Beiträge von Monyaq

    Monyaq

    Für ein älteres Haus mit Heizkörpern? Warmwasser auch über WP?


    Wir brauchen für 133 m² ca. 3.500 kWh, Warmwasser inklusive.

    Yep, Baujahr 1978, freistehendes EFH, in 2015 entkernt, neue Fenster und Türen, Geschossdecke gedämmt, aber keine Fassaden gedämmt. Heizkörper gewechselt, Lüftung manuell, keine Lüftungsanlage, Dafür sehr viel Zeit in die Auslegung der WP und Entwicklung einer genauen Steuerung der Wp /Heizung und hydraulischen Abgleich gesteckt. WW macht im Sommer eine Solarthermieanlage, sonst auch die WP. Der CoP wäre sogar noch höher, wenn ich WW damit machen würde. Wp ist in der Regel von März bis September tot.

    Bin mit der Solarfocus sehr zufrieden. Die beste WP die ich je verbaut habe. Sehr leise, sehr effizient. und geht bis -22 Grad.

    Wo liegt denn Dein CoP?

    Wärmemengenzähler? Meine Altherma 3HT zeigt mir, wieviel Strom sie gezogen hat und wieviel Heizenergie sie erzeugt hat. Schätze mal, das wird gemeint sein. Ich habe jedoch bisher keine wirkliche Ahnung, was da wie richtig angezeigt wird.

    In den letzten Jahren sind bei mir im Haus immer so um die 2000 - 2300 l Heizöl aus dem Tank gesaugt worden. Anhand dieser Menge hat der Heizungsbauer auch die 10-kW-LWWP errechnet. Fand ich ohne exakte Heizlastberechnung schon etwas sehr oberflächlich, aber laut deren Referenzen haben die alleine von der Daikin Altherma 3 schon sehr viele verbaut.

    Trotzdem bin ich etwas erschrocken, dass mir die Pumpe für November rund 550 kWh Stromverbrauch alleine für's Heizen angibt. Das wären ja für einen durchschnittlichen Winter (wohlbemerkt NUR der Winter, nicht das ganze Jahr!) dann gut und gerne mal 4500 - 5000 kWh oder sogar noch mehr und somit teurer als mein Brötje Brennwertkessel mit Blaubrenner voher.

    Gut - ich fummele noch an der optimalen Heizkurve. Aktuell z.B. sind draußen -4° und ich habe eine Vorlauftemperatur von 44°. Das reicht z.B. im Wohnzimmer für ca. 20 - 20,5°. Ich glaube, ich komme nicht umhin, noch ein paar Heizkörper zu vergrößern.

    FoG Wärmemengenzähler braucht es, wenn eine zentrale Heizungsanlage mehrere Wohnungseigentümer versorgen. Das muss ja abgerechnet werden. Die Dinger messen Volumenstrom und Vor-Rücklauftemperatur zu jeweiligen Wohnung.

    Und klar, meine Wärmepumpen teilen mir auch mit, wieviel elektrische und thermische Energie diese benötigen. Auch die aktuelle und langfristige Jahresarbeitszahl. Wo liegt die denn bei Dir? Bei aktuell -13 Grad sieht das bei mir gerade wie folgt aus, im Jahresdurchschnitt komme ich auf einen CoP von 3,6 , seit die Anlage installiert ist. Habe nur normale Heizkörper. Brauche für 125qm WFL etwa 4.500 kWh Strom pro Jahr, vorher knapp 20.000 kWh Gas (Brennwert)


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    Monyaq

    Sicherlich ist der Aufwand etwas größer als nur einen Heizkessel zu tauschen.

    Wenn aber die Installationskosten die Materialkosten um bis zum 3-fachen übersteigen, hat das für mich einen üblen Beigeschmack.

    Ja, bin ich bei Dir. Aktuell sind 50% Preisunterschied keine Seltenheit. Mal ein positives Beispiel: Gerade an der Bestellung einer WP für meinen Neffen, Buderus Logatherm, mit Speicher, Frischwasserstation, allen Fundament- und Anschlussarbeiten, Die Brocken kosten knapp 14.000 EUR Brutto, gesamt alles 22.000EUR Brutto vor Förderung. Das passt. Ein negatives Beispiel habe ich für ein 6-Familien Haus. Brennwert Kessel + Wp als Bivalente Anlage, mit Übergabestationen und allem drum und dran. Ein Anbieter will 70.000 der, andere 150.000 EUR.... Ähem???

    Habe ja in den letzten 3 Häusern wo ich gewohnt habe schon 3 WP's verbaut, und viele bei der Umstellung unterstützt. Ganz so einfach ist das mit den WP's nicht. Denn ein Kessel hat eine Leistung, meist mehr als benötigt, und nur bei den Brennwertkesseln kommt es auf die Rücklauftemperatur wg. der Kondensation und Brennwertnutzung an. Eine WP ist nur dann effizient, wenn sie auf den Punkt definiert / berechnet wurde! Sonst wird es sicherlich warm - vorausgesetzt sie hat die passende Leistung, aber durch den hohen Stromverbrauch schnell teuer. Außerdem steht eine LWP meist draußen, oder braucht drinnen die Platz und große Luftschächte. Das heißt: Fundament, Anschlüsse, innen- und Außeneinheit, Einstellungsarbeiten, Elektroanschlüsse usw. Hängt sehr von den örtlichen Gegebenheiten ab. Ein Gas oder Ölkessel wird einfach hingestellt, Strom, Gas und Heizungsrohre dran, dann hat der eine einfache Kennlinie der Vorlauftemperatur in der Abhängigkeit von der Außentemperatur. Eine WP ist da wesentlich komplexer, da ja Effizienz / Einsparung gewollt ist.

