Wer schnell viel erwartet…
Auch die Smartphones warten auf manche Sachen ewig. Und da wäre es viel einfacher: Ein Smartphone ist ja eher ein Bildschirm, der der SW-Bedienung dient. (Die dann meist in Form von externen Apps das Smartphone erst zu dem Multi-Tool machen, das es heute ist.)
Beim Auto muss sich die Software eher der komplexen und in nahezu unzähligen Kombinationen existierenden und noch während der Bauzeit erweiterten (neue Parksensoren z.B.) Hardware anpassen. Ein Autohersteller kann sich auch nicht mit AGBs herausreden, wenn er einen Bock in einer freigegebenen SW schiesst, der Unfälle verursacht.
Tesla hat es einfacher, weil es nicht so viel Optionen in der Hardware gibt. Und auch einen Vorsprung, was die Entwicklung angeht. Über 10 Jahre mehr BEV-Erfahrung sind nicht in 2 Jahren Bauzeit aufzuholen. Dafür, dass man nicht so viel bei Tesla „geklaut“ hat, ist der Enyaq doch sehr gut.Und wie lange warten die Kunden, die ca. 7000€ für die Hardware gezahlt haben, schon auf den versprochenen „Autopiloten“. Mr. Musk spricht zwar vollmundig davon, die Verantwortung trägt aber nicht Tesla, sondern der Fahrer, der das nutzt.
Level 3 kann Tesla rechtssicher -das ist wichtig- noch nicht. Die S-Klasse schon, der EQS bekommt es dieses Jahr.
Und dann noch eine Frage an die, die schnelle SW-Updates verlangen: Sendet Ihr regelmäßig Eure Erfahrungen und Kritikpunkte an Skoda (mangels direkter Adressen halt via Twitter, FB usw,), oder verlangt Ihr, dass Skoda hier mitliest ?? Für manche Dinge ist der alteingesessene Händler evtl. doch nicht die richtige Adresse. (Ausnahmen gibt es sicher.)