Ich finde jetzt den Beitrag zur anderen Umfrage nicht mehr, hier die Auswertung, die ich heute per Email erhalten habe:
ZitatAlles anzeigenvor kurzem haben Sie an unserer Umfrage rund um das Thema eMobilität teilgenommen.
Wir möchten Ihnen sehr herzlich für Ihre Rückmeldungen danken und Ihnen die wichtigsten Ergebnisse als kleines Dankeschön zurückgeben:
Verbrenner als Zweitwagen
Wer noch einen Verbrenner hat, nutzt ihn kaum: Nur 25% der jährlichen Fahrleistung fallen auf den Verbrenner. Nicht das eAuto, sondern der Verbrenner ist der Zweitwagen.
Die Mehrheit unter Ihnen, 63%, fährt jährlich mehr als 15.000 km mit dem eAuto und liegt damit deutlich über der durchschnittlichen Jahresfahrleistung von Verbrennungsfahrzeugen.
eAutos lösen also ein Umweltproblem; zur Lösung der Verkehrsprobleme leisten noch keinen Beitrag.
Öffentliches Laden gewinnt an Bedeutung
76% von Ihnen haben eine Lademöglichkeit zuhause und 23% beim Arbeitgeber. Immerhin 16% sind vollends auf die öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen.
Trotzdem werden im Durchschnitt rund 40% des jährlichen Fahrstroms (halb-)öffentlich geladen: jeweils 12% öffentliches Normalladen, Laden auf Kundenparkplätzen (z.B. Supermarkt) und Schnellladen unterwegs. Innerstädtisches Schnellladen spielt noch eine untergeordnete Rolle (4%).
Werden Autohersteller zu Stromanbietern Ihres Vertrauens?
Stadtwerke und spezialisierte Ökostrom-Anbieter genießen hohes Vertrauen (ca. 50%), traditionelle überregionale Anbieter nur bei jedem Vierten (27%). In Autohersteller als Versorger haben nur 10% hohes Vertrauen.
Für 90% von Ihnen ist Ökostrom zentrales Entscheidungskriterium bei der Wahl des Stromanbieters. Preis und Regionalität fallen dagegen zurück.
Keine Reichweitenängste, dafür Ladeängste
Langsam erreichen eAutos akzeptable Reichweiten. Bei 500 km WLTP-Reichweite liegt offenbar eine wichtige „Schallmauer“: Ab 500 km bewerten 95% der Befragten die Reichweite als gut oder sehr gut.
Die wenigsten von Ihnen haben Angst, mit leerer Batterie liegen zu bleiben (6%) oder keine Ladesäule zu finden (8%). Dafür hat jeder Dritte manchmal Angst, dass Ladesäulen belegt oder kaputt sind (35%).
So wundert es nicht, dass nur 11% der Meinung sind, ohne Routenplaner leben zu können. Die Ansprüche an die Präzision, Aktualität und Einstellbarkeit sind hoch. Hier ist ganz offenbar noch viel Potenzial für Alternativen zum bekannten „Better Route Planner“.