Beiträge von Tabo

    Eben. Keine Verbindung mit max 1x Umsteigen möglich: Bahn erledigt.


    Wenn der Zug sich nicht an mich gebunden fühlt, fühle ich mich auch nicht an den Zug gebunden. Habe ich dem Schaffner damals auch gesagt.


    Da ich die Teisezeit den Auftraggebern voll in Rechnung stelle, ist das denen nicht ganz so egal.

    1. Naja, aber lange Staus und lange Parkplatzsuche werden ohne Probleme in Kauf genommen. Es ist eine Frage der Beqeumlichkeit. Bloß nichts ändern.

    2. Wenn der Stau, das Tempolimit und die Geschwindigkeitskontrolle sich nicht an Dich gebunden fühlt, dann fühlst Du dich auch nicht an den Stau, das Tempolimit und die Geschwindigkeitskontrolle gebunden?

    3. Eben, denen ist es nicht so ganz egal, was alles so aus Bequemlichkeit in Rechnung gestellt wird.

    Und so ist das hier auch. Mit harten Fakten (8 Zylinder, 330 km/h spitze etc) steht man im Freundeskreis gut da. (Außer es ist die Sitzung des Grünen Ortsrates, aber das wird eher die Ausnahme sein)

    Mit Effizienz, einem geringen CO2-Fußabrduck etc. wird man dagegen nichts.

    Das ist aber alles immer davon abhängig, mit „wem man so abhängt“.


    In unserem Freundeskreis sind Autos ziemlich nebensächlich bis eher negativ konnotiert. Es kommt halt auf andere Dinge an. Gutes Essen, Bildung, Beruf Kultur usw. Und meine meine Liebste ist tatsächlich im Vorstand der Grünen und als sachkundige Bürgerin Mitglied des Stadtrats.


    Leute (meist Männer) mit lauten und aufgeprotzten Autos haben meiner Erfahrung nach meist doch ein Problem mit dem Selbstwert. Sie sind abhängig von anderen Menschen und müssen es zeigen, oft dann noch mit offenen Fenstern…


    Andererseits soll halt jeder Fahren was er will, von mir auch aus Rolls Royce, nur bitte leise.

    Ich bin der Meinung, wer unnötige dicke und schnelle Autos fahren will, soll halt dafür ordentlich zur Kasse gebeten werden. Es sind ja meist solche Leute, die es sich unbedingt leisten wollen und (sicher auch können).

    Hier wird eine Diskussion über einen abzusägenden Ast geführt, auf dem doch alle glauben zu sitzen.


    Ich merke das daran, dass hier in D das Auto so tief in den Köpfen verankert ist, dass Diskussionen nicht darum gehen, dass das Auto als Individualgefährt generell ein Problem geworden ist, sondern welches Auto nun besser oder schlechter ist.


    Autos werden immer größer und schwerer, es sitzen meist nur ein bis maximal zwei Menschen drinnen, die Städte sind entweder zu Autoparkmüllhalden verkommen, oder zu menschenfeindlichen Orten, wo das Auto das Recht des Stärkeren hat. Die Autobahnen und Straßen sind mittlerweile auch schon vollgestopft.


    Dann hat der deutsche weiterhin keinen Bock auf Spritsparen bzw. langsameres Fahren, wie die aktuelle Verkehrsanalyse von TomTom ergeben hat.


    Daher ist das Verbrennerverbot in 2035 einfach nur der kleinste und lächerlichste Nenner der Zukunft, den man finden konnte. Das ist armselig, das hat man auch Deutschland und dessen Autolobby zu verdanken. Deutschland ist ein Entwicklungsland.


    Und selbst über dieses völlig schwache Verbrennerverbot in 2035 regen sich deutsche Autofahrer auch noch auf.

    Du hast ja völlig recht, auch wenn Deine Beispiele sicher ironisch und polemisch gemeint sind.


    Aber mir ging es ja gerade eben darum aufzuzeigen, dass es gravierendere Probleme gibt als das Fahren mit verchromten 18" Stahlfelgen.

    Die Frage ist doch, wieviele Menschen weltweit einen aktuellen Elektroneuwagen kaufen, diesen dauerhaft auf kleinere (Sommer-)Stahlfelgen als im Serienstandard umrüsten und diese dann auch noch verchromen lassen. (Das Thema Winterräder ist ja ein eigenes, es treibt die Ökobilanz bereits auch schon nach unten)


    Ich kenne jetzt keine Erhebungen darüber, aber ich bin davon überzeugt, dass andere -viel häufigere- Effekte die Ökobilanz an einem E-Auto um einiges maßgeblich verschlechtern.


    zB. Starke Beschleunigungen, dadurch erhöhter Reifenabrieb, der nicht zu vernachlässigen ist. Dann die Frage, ob das Auto immer aus erneuerbaren Energien geladen wurde, oder ob auch schmutziger Strom genutzt wurde usw.

    Stahlfelgen verchromt hat was, ökologisch aber nicht mehr korrekt

    Es handelt sich sicher um homöopathische Werte. Viel deutlicher ist zB. die ökologische Bilanz einer Lederpolsterung im E-Auto oder das Fahren auf der Autobahn mit 130 km/h anstelle mit 100 km/h.