Alles anzeigenHallo Ex-Kodiaq-Fahrer , danke für deine Antwort!
bezüglich der zukünftigen Entwicklung beträgt mein Zeithorizont 4 Jahre, dann wird das Fahrzeug durch die Firma ersetzt, egal ob ich will oder nicht.
D.h., dann darf und muss ich neu überlegen. Ich bin überzeugt davon, dass fossile Brennstoffe teurer werden, allerdings fürchte ich, dass dies auch beim Strom der Fall sein wird. Ich traue mir nicht zu, das zu prognostizieren.
Bzgl. des Moral-Arguments: Na, das ist ein "Totschläger", dem man argumentativ nicht begegnen kann. Ich fahre privat einen Hyundai ioniq Plug-In Hybrid, seit 2019. In der Kleinstadt, in der ich wohne, hatten wir so mit das allererste E-Kennzeichen. Der Wagen fährt viel Kurzstrecke und zu ca. 80% rein elektrisch. In den 5 Jahren haben wir genau 12 mal Benzin getankt. Alle Belege hängen noch an der Pinnwand. Das war so was von moralisch, ich kann nur davon schwärmen.
Aber ein Dienstfahrzeug ist ein Arbeitsmittel - und als solches muss es betrachtet werden. Es muss mich in einer bestimmten Zeit von A nach B bringen und das zu vertretbaren Kosten. Denn die Zeit zwischen A und B muss jemand bezahlen, und zwar i.d.R. mein Kunde. Wenn ich dem mehr Zeit berechne, weil ich laden musste, wird er mich fragen, warum er das zahlen soll. Ich sehe hier einen gravierenden Unterschied.
Danke für das Engagement im privaten Bereich. Ja, am Ende muss jeder selbst entscheiden welche Argumente schwerer wiegen. Ich selbst fahre den Enyaq als Dienstwagen - hätte ich mir privat nicht leisten wollen/können- und genieße es, dass der Arbeitgeber die Mehrkosten für die Zeit beim Laden bezahlt. Wie andere Investitionen in Bezug auf den Umweltschutz ist es eine Maßnahme für eine bessere Zukunft. Außerdem sind die Pausen gut für meine Gesundheit
Das erhält die Arbeitskraft.