 angerufen, dass das Update abgeschlossen ist und wir wieder zurück tauschen können.


    Den Anzeigefehler in der App mit "Buchung erforderlich" trotzt laufender Lizenz hatte ich auch, aber das ist jetzt wieder weg. Scheint die Putzfrau den Stecker wieder umgeswitcht zu haben ;)

    Dass die Fixkosten gestiegen sind, liegt zum einen an den Netzentgelten. Die waren ja letztes Jahr mit 5,5 Mrd. von Bundesregierung bezuschusst. Diesen Zuschuss haben sie im Dezember zurücknehmen müssen, da sie ja Einsparungen vornehmen müssen. Deshalb mussten alle Netzbetreiber vor Weihnachten oder zwischen den Jahren, wie ich, noch einmal komplett neu rechnen. Wenn dann der Lieferant die Netzentgelte nicht auf Kosten der eigenen Marge "schlucken" will, muss er eine Preisanpassung Anfang Januar machen, die dann ab März erst wirksam wird. Schluckt er die 1-2 ct/kWh, die es im Schnitt in Deutschland sind, ist die Marge eben kleiner.

    Zum anderen sind die Fixkosten wegen der gestiegenen Offshore-Umlage gestiegen.

    Beide Bestandteile sind jeweils in den Kalkulationen der anderen Lieferanten auch enthalten.


    Dass die Fixkosten in Deutschland dann so krass unterschiedlich ausfallen liegt mit unter an der Verbrauchsdichte der jeweiligen Netzbetreiber und die Unterschiede sind schon echt erheblich. Dort, wo Platz für Erneuerbare ist, wohnen wenige Leute und wir wenig verbraucht. Die Kosten vor Ort sind dennoch da. Die werden auch durch die Behörden reguliert. Das ist für die Unternehmen mitunter ein harter Kampf, da sie auf die Kosten von 2021 budgetiert werden, seitdem aber alles viel teurer geworden ist. Und viele Kosten gab es 2021 wegen der Einschränkungen durch Corona-Lockdown nicht.


    Kurzum abschließend zu den Netzentgelten. Ja, die sind krass unterschiedlich in ganz Deutschland, aber viel Spielraum gibt es für die Netzbetreiber nicht, da es eine Regulierungsbehörde gibt. Da sind die Lieferanten in der Grundversorgung eher die "schwarzen" Systemschafe. Die dort veranschlagte ist jedoch für das Stadtwerke überlebenswichtig, da an allen anderen Stellen das Budget reguliert und gekürzt wird.


    Und Tibber benötigt diese Marge nicht. Zusätzlich beschafft eben auch tagesaktuell und nicht im voraus. Wer den Verbrauch auf 60% in die günstige Zeit legen kann, profitiert natürlich erheblich vom Ansatz von Tibber. Die anderen Lieferanten mit einem Fixpreis beschaffen Monate- und Quartale im voraus und der Fixpreis garantiert eben deren Überleben.

    Ich habe mir eben beschriebenes Modell als Vorführwagen beim 8) um die Ecke vor 4 Wochen gegönnt (siehe Profilbild)...
    Wenn der dann auch Sitzheizung hat, ist ein kalter Hintern im Winter kein Thema... ich kann das Auto und Lenkrad 30 Minuten bevor ich losrolle vorheizen lassen. Schon gibt es kein Leder-kalt-Problem im Winter...

    Zum Sommer kann ich nur meine Erfahrung vom Skoda Octavia RS, den 5 Jahre lang davor gefahren bin und vom Ford Fiesta, der auch 8 Jahre in unserem Besitz war, schildern...

    wenn man nicht direkt so parkt, dass die Sonne auf das Leder knallt, ist das Leder nicht heiß beim Einsteigen... Auch mit normal-kurzer Hose hatte ich auch nie Probleme mit dem Leder, dass die Haut oder so dran klebt und schwitzt...


    da wir kleine Kinder haben, die auch im Auto essen, steht hier für mich definitiv die einfachere Reinigung auf der pro-Leder-Liste...


    FAZIT: So nehmen, wie er da steht und an den anderen neuen Gimiks erfreuen, da das fahren viel Spaß macht:thumbup:

    Beim Freundlichen um die Ecke, habe ich einen Enyaq Coupe RS in Moonweiß stehen sehen und am 06.10. übernommen... War ein vollausgestatteter Vorführwagen aus 10/22.


    Ich habe im Februar als Dienstwagen einen Enyaq RS in Actric Silber vollausgestattet als Dienstwagen bestellt, aber wegen Arbeitgeberwechsel wird die Lieferung in 07/2024 mich wohl nie erreichen.