Beiträge von Jupp65

    Es gibt mehr als eine App und nicht in jeder kann man Geld zurückkriegen, wenn man kürzer steht als gedacht.

    Ich nutze eine App, bei der man den Parkvorgang lediglich startet und beendet, ohne zuvor eine Aufenthaltszeit angeben zu müssen. Das funktioniert minutengenau, wird aber nicht in allen Gemeinden akzeptiert. Yellow Brick.

    Man darf nur nicht vergessen, den Parkvorgang zu beenden, wenn man wieder am Auto ist. Da kann man sich aber warnen lassen nach einer einstellbaren Zeit.

    Trotzdem ab zum RA. Die gegnerische Versicherung hat eine eigene Rechtsabteilung, die auch und immer dafür da ist, die berechtigten Ansprüche Geschädigter zu drücken, so weit es geht. Ein eigener RA schafft nur Waffengleichheit gegenüber der Versicherung und ist kein Affront gegenüber dem geständigen Unfallgegner.

    Daher unverschuldeter Unfall-> immer sofort eigenen RA einschalten.

    Bemüht man den RA erst, wenn es Probleme gibt, geht der Streitwert nur noch über strittige Beträge. Da verdient der RA weniger dran, hat aber die gleiche Arbeit. Daher ist es schwierig, für Restbeträge einen RA zu finden, der das noch übernimmt. Von daher von Anfang an RA einschalten und alles über ihn laufen lassen. Der stellt auch Ansprüche in Rechnung, von denen man selber gar nicht weiß, dass man sie hat. Und zahlen tut den die gegnerische Versicherung, also kein Kostenrisiko auf der eigenen Seite.

    Ein Fachanwalt für Verkehrsrecht sollte es aber sein.

    Wie Du schreibst, das ist dumm.

    Die Wenigsten laufen blauäugig ins Autohaus und verlassen es statt mit einem ICE mit einen BEV. Der Kauf eines BEV ist eine bewusste Entscheidung, und man macht sich seine Gedanken vorher. Dass man den Musterverbräuchen der Hersteller nicht blind vertrauen darf weiß man schon aus eigenen Erfahrungen mit den ICE. Dass es einen deutlichen Unterschied zwischen Winter- und Sommerverbrauch bei BEV gibt ist überall zu lesen. Da muss man kein Detektiv sein, um darüber zu stolpern. Cold gate als Stichwort, um nur eines zu nennen.


    Und sicher bietet einen größere Batterie mehr Reichweite. Für einen größeren Aufwand an Ressourcen, Fahrzeuggewicht und auch höhere Anschaffungskosten. Wenn es nur darum geht, im Winter weiter zu kommen, kann es aber sehr kostengünstig schon helfen, auf der BAB nur noch 110 statt 130 zu fahren. Muss jeder für sich ausmachen. Grundsätzlich die größte angebotene Batterievariante zu wählen kann man machen, muss man aber nicht.

    Man muss sich halt vorher überlegen, wie man das Auto nutzen will.

    Fährt man häufig Langstrecke und will möglichst wenig Pausen machen, ist die große Batterie vorteilhaft.

    Macht man das nicht oder sind einem Zwischenstops mit 30+ Minuten Dauer nicht zuwieder, reicht die kleinere völlig aus. Mit der Größeren würde man nur unnötig ungenutzte Ressourcen spazieren fahren. Genau deswegen habe ich den 60er genommen und somit keinen "Fehler" gemacht.


    Dass einige BEV-Neulinge erstaunt sind über den Rückgang der angezeigten Reichweite im Winter ist nicht ungewöhnlich. Die melden sich auch erstaunt/besorgt, wenn sie die große Batterie genommen haben und das gleiche Verhalten, nur mit etwas größeren Zahlen, beobachten müssen.