Hallo zusammen,
nach einiger Zeit des Mitlesens, Freuens (z.B. über Bilder von ausgelieferten Schmuckstückchen), Wunderns und Lernens (vielen Dank an die Beitragenden) habe ich mal versucht, einen Überblick über die Abläufe und Fachtermini rund um die Bestellung zu bekommen (ist vielleicht auch was Hilfreiches für so manchen Neuling hier wie mich) - und würde mich über Korrekturen und/oder Ergänzungen freuen .
- Die Autohäuser in Deutschland haben ein System für Bestellungen, das sich "Nardin" nennt
- Bestellt man einen Enyaq gibt das AH die Bestellung an Skoda Deutschland weiter, die wiederum an Skoda Tschechien
- jetzt kann man auch hier im Forum "seine" Bestellung dank der Hilfe von Oberleinsiedler und Selenium einpflegen und ergänzt somit die Statistik für einen besseren Gesamtüberblick für alle.
- Ein Händler (jeder) hat eine max. Bestellmenge je Quartal zur Verfügung (Quote). Nimmt der Händler Bestellungen über diese Quartalsquote hinaus an, wird erst mit der nächsten (freien) Quote die Bestellung losgetreten, sprich im System eingepflegt
- Das konkrete Bestelldatum laut System ist dann auch in Nardin ersichtlich (auch, ob eine Quote frei war oder nicht?)
- das AH bestätigt dem Kunden den Auftrag mit einer Auftragsbestätigung (oder kommt hier noch eine von Skoda selbst?). Hier ist eine Auftragsnummer drauf (ist das dann die Kommissionsnummer? Oder gibt es letztere nur im System?).
- Im Hintergrund bestätigt vermutlich Skoda Tschechien den Auftrag an Skoda Deutschland, diese dann an den Händler, oder?
- das AH teilt mit Auftragsbestätigung einen unverbindlichen Liefertermin mit - mehrfache Nachfragen beim AH führen u.U. zu unterschiedlichen Aussagen
- Im System Nardin erkennt das Autohaus, ob ein Zeitraum für die Produktion vorgesehen ist (ist das bei allen Bestellungen so?) - ist das dann die "Einplanung"?
- irgendwann (wielange im Voraus ist nicht klar) steht dann in Nardin das ZP8-Datum, also das Datum, zu dem die Produktion des Wagens erfolgt (oder abgeschlossen ist?)
- dieses Datum kann sich auch immer mal wieder verändern: nach hinten springen, nach vorne springen oder ganz rausfliegen
- ab einem gewissen Zeitpunkt vor der Produktion (kann man sagen, wie lange genau?) befindet sich das Fahrzeug dann im "Produktionstrichter" - keine Änderungen an der Konfiguration (was auch davor ohnehin nicht ratsam ist wegen neuen Preisen und neu beginnender Wartezeit) mehr möglich (also alle Teile für genau das Fahrzeug sind fest eingeplant und auch die Montage ist fest).
- Wenn Teile fehlen, die nachträglich eingebaut werden können ohne den Produktionsprozess insgesamt zu stören, kommt der Wagen nach der Montage ins "Banking" - sobald das fehlende Teil da ist, wird dies nachträglich eingebaut
- Das fertige Fahrzeug begibt sich auf die Reise zum Autohaus - das dauert ca. 2-4 Wochen.
Bezüglich der Kommunikation ist mir dann aufgefallen:
- Während der Wartezeit sind manche AH sehr kundenorientiert und sorgen für absolute Transparenz (z.B. auch durch Reinschauen-Lassen ins Nardin und Erklären der unterschiedlichen Einträge), andere halten sich eher bedeckt (keine Auskunft, auch nicht auf E-Mail).
- Man kann eine mail an Skoda direkt verfassen (am besten wohl in Englisch, oder?): an Olga oder Diana (leider hab ich deren mail-Adressen nicht
) und erhält dann von dort eine Antwort.
- Die Antwort kann von belanglos bis hin zu konkreten Daten alles beinhalten
- Manchem Eintrag hatte ich entnommen, dass häufigeres Nachfragen beim AH zu einer bevorzugten Priorisierung führen kann - ist dem so?
- Nach Verstreichen des ULT kann man das AH in Verzug setzen und hoffen, dass das die Produktion beschleunigt (durch Aktion des AH bei Skoda)? oder dass man evtl. Ersatzmobilität bekommt (oder auch kostenlos stornieren kann - was nach der langen Wartezeit echt bitter wäre).
Hab ich das so richtig verstanden oder an der einen oder anderen Stelle einen Denk-/Verständnisfehler drin.
Sorry, falls es den Ablauf so schonmal aufgeschrieben gab - habs leider nicht gefunden.
Und: sorry für den langen Text ... ![]()