Dass Opel mittlerweile im gleichen Konzern wie Peugeot ist, ist bei Dir angekommen? Da war Dein Zaffi lange gebaut. Opel wird es so gehen wie Nissan, als sie mit Renault zusammengingen. Da ging auch die Qualität und Zuverlässigkeit erst mal kräftig in den Keller, weil man sich die gleichen Zulieferer und Teile der Technik teilte. Sonst macht ein Zusammengehen ja keinen Sinn.
Ich hatte einen Opel, einen E-Kadett von 1990, wenn ich recht erinnere. Habe ich nach fünf Jahren und etwa 35.000 km wieder verkauft. Erster Rostansatz am Übergang Schweller-Kotflügel vorne zu erkennen. Das wollte ich mir als Dauerbaustelle nicht antun.
In der Zeit, als ich die Verhandlungen, ihn für ein anderes Fahrzeug in Zahlung zu geben, bereits abgeschlossen waren, verreckte dann noch schnell das Motorsteuergerät. 600 DM weg. Sicher Pech. Von den Drehschwingungen im Lenker zwischen 90 und 110 km/h gar nicht zu reden, die Opel nicht wegbekam. War aber nicht so schlimm, dass ich Aussicht gehabt hätte, das Fahrzeug zurückgeben zu können.
Sei froh mit Deinem Zaffi, dass alles gut läuft. Aus Einzelfällen kann man nicht auf die Masse schließen. Bei Peugeot lehne ich mich nur so weit aus dem Fenster, weil ich selber zahlreiche Fälle kenne und auch die Pannenstatistik des ADAC mir da Recht gibt. Die aber die vielen kleinen Defekte, die einen täglich nerven können, gar nicht erfasst. Etwa die defekte Hydraulikpumpe am für das Cabriodach am Peugeot einer Freundin. Bei einem jungen Gebrauchten.
Aber das wird hier etwas zu OT. Wir sollten das lassen und uns vielleicht darauf einigen, dass ziemlich viele Hersteller Probleme mit der Zuverlässigkeit und Qualität im Allgemeinen und mit der neuen Technik der Elektromobilität im Besonderen hatten und haben. Und dass es Ausreißer in Richtung besonders gut und besonders schlecht bei jedem Hersteller geben kann.