Es ist wie so oft vom Einzelfall abhängig 
In den meisten Fällen geht es uns genau so wie Langstreckenfahrer und während der einen Pause nach 250-300km lädt unser RS schneller, als wir mit "Rüberlaufen - Bestellen - Essen - Toilettengang - Zurücklaufen" brauchen und wir haben am Ziel mehr im Akku, als eigentlich benötigt. Geht es aber die Strecke Stuttgart-Hamburg, warten wir schon eher mal auf den Enyaq, weil wir nicht 2h nach dem ersten Ladestopp schon wieder ausgiebig essen können (können vermutlich schon, aber dann ist in ein paar Monaten die maximale Zuladung auch zu Zweit ein Problem
). Beim zweiten Stopp ist dafür die Ladegeschwindigkeit idR beim Maximum (wenn nicht gerade -10°C sind und auf der A7 15cm Schnee liegen, so dass der Akku wieder zu weit auskühlt) und es hält sich mit 15-20 min. im angenehmen Rahmen. Verglichen mit unserem Leon ST TGI machen wir da aber trotzdem mehr Pausen, also ich biologisch auf der Strecke eigentlich machen wollen würde.
Finde ich das jetzt schlimm? Nö, seit dem e-up hab ich ein eBook dabei und kann die Zeit gut und bequem rumbringen.
Wünsche ich mir trotzdem Ladezeiten 10-80 <15min.? Ja natürlich, man ist einfach flexibler und kann schneller wieder weiterfahren, wenn man will/muss/kann.
Aber alles in allem finde ich den Enyaq für unser Anforderungsprofil auch im Winter gut nutzbar - je nach Fahrtrichtung ist nur die derzeitige (selbst auferlegte) Beschränkung auf Ionity ein kleines Problem, weil man dann evtl. nicht immer den richtigen SoC und die richtige Temperatur der Batterie zum möglichen Ladestopp erwischt. Evtl. doch wieder ein Punkt, der für EnBW spricht; aber ob es einem die 6€ mehr GG dann Wert ist, müssen wir hier vor der nächsten Langstrecke nochmal ausgiebig diskutieren 