Kannst Du da ein paar mehr Details dazu schreiben?
Mein Smart Home ist komplett Loxone gesteuert. Ich messe sowohl permanent den Gesamtverbrauch, den der primären Verbrauchern (Wärmepumpe, Herd, Fussbodenheizung usw.) und dann wird errechnet, ob die Wallbox freigegeben werden kann zum Laden. Der Überschuss an Erzeugung wird dann die WB gegeben. Wobei ich noch einen 12kWh Speicher im Haus habe, der dient ab 20% SoC als Pufferspeicher für das Laden, gerade wenn der Überschuss um die 4KW schwankt. Dadurch wird der Ladevorgang nicht immer unterbrochen. Nur wenn eine Zeit von ca. 30min der Überschuss kleiner 4kW ist, dann wird das Laden unterbrochen.
Dazu kommt natürlich, das auch die Wärmepumpe über einen Schichtspeicher von 1000l verfügt und ich auch Solarthermie habe. Und ist genügend Überschuss da, dann wird auch die WP genutzt um dem Speicher hochzuheizen. Vorausgesetzt - und auch das wird gemessen - das wenig Solarthermie kommt und auch der Wettervorcast sagt, das nicht mit Sonne zu rechnen ist.
Zusätzlich zum Smart Home habe ich auf einen RasPi eine KI unter Python selbst entwickelt, die das ganze dynamisch überwacht und an die Gewohnheiten anpasst. die misst zum Beispiel an jedem Heizkörper Vor- und Rücklauftemperatur, schaut nach den Vorgaben, Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit usw.. Das geht alles in die Daten zum "Wohlfühlklima" ein - bei heringsmöglichem Energieeinsatz. Dabei werden auch die Aufheiz- und Abkühlkurven der einzelnen Räumen individuell so optimiert / gesteuert, das ein Überschwingen oder zu langsames Aufheizen verhindert wird. Das geht immer Besser, ab und an muss ich noch nachjustieren.
Ziel: Die vorhandene Energie am effizientesten einsetzen und möglichst viel selbst verbrauchen. An so was wie der Waschmaschine ist ein Schalter angebracht (da diese noch alt und nicht vernetzt ist), Der hat eine grüne Lampe an, wenn es sich lohnt die Maschine anzuwerfen.
Fazit: Ist - wie jetzt im Mai - genügend Sonne vorhanden, komme ich auf einen Autarkiegrad von 98%. Die 2% sind kurzzeitige Bezüge welche nicht ausgeglichen werden können und die Tatsache, das der Anbieter "Sonnen" immer ca. 30W aus dem Netz bezieht. Das kann ich dem Ding auch nicht abgewöhnen. Klar, das ist auf das Jahr nicht haltbar, da sind es zwischen 50 und 65% in den letzten Jahren gewesen, wobei da 30.000km BEV schon mit eingepreist sind. Für das Haus allein wäre der Status besser.