Beiträge von bljack

    Die Problematik mit den EnBW-DC-Ladegeräten ist ganz einfach – sie befinden sich meist außerhalb von Autobahnen. Das bedeutet, dass man zu einem Einkaufszentrum fahren muss, um dort zu laden. [...]

    Kann ich für meine Fahrten aus dem Großraum Stuttgart zum Bodensee, ins Ruhrgebiet, in den Großraum Hannover, nach Ostfriesland und nach Dresden nur teilweise bestätigen; ja, da gibt es natürlich auch welche weiter ab der Autobahn, aber man findet idR eigentlich immer auch welche nah an der Autobahn (Rastplätze oder Autohöfe) und die finde ich auch nachts jetzt zumutbar ;)
    Aber wie immer: persönliche Ansicht, persönliche Situation und damit kommt bei anderen Bedingungen ggf. ein anderes Ergebnis raus :S

    Wenn ich in einem Monat Vertragslaufzeit nur DC lade und in Deutschland unterwegs bin, wo es EnBW Schnelllader gibt, dann ist das nicht unattraktiver als Ionity Passport Power und günstiger als der Skoda Powerpass. Wie es mit DC Ladepunkten EnBW vs. Ionity aussieht, hab ich gerade nicht auf dem Schirm; aus dem Bauch raus: für Langstrecke beides innerhalb Deutschlands entlang der Autobahnen vollkommen ausreichend mit dem Bonus für EnBW, dass auch mal welche in einer Stadt beim Bauhaus stehen könnten.


    Wenn ich natürlich auf AC Laden abseits der eigenen Wallbox angewiesen bin, dann ist das eher nix. Muss man im Einzelfall einfach kurz ausrechnen, wenn man das möchte ;)

    [...]

    Mal schauen wie das Ganze dann ab Juni aussieht. Hat EnBW mittlerweile mal eine Liste veröffentlicht oder sieht man es schon in der App wie sich die Preise ab Juni entwickeln mit ihrem "flexiblen" Modell?

    Liste kenne ich keine, aber in der App ist inzwischen ein Slider bei den Filtern vorhanden, mit dem man nach seiner Schmerzgrenze bei Fremdanbietern filtern kann; wenn man in der App einen Ladepunkt auswählt, sieht man auch schon die Preise, die dort aufgerufen werden.

    Ich sehe da bei EnBW aktuell nicht mehr so viel Vorteile wie früher; durch die tlw. hohen Preise bei anderen Ladesäulen "schrumpft" das günstig nutzbare Netz halt stark zusammen, wenn man außerhalb Deutschlands unterwegs ist.

    Noch ein kleiner Hinweis, da ich seit Montag damit zu kämpfen hatte:


    wenn man eine Hausnummer mit / drin hat (z.B. 3/2 statt 3b; fragt mich nicht, warum man das hier in der Gegend tlw. so macht), dann klappt es mit dem Passport-Tarif nicht, weil die App einen Fehler meldet, obwohl die Kreditkarten- bzw. Bank-App im gleichen Moment eine erfolgreiche Abbuchung von 0,00€ von Ionity meldet.


    Fehlerlösung und dem Fall: Hausnummer von 3/2 auf 3 ändern, schon klappt es.


    (Das man bei den Zahlungsmitteln die Vorautorisierung erneut bestätigen kann, auch wenn es schon geklappt hat, ist bei mir auch so. Scheint so gewollt zu sein, warum auch immer, wenn ich die KK nicht ändere...)

    Und wenn kein Hybridwechselrichter verbaut ist, dann kommt noch ein Batteriewechselrichter dazu. Je nach Leistung so ab 1200€.

    Was aber nur für den Fall "Speichernachrüstung" relevant wäre, bei Neuinstallation einer gesamten Anlage käme nur der Aufpreis von "nicht hybrid" auf "hybrid" dazu.

    Aber ja: da kommen noch ein paar Kosten drum herum dazu und das ist je nach Situation wieder sehr unterschiedlich und muss für die TCO natürlich mit betrachtet werden.

    Es gibt keine Berechnung, die eine wirtschaftlich sinnvolle, amortisierende Anschaffung eines Speichers belegen.

    Die Aussage halte ich bestenfalls für sehr gewagt und tendenziell eher für Quatsch.


    Wie viele kWh durch den Speicher laufen müssen, damit er sich amortisiert, lässt sich ja sehr einfach durch die Differenz >Erzeugungskosten eigene PV< zu >Einkaufspreis kWh< und >Kosten des Speichers< berechnen:


    "Kosten Speicher" / "Differenzkosten je kWh" ergibt den notwendigen Durchsatz und mit den sicherlich bekannten Verbräuchen lässt sich daraus wieder ein Zeitraum abschätzen (für die Genauigkeit den Wirkungsgrad Speicher nicht vergessen; bei meinem System (Kostal Plenticore Hybrid mit BYD HVS) liege ich da nach eigener Auswertung knapp unter 90%).


    Wenn ich außerhalb der Sonnenstunden nur 3-4kWh / Tag verbrauche, wird sich das sicher eher selten rechnen; wenn ich aber eine entsprechend hohe Grundlast habe, sollte das relativ einfach gehen.


    Speicher kosten derzeit irgendwas um 500€/kWh zzgl. Installation, da rückt die Amortisation sicherlich in diversen Fällen in den Bereich des Erreichbaren. Und am Ende ist auch klar: das muss in jeder Situation individuell betrachtet werden (wieviel verbrauche ich wann; welchen Speicher betrachte ich; welche Einspeisevergütung bekomme ich; was kostet mich die kWh bei meinem Stromanbieter; etc.pp.)

    Ich zitiere mich mal selbst.

    Kann es sein, dass die Klimaanlage sich nicht mehr einschalten lässt wenn man nur noch 20% Akkustand hat?

    Seitdem bin ich jetzt ein paar mal bei warmem Wetter gefahren und da hat sie wieder einwandfrei funktioniert. Allerdings auch mit einem höheren Akkustand.

    Das einzige, was ich da kenne (IIRC), ist die Vorkonditionierung, die unter 20% SoC nicht mehr gestartet werden kann. Aber sobald man im Auto sitzt und Zündung an hat, sollte der auch ganz normal kühlen.

    Das steht zu dem ISO-Modus dabei:


    pasted-from-clipboard.png

    Also scheint es einen "sauberen" ISO15118-Modus zu geben, über den dauerhaft der SoC aus dem Fahrzeug ausgelesen wird beim AC-Laden und einen "dreckigen" Workaround, der dem von Baerlingo genannten Weg "erst als DC-Ladung ausgeben und Daten abgreifen, dann auf AC umschalten" entsprechen könnte.


    Heißt für mich aber auch: ISO15118 muss (evtl. in einer überarbeiteten Fassung?) auch beim AC-Laden nutzbar sein als weitere Option zum Standard PWM-Signal. Prinzipiell fände ich das jedenfalls sehr begrüßenswert, da es den Abgriff des SoC beim Laden standardisiert und somit eine Einbindung in eine halbwegs intelligente Steuerung deutlich vereinfacht.