Hier wird eine Diskussion über einen abzusägenden Ast geführt, auf dem doch alle glauben zu sitzen.
Ich merke das daran, dass hier in D das Auto so tief in den Köpfen verankert ist, dass Diskussionen nicht darum gehen, dass das Auto als Individualgefährt generell ein Problem geworden ist, sondern welches Auto nun besser oder schlechter ist.
Autos werden immer größer und schwerer, es sitzen meist nur ein bis maximal zwei Menschen drinnen, die Städte sind entweder zu Autoparkmüllhalden verkommen, oder zu menschenfeindlichen Orten, wo das Auto das Recht des Stärkeren hat. Die Autobahnen und Straßen sind mittlerweile auch schon vollgestopft.
Dann hat der deutsche weiterhin keinen Bock auf Spritsparen bzw. langsameres Fahren, wie die aktuelle Verkehrsanalyse von TomTom ergeben hat.
Daher ist das Verbrennerverbot in 2035 einfach nur der kleinste und lächerlichste Nenner der Zukunft, den man finden konnte. Das ist armselig, das hat man auch Deutschland und dessen Autolobby zu verdanken. Deutschland ist ein Entwicklungsland.
Und selbst über dieses völlig schwache Verbrennerverbot in 2035 regen sich deutsche Autofahrer auch noch auf.