Beiträge von Jupp65

    Kommt halt drauf an, wie genau die Kartendaten sind und wie Umwelteinflüsse erfasst und berücksichtigt werden können.

    Wenn in der Karte der Kurvenradius und die Winkel der Ausfahrten enthalten sind, lässt sich für trockene Straße zu nicht frostigen Temperaturen eine sichere, aber zügige Geschwindigkeit berechnen. Auch bei verschiedenen Ausfahrten, wenn denn ein Ziel programmiert ist.

    Und ob es regnet oder wegen tiefer Temperaturen eher schneit und eisglatt ist, kann der Eny über diverse Sensoren, die alle verbaut sind, herausfinden und mit einrechnen.

    Zu langsam lasse ich mir gefallen, zu schnell geht aber gar nicht.

    Es wird wohl am persönlichen Umfeld und Fahrprofil liegen, wie nützlich TA und Kollegen für einen selber sind.

    Wichtig wird es werden, die Grenzen zu erkennen und Überschreitungen zu vermeiden bzw. rechtzeitig abzufangen.

    Wie ich schrub, zur Not fährt man selber.

    Gleiches gilt für mich. Für mich ist aber der limitierende Faktor die Gewährleistung auf die Batterie (8 Jahre, 160000 km).

    Diese Art der Gewährleistung habe ich jetzt zweimal bei Toyota Hybriden gehabt und nicht einmal gebraucht. Daher mache ich mir über die Batterie die wenigsten Sorgen.

    Der Polo meiner Frau hatte nach fast 20 Jahren keinen Rost an den originalen Teilen und der Motor lief noch 1a. Dafür machten etliche Gadgets Probleme, wie die Klimaautomatik, die Fensterheber und Türverriegelung hinten. Gehen musste er aber schließlich nur, weil wir keine 3 Autos haben wollen.

    Der Golf Plus meiner Schwiegereltern dagegen hat es unter Anderem wegen Rostproblemen am Schweller nur gerade so noch mal über den TÜV geschafft. Da musste einiges gemacht werden. In 2 Jahren wird es wohl unwirtschaftlich sein, ihn noch mal TÜV-fertig zu machen. Da Schwiegerpaps spätestens dann aufhören will, selber zu fahren, braucht ihn dann auch Niemand mehr.

    Da sehe ich also viel eher die limitierenden Faktoren für die Haltedauer des Eny. So zuverlässig und robust wie meine beiden Toyotas wird er leider nicht sein. Kommt dann halt drauf an, wie aufwändig die Instandhaltungen werden. Steuergeräte können teuer sein.

    Rostanfälligkeit wäre in jedem Fall ein zu früher Exitus, da es kein Ende nimmt, wenn es erst mal begonnen hat. Leidvolle Erfahrungen mit Opel, Peugeot, Mazda.

    Wenn man alle 3 bis 5 Jahre ein neues Auto will, sind Modelljahr und Wertverlust ein Thema.

    Wer wie ich die Kiste wenigstens 10 Jahre, lieber länger, fahren will, für den spielt das Modelljahr für den Wiederverkaufswert keine Rolle.

    Letzteres ist nicht nur kostengünstiger insgesamt, sondern auch nachhaltiger.


    Verstehen kann ich allerdings bei den Bestellern oberhalb des iV60, dass ihnen interessante Neuerungen entgehen, wenn ihr Auto kurz vor MJ-Wechsel gebaut wird.

    Es ist aber fast immer und überall so, dass man mit etwas mehr Warten vielleicht etwas Besseres bekommen könnte. Nur, dann wartet man immer und hat nie was.

    Die Analogie trifft hier aber nicht richtig zu, weil diejenigen, die schon lange auf die Auslieferung ihrer Bestellung warten, sich das Warten ja nicht freiwillig angetan haben. Da wäre eine Belohnung am Ende nicht schlecht gewesen.

    Wäre, hätte, ......

    ...

    Was mir noch aufgefallen ist, ist die "Feinstaubplakette" - diese wurde mit Nein angekreuzt - obwohl man ja dort direkt vom MA eine bekommt, kostet 5€ glaub ich. Desweiteren ist keine Bevollmächtigter ausgefüllt und auch kein E-Kennzeichen. Was auch skurril ist, ist die Angabe der Bankverbindung für die Kfz-Steuer :huh: :?: - wozu? E-Autos sind doch befreit?

    ...

    Die Feinstaubplakette unbedingt mit ja ankreuzen. Die braucht man in vielen Innenstädten, und E-Fahrzeuge sind nicht davon befreit.

    Ebenso das E-Kennzeichen. Ohne dieses darf man oft auf speziellen E-Parkplätzen und sogar an vielen Ladesäulen mit entsprechender Beschilderung nicht parken oder laden.

    Und zur KFZ-Steuer wurde schon alles geschrieben. Zoll und Zulassungsstelle haben einfach keinen Bock mehr, säumigen Zahlern hinterherzulaufen und ggf. wegen Existenzminimum die Steuer nicht mal pfänden zu können.