Beiträge von Jupp65

    Bei Kauf geht Preisanpassung wohl bis maximal 5% des Kaufpreises, ist es drüber, hat man ein kostenloses Rücktrittsrecht. Und das geht auch nur, wenn es so im Vertrag drinsteht. Kann sein, dass die Preisanpassungsklausel von Skoda, die in meinem Vertrag drinsteht, schwebend unwirksam ist. Weil zu allgemein gehalten.

    Wie das bei Leasing aussieht, weiß ich nicht, könnte aber analog dazu sein.

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    Trotzdem kann man als Kunde schon etwas mehr proaktive Kommunikation erwarten. Ich hatte ja eine UVP im März 22… ist ja durchaus ne Weile her und ich habe noch nie (!) einen Anruf oder eine Mail von meinem Händler bekommen, ohne dass ich nicht nachgefragt hätte.

    Klar, vielleicht ist das bei mir individuell bei dem Händler auch besonders, aber auch mein Händler selbst bekommt angeblich keine Infos wiederum von Skoda und ist ebenfalls ziemlich ratlos und frustriert.

    Geld bekommt er von mir ja nur, wenn er auch liefern kann… Für ihn kann das also auch nicht befriedigend sein…

    Ich habe mit meinem Händler vereinbart, dass er einmal im Quartal ne Wasserstandsmeldung abgibt. Oder sofort, wenn er sieht, dass sich was geändert hat.

    Immerhin hatte ich eine Woche nach Bestellung eine Einplanung für das laufende Jahr. KW 43, was immer das Wert ist.

    Der Bloch von AMS hat in einem Erklärvideo zu Sünden beim Wechsel auf Sommerreifen was speziell zu den Reifen von BEV berichtet.

    Da diese Fahrzeuge im Betrieb recht leise sind, würden die Hersteller die speziellen BEV-Reifenmodelle auch leiser designen als Reifen für ICE-Fahrzeuge.

    Zu den Maßnahmen gehört unter Anderem eine geringere Profiltiefe, da bei hohen Profiltiefen die einzelnen Gummiblöcke mehr schwingen als bei niedrigen Profiltiefen. Damit die Reifen trotzdem nicht so schnell die Verschleißgrenze erreichen, sind sie abriebfester.

    Nachdem, was ich gelesen und gesehen habe, verschärft das den Zielkonflikt zwischen Abriebfestigkeit und Nassbremsverhalten, da sich diese Eigenschaften konträr gegenüberstehen.

    Muss man halt verstärkt drauf achten, wer hier einen Kompromiss hinbekommt, der einem persönlich am besten gefällt.

    Natürlich ist die Fahrweise auch ausschlaggebend. .... Natürlich kann ich auch so Gas geben dass der Reifen dann 30.000 km hält. Dann brauch ich da vorne aber keine 240 PS Mehr unter der Haube, weil dann auch 60 PS reichen ;) ...

    Also doch der Fahrstil. ;)

    Zwischen Schwarz und Weiß gibt es noch viele schöne Farben. Meine Kiste hat etwa 138 PS an der Vorderachse, und damit kommt man auch sehr zügig voran. In den Zeiten, in denen die Autos 60 PS hatten, waren sie noch um Einiges leichter als heute. Und waren entsprechend erheblich weniger sicher. Das will keiner mehr haben.

    Meine Vorderradbremsen habe ich bei etwa 120.000 km gewechselt, wegen Tragbild. Hinten sind sie noch original bei über 150.000 km. Anderes Material, das weniger gammelt. Beim Prius 2 war das noch schlecht, da musste ich bei 120.000 km alle Bremsen wechseln. Wegen Tragbild.

    Es ist ganz einfach so, dass der Fahrstil einen sehr großen Einfluss hat. Beschleunigung, gerade beim Anfahren, starkes Bremsen, hohe Kurvengeschwindigkeiten, das alles hat massiv Einfluss. Die Eigenheiten des Fahrzeugs kommen dann noch oben drauf.


    Als ich noch "sportlicher" fuhr, brauchte ich auch alle 35.000 km neue Reifen.

    Auf den letzten beiden Fahrzeugen mit Fahrleistungen von über 150.000 km war es dann ein Satz alle 60.000 km. Weil man Toyota-Hybride gemütlicher fährt, wenn man sich auf das Konzept einlässt. Was ich getan habe. Besonders leicht sind die auch nicht, natürlich nicht so schwer wie ein BEV, aber eben auch keine Leichtgewichte.