Beiträge von Ulf007

    Ja, schreibst was anderes:


    Es erweckt den Eindruck für den Laien, dass dies nur für mobile Lösungen gilt.

    Kann man so interpretieren. Oder aber nicht etwas herein interpretieren, was so nicht sinnvoll wäre.

    Bei den fest montierten Wallboxen schließt sich ein "Abstecken" ja wohl eher aus... Die Elektrikerkosten und dessen Anfahrt dürften wohl den Effekt für die Einsparung sowohl beim Geld als auch der Stromproduktion ad absurdum führen.... Auch das ständige Ein- und Auslegen der Sicherungsautomaten wäre unsinnig, weil sie nicht dafür gemacht sind.


    Und: Der geneigte Laie wird vielleicht auch "geweckt", sich mal darüber Gedanken zu machen.

    Also braucht man sich keine großen Gedanken machen und ihn abziehen...

    Von den Stromkosten für den Einzelnen betrachtet vielleicht…

    ABER:

    Dazu sollte man mal die Bedienungsanleitung konsultieren.

    Es KANN SEIN, dass der Hersteller dort eine Trennung vom Stromnetz vorsieht, den semi-stationären oder sogar stationären Einsatz untersagt, um sich aus der Haftung zu nehmen.

    Ist spekulativ, aber das sollte sich derjenige, der eine solche Box im stationären Dauereinsatz betreibt mal selbst durchlesen. Die Versicherung wird sich im Brandfall sicher dafür interessieren….

    Was man bei den mobilen Lösungen nicht unter den Tisch kehren sollte, sind die Standby-Verbräuche, wenn die Dinger als Wallbox-Ersatz herhalten müssen. Wer "stöpselt" denn die Dinger wirklich ab, wenn das Auto nicht dran hängt? Eher wenige. Das in #64 gezeigte Modell verbraucht im Standby ca. 8 Watt (steht zwar da kleiner als 8 Watt, aber wenn das wirklich signifikant der Fall wäre, dann würden die mit 5 Watt, 3 Watt etc. werben.

    Für JuiceBooster und NRGKick finde ich diese Angabe nicht einmal.

    Ich habe die go-e home+ gemessen, die verbraucht im Standby mit verbundenem WLAN ca. 1,3 Watt, auf 24 Stunden gemittelt.


    Das ist bei der immer größer werdenden Zahl BEVs durchaus auch ein Faktor, der ins Gewicht fällt. Nicht unbedingt für den Einzelnen, in der Masse aber schon.


    (bei im Vergleich go-e zu fontastic ergibt sich schon ein 6 mal höherer Standby-Verbrauch. Was das bei 10'000 installierten Boxen im Dauer-Standby ausmacht, kann sich jeder selbst ausrechnen, auch das gehört zu den Verbrauchskosten des BEV dazu.)(ca.55-60 kWh Mehrverbrauch pro Jahr pro Box bei 6,5 W Differenz, bei 1000 Boxen 55-60 MWh (ich gehe mal davon aus, dass der Eigenverbrauch während des Ladens ähnlich ist.)

    Bei den aktuell immer weiter steigenden Strompreisen sind das für den Einzelnen mal eben 15-30 EUR mehr pro Jahr, je nach Stromtarif.


    Ist nur so ein Gedankenspiel zur Gesamtbetrachtung der Kosten...

    "Normalerweise erhalten wir vorab Probeversionen die meist 6 Monate lang intern getestet werden. Diese haben wir bisher nicht für unsere 2 Enyaqs erhalten"

    Die Händler erhalten also Probeversionen? Das ist doch eher unwahrscheinlich, sonst gäbe es ja Berichte von Vorführern oder Werkstattersatzwagen anderer Typen (Karoq, Kodiaq, Octavia etc.), dass die Fahrzeuge mit neueren Softwareständen unterwegs seien als die aktuellen Kundenfahrzeuge. Das wäre schon lange bekannt geworden.

    Mittlerweileglaube ich, die „Händler“ (Verkäufer, Service-Meister, Kd-Meister etc.) lassen sich etwas einfallen, um ihre Ruhe zu haben. Und wenn das dann noch plausibel klingt, um so besser.


    Bestes Beispiel:

    In einem anderen Thread hat ein Foristi gepostet, die Bestandsfahrzeuge bekämen kein ME3, Auskunft seines „Händlers“.

    Im Thread „Motte außerhalb des Bildschirms“ ist aber zu lesen (Datei aus Erwin), dass das Problem mit ME3 gefixt wird, und bis dahin nichts unternommen werden soll.


    Einige „Händler“ sind schon sehr kreativ, Kundenanliegen abzubügeln, oder fehlende Kenntnisse (Skoda wird auch den Händlern nicht verraten haben, wann ME3 kommt) durch kreative Antworten zu kompensieren.


    Der Grund liegt sicher auch in der Kommunikation seitens Skoda, aber vor allem in der Ungeduld der Kunden, denen ein ehrliches „Wir wissen es schlichtweg noch nicht, weil sich Skoda auch uns gegenüber noch bedeckt hält“ nicht ausreicht.

    Wer schnell viel erwartet…


    Auch die Smartphones warten auf manche Sachen ewig. Und da wäre es viel einfacher: Ein Smartphone ist ja eher ein Bildschirm, der der SW-Bedienung dient. (Die dann meist in Form von externen Apps das Smartphone erst zu dem Multi-Tool machen, das es heute ist.)

    Beim Auto muss sich die Software eher der komplexen und in nahezu unzähligen Kombinationen existierenden und noch während der Bauzeit erweiterten (neue Parksensoren z.B.) Hardware anpassen. Ein Autohersteller kann sich auch nicht mit AGBs herausreden, wenn er einen Bock in einer freigegebenen SW schiesst, der Unfälle verursacht.

