Beiträge von bljack

    Oder man baut einfach die Ladeinfrastruktur weiter aus - sollte auch kein Problem sein ;)

    Aktuell ist es so, dass die Dienstwagenfahrer einfach stehen bleiben und die Blockiergebühr ignorieren (zahlt ja eh die Firma) und der Rest mit eCharge lädt, wo nur nach kWh abgerechnet wird ohne Blockiergebühr.

    Wenn das in Zukunft anders werden würde (also z.B. auch bei eCharge eine Blockiergebühr erhoben wird), dann führt das entweder zur Wahl eines Anbieters ohne Blockiergebühr oder großen Wanderbewegungen zwischen 10:00-12:00 vom Werk zum Parkhaus mit entsprechenden Fahrzeugbewegungen im Parkhaus. Und ob da dann jeder brav ausstempelt, ist auch fraglich...


    Bei meiner Frau im Geschäft schaffen sie es sogar mit 10 Ladesäulen (kostenlos für die Mitarbeiter) und mehr e-Fahrzeugen, das auf die Reihe zu kriegen. Es gibt einfach eine Gruppe in MS Teams, in der sich die e-Fahrer/innen absprechen, wer gerade fertig ist mit laden und wann kurz Zeit hat zum Umparken (da sind es aber auch nur 40m von der Bürotür bis zu den Ladesäulen).


    Was das Problem deutlich minimiert: Kommunikation der Nutzer untereinander und kein asoziales Verhalten.

    Zu Carplay / Andorid Auto:

    der Wechsel auf Carplay bei einer eingehenden Nachricht ist bei Android Auto nicht vorhanden (haben hier den guten Vergleich: ich Android, meine Frau Apple). Das würde mich auch eher stören, meine Frau stört es zum Glück nicht :D


    Vorteil Android Auto: ich kann meine Musik/Podcasts über Spotify hören und auch mal den Podcast wechseln, ohne rechts ranfahren zu müssen, weil ich das Handy bedienen muss. Mehr nutze ich davon aber ehrlicherweise auch nicht, da ich mit dem Navi im Enyaq zufrieden bin und nicht mehr wie im Seat (Vorgänger; Leon 5F) über Google Maps navigiere.


    Man kann über Android Auto z.B. auch auf die EnBW-App zugreifen und Ladesäulen in der Nähe suchen; das hab ich auch mal genutzt, als ich die Copilotin nicht wecken wollte ;)

    [...]

    Broken-Windows-Theorie. Lass was einreissen und Du kriegst es nie mehr weg. Daher verstehe ich das mit den BGs, auch an solchen Stellen, sehr gut. Ohne BGs wären die Lader zugeparkt. Idealerweise in Verbindung mit einem 2-wöchigen Urlaub...

    [...]

    Jetzt erklär mir noch kurz, wie es dazu kommen soll, dass knapp 200 Ladepunkte in firmeneigenen Parkhäusern, in die man nur als Mitarbeiter reinkommt, auf Dauer zugeparkt werden sollen. Sorry, aber das ist in dem Fall absolut utopisch, zumal die Ladepunkte auf Grund Homeoffice nie voll belegt sind. Und selbst wenn die zugeparkt würden, wäre das mMn eine Entscheidung, die der Betreiber des Parkhauses treffen könnte und auf der nächsten Betriebsversammlung einfach anspricht, dass man bei längerer Dienstreise bitte nicht an der Ladesäule parkt. Problem gelöst.

    Wo wäre das denn bürokratischer Aufwand, wenn der Anbieter bei Säulen z.B. in Flughafenparkhäusern (jetzt eher nicht im Kiss&Fly Bereich) oder im Zoo oder am Freizeitpark etc. (also alles, wo man eh schon genug Kohle beim Parkplatzbesitzer lässt und auch meist länger als 180 Minuten vor Ort ist) die Blockiergebühr einfach entfallen lässt? Das muss man dann ja nicht so gestalten, dass Du beim Anbieter Formular A38 einreichen musst um die Gebühren erstattet zu bekommen.


    EnBW schafft es ja jetzt auch für zig Roaming-Partner zig+1 Preis in der App anzuzeigen und abzurechnen, da kann ein Entfall der Blockiergebühren an dafür geeigneten Standplätzen ja nun wirklich kein Problem sein...


    Nachtrag: das es aktuell wohl nicht geht und pauschal auch eher nicht sinnvoll ist, ist auch klar.

    Jetzt mal ganz ab von der Frage, ob es bei EnBW geht oder nicht, gibt es halt doch Situationen, wo es ohne Blockiergebühr ganz nett wäre. Als wir vor ein paar Jahren bei Freunden in Hannover waren (damals noch mit dem e-up), waren wir dort auch im Zoo. Dort gibt es im Parkhaus des Zoos auch eine ganze Handvoll Ladesäulen. Jetzt hab ich zwei Optionen: entweder nach 3:40h mich von irgendwo im Zoo auf den Weg zum Parkhaus machen, umparken und wieder zurücklaufen (mit der hohen Wahrscheinlichkeit, dass am Ende des Tages doch keiner mehr an der Säule lädt) oder Blockiergebühren für den Rest des Besuchs zu akzeptieren. An solchen "Destinationladern" würde ich mir den Entfall der Blockiergebühr schon wünschen.

    Das es bei Ladern am Straßenrand anders gelagert ist, das unterstütze ich ja durchaus. Aber gibt halt auch andere Situationen.


    Und zum eigentlichen Thema: vor zwei Jahren oder so hab ich es über EnBW mit dem e-up zumindest hier im Geschäft geschafft, die Ladung zeitnah zu stoppen und dann wieder zu starten. Dadurch sind dann auch keine Gebühren angefallen, ich hab aber auch die ganze Zeit real geladen. Ob sowas bei 100% SoC noch funktionieren würde, weiß ich nicht. Auch das ist für mich ein klarer Fall von überflüssigen Blockiergebühren, da wir hier deutlich mehr Ladesäulen als E-Fahrzeuge und Hybride haben und ein Umparken daher überflüssig ist (zumal sich hier auch keine Durchreisenden hinverirren können, da die idR keinen Werksausweis haben und die Ladesäulen daher nur aus der Ferne bestaunen können).