    Davon abgesehen das unsere Bunte Regierung gerade die Wirtschaftlichkeit von WP über die Energiebremsen ausgebremst hat. Das Verhältnis von Strom- zu Gaspreis liegt bei dem eines guten CoP . das heißt, man hat die gleichen Kosten wie vorher, aber den Anschaffungspreis dazu. Dazu kommt: Wer jetzt bestellt hat und im Frühjahr installiert, hat doppelt verloren. Denn die Bremse greift dann nur für 80% des Vorjahres-Stromverbrauches! Und da der meist doppelt so hoch wird, wird, muss der WP-Strom dann - soweit er bezogen wird - zum vollen Preis bezahlt werden. Das man das aufrechnen kann ist mir bisher nicht bekannt.


    Zur Info über WP's kann diese Seite hier empfehlen: https://www.bonotos.com Da gibt es auch eine top-Vergleichstabelle der WP's und der Typ macht super Videos auf YouTube! Einfach mal reinschauen.

    ... Das Bild ist übrigens sehr interessant und ich frage mich gerade warum ausgerechnet unten Eiskristalle sind. Von irgendwoher muss da etwas erhöhte Luftfeuchtigkeit kommen, denn die ist ja aktuell sehr gering.

    Habe auch 3-Fach Verglasung überall, aber noch nie Eiskristalle gehabt. Und aktuell jeden Tag unter -10 Grad. In der Regel ist ja die Umgebung kühler als die Fenster / Glas. Ob da von irgendwoher unterhalb des Fensters Luft mit höherer Luftfeuchte kommt? Wäre eine Möglichkeit.


    Aber ich glaube jetzt sind wir langsam völlig OT.

    Wenn ich Dich richtig verstehe, dann liest sich das für mich, als ob Du Dich auf die Luftfeuchtigkeit der Innenluft beziehst. Damit hat es nichts zu tun.


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    Nein, Innenluft und Luftfeuchtigkeit ist natürlich für den Tauwasserausfall an der Innenseite zuständig, die Außenluft und deren Luftfeuchtigkeit für das Kondensat außen. Der Wasserdampfdiffussion durch die Wand - sofern keine Dampfsperre eingebaut ist - kommt zwar dazu, aber das betrifft natürlich nur die Wände und nicht das Glas. Die die sind zu 100% Diffussionsdicht.

    In Frankreich wird auch Ionity nach Zeit abgerechnet. Mit dem Effekt, dass die Ladung von 10 auf 80 % 20 Cent /kWh gekostet hat, von 10 auf 100 % jedoch 40 Cent. Effektive Erziehung zum Laden bis 80 %. Wenn nur nicht die Ionitys zwischen Reims und Paris so dünn gesät gewesen wären...

    Das Gute dabei ist: Die Leute stehen nicht so lange an den Ladesäulen rum! Wenn ich hier sehe wir lange diese komischen Hybride an der Säule stehen und diese blockieren könnte ich K.... Dabei sind die meist Ratz-Fatz wieder voll.

    Die Grenzfläche definiere ich in dem Fall als den Bereich, in dem durch das Glas die kalte Außenluft von der warmen Innenluft getrennt wird, daher auch die Aussage "kondensiert aber immer an der wärmeren Seite der Grenzfläche".

    Und bloß gut, dass es beim Bier außen kondensiert, sonst wird's Dünnbier 😄.

    Guten Morgen, dann mache ich mal den Klugscheisser am frühen morgen :) Wenn man ich mal eine Wand oder Fenster anschaut und das ganze gemäß Gebäudeenergietechnik betrachtet dann ist folgendes definiert:


    1. Innenluft bzw. Innenraum. Das ist eine stoffliche Größe und damit dreidimensional.

    2. Den Übergang von Innenluft zu Wand oder Innenseite Fenster. Wird auch als Rsi bezeichnet (Wärmewiderstand Innenfläche) und somit Grenzfläche 1. Wie der Begriff schon sagt: Fläche und damit eindimensional

    3. Wand oder Glas mit seinen Wäremwiederstandswerten

    4. Übergang von Wand oder Glas zur Außenfläche, analog 2) hier dann Rse

    5. Die Außenluft, wieder wie 1)


    Kondensieren tut Wasser - wenn man es sehr genau nimmt, aber nicht an den Grenzflächen sondern an der Wand bzw. Glas. Die Grenzfläche ist ja wärmer als die Wand. Das ist aber eher eine Definitionsfrage und im Real Life nicht relevant.

    Im übrigen kann es schon sein das es bei hochgedämmten Fenstern an der Außenfläche kondensiert, denn die kann dann kälter sein als die umgebenden Wände, weil die ja mehr Wärme durchlassen. Und dann gibt es Eiskristalle draußen !