    Tesla hat es einfacher, weil es nicht so viel Optionen in der Hardware gibt. Und auch einen Vorsprung, was die Entwicklung angeht. Über 10 Jahre mehr BEV-Erfahrung sind nicht in 2 Jahren Bauzeit aufzuholen. Dafür, dass man nicht so viel bei Tesla „geklaut“ hat, ist der Enyaq doch sehr gut.Und wie lange warten die Kunden, die ca. 7000€ für die Hardware gezahlt haben, schon auf den versprochenen „Autopiloten“. Mr. Musk spricht zwar vollmundig davon, die Verantwortung trägt aber nicht Tesla, sondern der Fahrer, der das nutzt.

    Level 3 kann Tesla rechtssicher -das ist wichtig- noch nicht. Die S-Klasse schon, der EQS bekommt es dieses Jahr.


    Und dann noch eine Frage an die, die schnelle SW-Updates verlangen: Sendet Ihr regelmäßig Eure Erfahrungen und Kritikpunkte an Skoda (mangels direkter Adressen halt via Twitter, FB usw,), oder verlangt Ihr, dass Skoda hier mitliest ?? Für manche Dinge ist der alteingesessene Händler evtl. doch nicht die richtige Adresse. (Ausnahmen gibt es sicher.)

    Kleine Korrektur: die bisherigen Navi-Updates (21.x bzw. 22.x) sind für das Kartenmaterial, aber nicht die Navi-Software.

    aber auch das: OTA

    man erwartet einfach zuviel, was man mit OTA bekommen könnte.

    Die meisten updates beim Handy z.B. dienen doch auch der Stabilität und Sicherheit. Neues kommt eher selten.

    Einfach abwarten, wann sich Skoda entschließt, eine komplett neue SW auszurollen. Da lebt man irgendwie ruhiger.

    Wer schnell viel erwartet, bekommt meist zu wenig. Wer keine zu hohen Erwartungen hegt, kann eigentlich nur positiv überrascht werden.

    Ich erwarte schon, dass die bekannten SW-Probleme gefixt werden, bin aber eher froh, dass es nicht jede 2. Woche ein neues BugFix gibt, wie es bei manchen Apps auf dem Smartphone passiert. Wenn Skoda meint 3.0 ist sicher und stabil, dann wird es kommen.

    Die ID Familie hat bereits ein OTA update erhalten, das 3.0 wurde noch bei keinen Bestands künden ausgerollt. Ich glaube mich zu erinnern das es sehr wohl presse Meldungen gegeben hat wo die rede von allen 3 Monaten ein OTA update war. ich finde es einfach schade das man Kunden bald 1 Jahr Kunden mit eine Buggy Software herumfahren lässt.

    Erstens: Der Enyaq ist kein ID…

    Zweitens: Es werden doch OTA Updates ausgeliefert, bei der Navi-Software z.B.

    Im Skoda-Presseportal habe ich dazu kein Zeitintervall gefunden.

    Evtl. bekamen die OTA-IDs sogar nur den Stand, den der Enyaq von Anfang an hatte??? Keine Ahnung. Was gibt es da so erstrebenswertes, was den Enyaq besser machen würde?

    Ich will lieber was Stabiles, Beta-Tester war ich vor 20 Jahren noch gern. Heute lieber iOS als gerootetes Android…

    Und: da ein großer Teil der Werkstätten damit überfordert ist, die Batteriegröße zu korrigieren („wir dürfen nicht, wir können doch nicht…“), wie sieht das dann erst mit einem total fragmentierten Gesamtsystem der Fahrzeuge aus?


    Weiterhin hat ja Skoda verlauten lassen, es kämen Infos zu 3.0 und dem Release-Fahrplan.


    Vielleicht solltest Du mal bei Skoda anfragen, ob die Feldtester für neue SW suchen??? ;)

    ……

    - nach 10 Monaten habe ich noch immer den selben Software stand wie bei der Auslieferung das Werbe versprechen wurde nicht eingehalten.

    …….

    Wo wurde versprochen, dass es monatliche, quartalsmäßige oder halbjährliche updates gibt? Skoda spricht nur davon, die Software aktuell zu halten, und neue Funktionen -wo möglich- einzupflegen. Derzeit gibt es noch keine Fahrzeuge mit aktuellerer Software. Nur weil der ID4 GTX schon damit ausgeliefert wird, bedeutet nicht zwingend ein sofortiges update bei Skoda. Lieber etwas länger warten, und dafür stabile SW bekommen.


    Die restlichen Kritikpunkte sind teilweise nachvollziehbar, einige nervig und unnötig (QI-Charge für Handy konnte Skoda schon besser, die App ist beim Enyaq eher schlechter als bei Verbrennern). Das Leder hat tatsächlich wenig Spannung auf den Sitzflächen (auch bei mir), das wirkt eher wie auf US-Car-Sesseln. Bequem sind die Sitze aber trotzdem.

    Verkehrszeichenerkennung, da kenne ich kein perfektes Auto.


    Mehr Durchzug auf der AB -mhm 2,2 Tonnen mit 150kW-, das ist schon schwierig, da mehr zu liefern. Ein X3-er BMW mit der Leistung ist obenrum auch nicht wirklich schneller. Da spielt das Gewicht eine Rolle. und die Stirnfläche.


    Deine Erfahrungen sind jedoch gut zusammen getragen, lobenswerterweise ohne das leider oftmalige „Sch….karre“ oder „Gurke“.